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Designierte Kommunikations-Präfektin Alvarado erklärt: "Auch wenn diese Ernennung unerwartet kommt, nehme ich sie mit dem ehrlichen Wunsch an, dem Heiligen Vater am Beginn seines Pontifikates zu dienen".
Vatikanstadt (kath.net/KAP) "Auch wenn diese Ernennung unerwartet kommt, nehme ich sie mit dem ehrlichen Wunsch an, dem Heiligen Vater am Beginn seines Pontifikates zu dienen", erklärte die designierte Kommunikations-Präfektin Maria Montserrat Alvarado in einer Stellungnahme am Dienstag. Sie sei Paolo Ruffini für seine Leitung in den vergangenen Jahren dankbar und könne es kaum erwarten, "die wichtige Arbeit der Stärkung des Dikasteriums in einem Geist der Freundschaft und Hoffnung weiter zu führen, damit es weiterhin der Kirche in Rom und überall zu Dienst dabei sein kann, Jesus der Welt zu kommunizieren".
Alvarado wurde in Mexiko-Stadt geboren und ist seit rund zwei Jahrzehnten US-Staatsbürgerin. Von 2009 bis 2023 hatte die studierte Politologin Führungspositionen beim in Washington ansässigen "Becket Fund for Religious Liberty" inne, wo sie sich für Religionsfreiheit und die Förderung der Menschenwürde einsetzte.
Bei EWTN (Eternal Word Television Network) moderierte Alvarado zunächst ein Nachrichtenmagazin, seit 2023 leitete sie den Nachrichtenbereich von EWTN, das sich selbst als weltgrößten religiösen Sender bezeichnet. Finanziert wird das Netzwerk vor allem durch Spenden. Zur EWTN-Gruppe gehören außer zahlreichen Fernseh- und Radiosendern auch die mehrsprachige Nachrichtenagentur CNA und die Zeitung "National Catholic Register".
Zwischen Vertretern des 1981 von der Klarissin "Mutter Angelica" Rizzo (1923-2016) gegründeten lehramtstreuen Medienkonsortiums und Papst Franziskus (2013-2025) hatte es wiederholt Konflikte gegeben. EWTN ließ oft Kritiker des damaligen Papstes zu Wort kommen. Im Jahr 2021 warf Papst Franziskus bei einem Treffen mit Jesuiten in der Slowakei einem "großen katholischen Sender" - gemeint war offenbar EWTN - vor, üble Nachrede über ihn zu verbreiten.
Michael P. Warsaw, Vorsitzender des Verwaltungsrats und Chief Executive Officer von EWTN, sagte nach Angaben der englischsprachigen Ausgabe von "Vatican News", Alvarado habe sich während ihrer Jahre bei dem Sender „das Vertrauen und den Respekt all jener verdient, die das Privileg hatten, an ihrer Seite zu arbeiten“. Er fügte hinzu: „Wir unterstützen sie mit unseren Gebeten, unsere Ermutigung und mit dem vollen Rückhalt in der EWTN-Familie, während sie diese wichtige Mission im Dienst an Papst Leo XIV. und seinem Pontifikat antritt.“
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Foto: Papst Leo und Maria Alvarado (c) Vatican Media
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