
Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp

vor 3 Stunden in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden
Ausgerechnet in der bekannten niederrheinischen Wallfahrtsstadt Kevelaer sorgt ein bizarrer Vorfall am dortigen Kardinal-von-Galen-Gymnasium für massive Empörung:
Kevelaer (kath.net/gem/rn) Ausgerechnet in der bekannten niederrheinischen Wallfahrtsstadt Kevelaer sorgt ein bizarrer Vorfall an einer Schule für massive Empörung. Am dortigen Kardinal-von-Galen-Gymnasium wurden 13- bis 15-jährigen Schülern der achten Klasse im Sexualkundeunterricht Arbeitsblätter ausgeteilt, auf denen sie einen „Puff für alle“ entwerfen und zeichnen sollten. Der Fall schlägt nach Medienberichten inzwischen hohe Wellen.
Die Achtklässler sollten unter anderem schriftlich erarbeiten, welche „Fähig- und Fertigkeiten“ Menschen in einem Bordell benötigen, wie ein solches Etablissement gestaltet sein müsste und „welche sexuellen Vorlieben in den Räumen wie bedient und angesprochen werden“ müssen. Ziel der Aufgabe war es laut den Arbeitsblättern, einen modernisierten „Puff für alle bzw. ein Freudenhaus der sexuellen Lebenslust“ zu konzipieren. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hatte die entsprechenden Unterrichtsmaterialien sogar in einem Video auf der Social-Media-Plattform Instagram verbreitet.
Angesichts der scharfen Kritik versuchte die Schulleiterin des Gymnasiums, Christina Diehr, das hochgradig umstrittene Unterrichtsmaterial zu rechtfertigen. Gegenüber den Medien erklärte sie, die Aufgaben seien „bewusst irritativ“ angelegt gewesen, um im Unterricht „Diskussionen anzuregen“. Das Material solle angeblich auf gesellschaftliche Entwicklungen wie die „Vielfalt von Lebensmodellen und Geschlechterrollen“ reagieren. Zudem wolle man die Jugendliche auf die starke Nutzung von Social-Media-Kanälen und die dort lauernden Inhalte vorbereiten.
Kevelaer gilt als einer der wichtigsten und bekanntesten katholischen Wallfahrtsorte Deutschlands, an dem seit Jahrhunderten die Gottesmutter als „Trösterin der Betrübten“ verehrt wird. Zudem ist das Gymnasium ausgerechnet nach dem seligen Kardinal Clemens August Graf von Galen benannt – dem legendären „Löwen von Münster“, der in der Zeit des Nationalsozialismus für seinen unerschrockenen, christlichen Mut und die Verteidigung der Menschenwürde weltberühmt wurde. Dass nun unter seinem Namen Minderjährige zur ideenreichen Ausgestaltung von Bordellen animiert werden, sorgt bei vielen Gläubigen und Eltern für fassungsloses Entsetzen.
KONTAKT: Kardinal-von-Galen-Gymnasium Kevelaer, Christina Diehr, Schulleiterin (V.i.S.d.P), Tel.: 0 28 32 / 9 33 70, Fax: 0 28 32 / 93 37 69, [email protected]
Foto: (c) Sodom und gomorra
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!
Gandalf vor 21 Minuten: Kinder raus aus so einer Schule!
UND dann würde ich die Schule verklagen und wenn das Bistum hier etwas damit zu tun hat, auch das Bistum!
antony vor 24 Minuten: Es gibt ein Indoktrinationsverbot im Sexualkundeunterricht. Ich würde die Schule verklagen,...
... wenn es mein Kind betreffen würde. Am besten eine Sammelklage mit anderen Eltern zusammen.
Da hat die Schule den Rubikon weit weit überschritten.
Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 21.12.1977 (Auszug):
"Die Sexualerziehung in der Schule muß für die verschiedenen Wertvorstellungen auf diesem Gebiet offen sein und allgemein Rücksicht nehmen auf das natürliche Erziehungsrecht der Eltern und auf deren religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen, soweit diese für das Gebiet der Sexualität von Bedeutung sind. Die Schule muß insbesondere jeden Versuch einer Indoktrinierung der Jugendlichen unterlassen."
Dagegen wurde hier wohl eklatant verstoßen.
Außerdem ist es extrem übergriffig, den Schülern solche Themen aufzunötigen, v.a. wenn sie sich nicht entziehen können! Ein eindeutiger Verstoß gegen das Überwältigungsverbot im Beutelsbacher Konsens (allerdings lediglich ein "soft law").
antony vor 30 Minuten: Die Aufgabe stammt aus "Sexualpädagogik der Vielfalt", einst empfohlen von der Bundeszentrale...
... für gersundheitliche Aufkärung, pro familia, u.a.m.
Autorin: Elisabeth Tuider. Vertreterin der Neoemanzipatorischen Sexualpädagogik in der Tradition von Helmut Kentler, der nicht nur selbst lange Zeit Minderjährige missbrauchte, sondern gewissermaße die Spinne in einem Pädophilennetz war.
Nebenbei war er als Berater der evangelischen Kirche und des Berliner Senats tätig.
Seine kalten toten Hände greifen mit Hilfe seiner Bewundererin Elisabeth Tuider also immer noch nach den Kindern, die sich im Schulunterricht schwer dagegen wehren können.
Mehr Infos bei der für konservative Ansichten unverdächtigen EMMA:
www.emma.de/artikel/kinderfreunde-es-geht-weiter-333657
qwertzuiop vor 41 Minuten: das ist kein Sexualunterricht, das ist Sexualisierung
Wer kommt auf solche Ideen, den Unterricht so zu gestalten? Die Schüler offenbar nicht. Es können nur Lehrkräfte gewesen sein, die sich einbilden, die Schüler mit sexueller Wichtigtuerei beeindrucken zu können.
Der Homosapiens hat sich tausende von Jahren erfolgreich ohne Schulen, ohne Bücher, ohne Internet und ohne Sexualunterricht vermehrt.
[sarkasmus=ON] Ausgerechnet in einer Zeit, wo alle Informationsquellen fast jedem zugänglich sind, braucht der Homosapiens perversen Unterricht! Die Lehrer/innen und die Schüler sollten im Klassenraum die Plätze tauschen, vielleicht kann man dann die vorschreitende Verblödung in D verlangsamen? [sarkasmus=OFF]
Wilolf vor 1 Stunden: @Jothekieker: Sehe ich auch so.
Es gibt auch an keiner Schule nur gute oder nur schlechte Lehrer. Und je atheistischer eine Schule ist, desto leichter kann man seine Kinder vom Häresieunterricht und der Sexualpropaganda fernhalten.
Jothekieker vor 2 Stunden: Das übliche Problem bei katholischen Schulen
Auch wenn die Schule katholisch ist, heißt das leider nicht, daß auch die Lehrer katholisch sind.
Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz