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vor 3 Stunden in Österreich, 1 Lesermeinung
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Präsentationsvideo hatte spätere bulgarische Siegerin in der Stiftsbibliothek von Admont gezeigt - Nun soll sie das Stift auch persönlich kennenlernen
Graz (kath.net/KAP) Die bulgarische Sängerin Dara gewann mit ihrem Beitrag am Samstag nicht nur den Eurovision Song Contes (ESC), sondern brachte dabei auch die weltberühmte Bibliothek des Stiftes Admont auf die große internationale Bühne. Vor dem Auftritt jedes Landes wurden die Künstlerinnen und Künstler in Videoeinspielung vor österreichischen Kulissen präsentiert. Im Falle von Dara war es das Stift Admont. Die Sängerin wurde in die Bibliothek des Stiftes Admont projiziert. Das Stift freute sich am Montag in einer Aussendung, dass so Millionen Zuschauer rund um den Globus die einzigartige Schönheit Admonts erleben konnten. Nun soll aus der virtuellen Begegnung eine reale werden: Das Stift will die ESC-Gewinnerin persönlich nach Admont einladen, damit sie die Bibliothek auch live erleben kann.
Die Verbindung von moderner Popkultur und jahrhundertealtem Kulturerbe zeige eindrucksvoll, wie inspirierend und zeitlos bedeutende Orte auch heute noch wirken könnten, so der Admonter Wirtschaftsdirektor Franz Pichler. Gerade im heurigen Jahr, in dem die Bibliothek ihr 250-jähriges Jubiläum feiert, würden sich die internationale Strahlkraft des ESC und die zeitlose Faszination eines Ortes, "der seit Anbeginn Menschen aus aller Welt mit Wissen, Kultur und außergewöhnlicher Schönheit begeistert", auf besondere Weise verbinden. Winter: "Die Präsenz unserer Bibliothek beim Eurovision Song Contest bedeutet eine enorme internationale Aufmerksamkeit für das Stift Admont und die gesamte Region. Diese Bühne ist ein unschätzbarer kultureller und touristischer Mehrwert."
Die Admonter Klosterbibliothek ist aufgrund ihrer Raummaße von 70 Metern Länge, 14 Metern Breite und 13 Metern Höhe die größte der Welt und eines der bedeutendsten Gesamtkunstwerke des europäischen Spätbarocks. Mit ihren über 60.000 historischen Bänden, den imposanten Deckenfresken von Bartolomeo Altomonte und den kunstvoll geschnitzten Skulpturen von Josef Stammel zieht sie jährlich zehntausende Besucherinnen und Besucher aus aller Welt an.
(Infos: www.stiftadmont.at)
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Hängematte vor 2 Stunden: Gott sei Dank ist diese Bibliothek beim großen Brand im 19.Jahrhundert
bewahrt geblieben. Die Stiftskirche wurde danach im Stil der Neugotik wieder aufgebaut.
Auch das Stiftsmuseum mit alter und neuer Kunst ist sehenswert. Anlässlich des 111.Esperanto-Weltkongresses in der ersten Augustwoche in Graz wird eine der Exkursionen ins Stift Admont führen.
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