
Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp

vor 6 Stunden in Jugend, 5 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden
Ulf Poschardt: In Deutschland werde „in vielen Städten, aber auch in der Pop- und Jugendkultur so eine neue Form von Christenverachtung, auch Christenhass, zum Teil Christenmobbing in den Schulen, in manchen Vierteln immer selbstverständlicher“
Berlin (kath.net) „Wir leben im christlich-jüdischen Abendland und wir haben eine große christliche Tradition und ich finde es sehr bezeichnend, dass es zwei Nationalspieler mit Migrationshintergrund waren, die sich zu ihrem christlichen Glauben bekannt haben. Und das in einer Zeit, in der gerade in Deutschland in vielen Städten, aber auch in der Pop- und Jugendkultur so eine neue Form von Christenverachtung, auch Christenhass, zum Teil Christenmobbing in den Schulen, in manchen Vierteln immer selbstverständlicher wird.“ Das erläutert der bekannte Journalist Ulf Poschardt im Video-Interview mit der „Welt“. Er bezieht sich das Gebet von zwei deutschen Fußballnationalspielern, darunter der deutsche Fußball-Star Felix Nmecha, nach dem 7 : 1 - Sieg der deutschen Nationalmannschaft Curaçao bei der Fussball-WM, mit Nationalspielern von Curaçao.
Er glaube, dass diese Art des Bekennens, des Zeugnisablegens, „dass man ein gläubiger Christ ist, finde ich beeindruckend“, er habe auch die Geste sehr beeindruckend gefunden.
Poschardt erläuterte weiter, dass er „so ein Problem damit habe, was Kirchentage aus dem Glauben gemacht haben, nämlich so einen Streichelzoo für linke Identitätspolitik“. Dann fragt er, was denn der christliche Glauben sei, und antwortet: „vor allem Jesu Botschaft der Nächstenliebe“. Er verweist beim Gebet der Nationalspieler auf die „Körpersprache“. „Diese besiegten – man kann schon fast sagen gedemütigten – Spieler der gegnerischen Mannschaft, wie die sich freuen, mit ihm da zusammen zu beten“, das sei vorbildlich gewesen.
Zuvor hatte Poschardt die Gebetsszene bereits auf X geteilt und dazugeschrieben: „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“.
Fotos (c) Twitter/X/Screenshots
„Kirchentage haben aus dem Glauben einen Streichelzoo für linke Identitätspolitik gemacht“ https://t.co/lqPTzNjUge pic.twitter.com/oixnosIgSV
— WELT (@welt) June 15, 2026
NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD pic.twitter.com/LlZiV5CYhs
— Ulf Poschardt (@ulfposh) June 15, 2026
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!
Matthäus vor 2 Stunden: @versusdeum
Meine Frau und ich sind seit einem halben Jahrhundert Lebensrechtler. Wir haben hier täglich das Angebot von drei Heiligen Messen. Wir beten das Stundengebet. Unsere Lektüre beinhaltet u.v.a. auch die von Ihnen zitierten Medien. Unsere Söhne haben Familien gegründet, sind beruflich und gesellschaftlich erfolgreich und sie leben den katholischen Glauben. Wir sind alt und erfahren genug um zu wissen, dass man mit Pessimismus und Bedenkenträgerei nicht weiter kommt. "Die Tränen lassen nichts gewinnen. Wer schaffen will, muss fröhlich sein." (Theodor Fontane)
Versusdeum vor 3 Stunden: @Matthäus
Ich nehme an, dass Sie am Ende die Stärken unseres Landes betonen wollten. Dann empfehle ich, statt Tagesschau, SZ, BR & Co. auch einmal z.B. WELT oder gar (nur Mut!) neue Medien wie Tichys Einblick oder Cicero zu lesen. Dann merken Sie, dass wir nur noch von der Substanz leben, die immer weiter wegbricht. Und das Bodenpersonal Gottes ist sowieso fast duchweg ein Totalausfall, wie die skandalösen Beschlüsse des SyndWegs belegt haben.
Matthäus vor 4 Stunden: Fortsetzung
..betrifft, nicht am Ende, sondern mittendrin: "Brüder, lasst uns endlich anfangen." (Franz von Assisi) "Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir." (Apg 17,28)
Matthäus vor 4 Stunden: @clavigo
'Papst Johannes Paul II. wies diese pessimistische Einschätzung bei seinem Besuch am 18. November 1980 auf dem Fuldaer Domplatz ausdrücklich zurück. In seiner dortigen Predigt in Fulda betonte er: "Viele sagen, diese Geschichte des Christentums in eurem Land neige sich jetzt ihrem Ende zu. Ich sage euch: Diese Geschichte des Christentums in eurem Land soll jetzt neu beginnen, und zwar durch euch..." Er rief die Gläubigen dazu auf, den Glauben im Geiste des heiligen Bonifatius durch eigenes Zeugnis neu zu entfachen.' (Google)
„Mindestens fünfmal, im Zusammenhang mit den Arianern und den Albigenser, mit dem humanistischen Skeptiker, nach Voltaire und nach Darwin, ist der christliche Glaube allem Anschein nach vor die Hunde gegangen. Aber in jedem dieser fünf Fälle war es der Hund, der starb.“ (Chesterton) Wir leben in unserem Land, wir lieben unser Land und sind froh, in unserem Land zu leben. Wir sind wirtschaftlich, kulturell, gesellschaftlich und was den christlich/jüdischen Glauben
clavigo vor 6 Stunden:
Unser Land ist wirtschaftlich, kulturell, gesellschaftlich und was den christlich/jüdischen Glauben betrifft AM ENDE, wir verkommen total in allen Bereichen.
und ALLE machen mit, incl. der Kirchen und "Glaubensverkünder"
"Vater unser, der Du bist im Himmel,
Dein Reich komme, DEIN WILLE GESCHEHE......
und erlöse uns von dem ÜBEL......"
Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz