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vor 6 Stunden in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Der Vorsitzende der Spanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Luis Argüello (Valladolid), hat in einem aktuellen Hirtenbrief zum bevorstehenden Fronleichnamsfest (Corpus Christi) klare rote Linien für den Empfang der heiligen Kommunion gezogen
Madrid (kath.net/rn) Der Vorsitzende der Spanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Luis Argüello (Valladolid), hat in einem aktuellen Hirtenbrief zum bevorstehenden Fronleichnamsfest (Corpus Christi) klare rote Linien für den Empfang der heiligen Kommunion gezogen. Die Veröffentlichung sorgt für erhebliches Aufsehen, da sie als deutliche Kritik am Amoris Laetitia, dem umstrittenen Schreiben von Franziskus, interpretiert wird.
In seinem Schreiben vom 1. Juni widmet sich Argüello ausführlich der Würde des Altarsakraments und den Voraussetzungen für dessen Empfang. Dabei bezog er explizit Stellung zur Situation von Gläubigen, die nach dem Scheitern einer sakramentalen Ehe eine neue zivile Partnerschaft eingegangen sind. „Diese Personen, die weiterhin Teil der Kirche sind, müssen wissen, dass dieser Bruch des Ehesakraments die eucharistische Kommunion verhindert“, so Argüello wörtlich. Solange diese Situation andauere, sei ein Empfang der Kommunion „nicht möglich“. Argüello betont, dass es objektive Lebenssituationen gebe, die unvereinbar mit der vollen Gemeinschaft mit Christus und der Kirche seien. Neben sündhaften Beziehungen nannte er in diesem Zusammenhang auch den Missbrauch anderer Personen sowie die öffentliche Verteidigung von Positionen, die der christlichen Moral widersprechen.
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Versusdeum vor 1 Stunden: Klar und eindeutig, aber ein Stachel bleibt
Klar und eindeutig ist, dass jeder, der schuldhaft die Ehe gebrochen oder gar Ehepartner und Kinder in seelischer oder gar existenzieller Not zurückgelassen hat, nicht den Leib des Herrn empfangen darf, solange dieses Unrecht weiterbesteht. Denn "Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen". Das praktisch einzige an unserem Glauben, mit dem ich gewisse Schwierigkeiten habe, sind alle ohne erhebliche eigene Mitschuld verlassenen Partner, die nicht noch einmal kirchlich heiraten können - während sich der treulose Partner / Partnerin vielleicht einen feuchten Kehrricht um Gottes Gebote und die eigene Familie schert. Natürlich kann man mit einem geliebten Menschen auch platonisch zusammenleben, aber auf Dauer ist das doch sicherlich für viele eine belastende Situation.
Versusdeum vor 2 Stunden: @Adolf Hümmer
Er "kann" schon, genau so wie die deutschen Bischöfe gerade versuchen, eine Gegenkirche zu errichten. Aber sie dürfen und sollten es nicht, denn wer es trotzdem tut, "der isst und trinkt sich das Gericht [und die ewige Verdammnis]".
Adolf Hümmer vor 3 Stunden: Immerwährende Lehre der Kirche
Dies, was Erzbischof Argüello lehrt, ist die immerwährende, unveränderbare Lehre der Kirche. Im Zustand der Todsünde darf niemand zur heiligen Kommunion gehen, denn dies wäre ein Sakrileg, also eine weitere schwere Sünde. Dies wäre eine falsche Barmherzigkeit, denn damit würde man dem Sünder nicht dienen, sondern ihm schaden. Wahre Barmherzigkeit ruft zur Umkehr auf, denn nur die Umkehr führt zum Heil! Ehebruch ist und bleibt eine Todsünde. Wer in der Todsünde lebt und nicht umkehren will, trennt sich von Gott. Darum kann so ein Mensch nicht Gott im heiligsten Sakrament empfangen.
girsberg74 vor 5 Stunden: Klare Kante,
zugleich auch in Richtung des Synodalen Weges.
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