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vor 6 Stunden in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Zentrales Event zum "Tag der ugandischen Märtyrer" versammelt normalerweise Hunderttausende Gläubige im Märtyrer-Heiligtum von Namugongo, darunter auch aus dem Nachbarland Kongo.
Kampala (kath.neet/ KAP)
Wegen der raschen Ausbreitung der Ebola-Infektionen insbesondere im Nachbarland Kongo hat die Regierung in Uganda die für 3. Juni geplante jährliche Wallfahrt zum Heiligtum von Namugongo abgesagt. An dem Großereignis zum "Tag der ugandischen Märtyrer" nehmen stets mehrere Hunderttausend Gläubige teil, darunter auch viele aus dem Osten des Kongo. Nach Rücksprache mit dem nationalen Gesundheits-Krisenstab und religiösen Führern sei beschlossen worden, den Tag der Märtyrer auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, gab Staatschef Yoweri Museveni bekannt.
Die katholischen Bischöfe Ugandas unterstützten in einer Erklärung die Entscheidung. Sie riefen die Gläubigen auf, den wichtigen Gedenktag im Gebet zu begehen, meldete der vatikanische Missionspressedienst "Fides". Diözesen und Pfarren könnten trotz der Verschiebung der nationalen Gedenkfeier in Namugongo den Tag gemäß den Anweisungen des jeweiligen Diözesanbischofs und der zuständigen Regierungsbehörden begehen. Auch die anglikanische "Church of Uganda" befürwortete die Verschiebung der zentralen Feierlichkeiten.
Am Märtyrer-Heiligtum von Namugongo in der Zentralregion um Ugandas Hauptstadt Kampala versammeln sich jährlich unzählige Pilger, um Ugandas Märtyrern zu gedenken, die zwischen 1885 und 1887 auf Befehl von König Mwanga II. für ihren christlichen Glauben hingerichtet wurden. Neben der katholischen Wallfahrtskirche, die Papst Paul VI. (1963-1978) beim ersten Afrika-Besuch eines Papstes im Jahr 1969 persönlich weihte, befindet sich in Namugongo auch ein anglikanischer Gedenkort. 2015 feierte auch Papst Franziskus (2013-2025) im Rahmen einer Uganda-Reise einen großen Gottesdienst in der Märtyrer-Wallfahrtsstätte.
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vor dieser brutalen und oft tödlichen Krankheit und lasse alle Kranken und Sterbenden seinen Beistand spüren, ihr Leiden aufopfern und auf seine Zusage vertrauen, alle in seinem Reich aufzunehmen, die ihn lieben und seinem Willen folgen.
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