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Öffentlich-rechtliches Jugendformat Funk bringt Bibel als Beispiel für ‚Müll auf dem Mond‘

vor 3 Stunden in Deutschland, 3 Lesermeinungen
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Nach teils heftiger Kritik in den sozialen Medien ergänzte die Redaktion von Funk, dass Müll nicht abwertend gemeint sei und die Bibel jedenfalls nicht dazu zähle.


Mainz (kath.net/jg)
Das Jugendformat „Funk“ des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat am Montag einen Beitrag über „Müll auf dem Mond“ auf Instagram veröffentlicht. Die US-Raumfahrbehörde NASA hat berechnet, dass dort rund 200 Tonnen vom Menschen verursachter Müll liegen. Funk zählt zu dem „menschengemachten Zeug“ Asche, Golfbälle, menschliche Exkremente, aber auch eine Bibel, berichtet die Nachrichtenplattform NiUS.


Mondfähren sollen für den Rückflug zur Erde möglichst viel Platz haben, um Mondgestein mitnehmen zu können. Deshalb würde vieles auf dem Mond zurückgelassen, heißt es in dem Beitrag. Bei dem von Menschen zurückgelassenen „Zeug“ handle es sich größtenteils um Teile der dort gelandeten Raumschiffe, die nicht auf die Erde zurückkehren. Außerdem seien aber auch Asche eines Geologen, Golfbälle, Beutel mit menschlichen Exkrementen und eine Bibel – jeweils symbolisch dargestellt – auf dem Mond zurückgelassen worden.

Viele Leser der Instagram-Nachricht äußerten in den Kommentaren ihren Unmut über die Gleichsetzung der Bibel mit Müll und menschlichen Exkrementen. „Funk“ veröffentlichte daraufhin eine Ergänzung, in der die Redaktion feststellte, dass „Müll“ „nicht abwertend gemeint“ sei, sondern für Gegenstände stehe, „die ohne menschlichen Einfluss eben nicht dort wären. Die Bibel oder eine Urne sind natürlich kein Müll.“

„Funk“ ist ein gemeinsames Projekt der öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF. Das Programm richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 29 Jahren. 

 


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Lesermeinungen

JP2B16 vor 36 Minuten: Die Macher dieser Formate haben ihre diebische Freude an der Verächtlichmachung des Christentums

Niemals würden sie auf die Idee kommen, den Koran in einem vergleichbaren Kontext zu zeigen. Im Gegenteil, es gilt: der Feind meines Feindes ist mein Freund. KIKA und Funk sind gut getarnte, zentrale Instrumente, um ihr "Erbe", ihr Hass auf das Christentum, unbedingt zu bewahren. Da ist jedes Mittel recht, eben auch Gehirnwäsche. Ich machte selbst zwei einschneidende Erfahrungen mit "Machern" zweier großer Anstalten des ÖRR, beide nicht ahnend, dass sie einmal im Biergarten und auf einer privaten Party einem Rom-treuen Katholiken im ähnlichen Alter begegnen könnten. Ohne konkreten Anlass kam das Gespräch schnell auf die "böse katholische Kirche" - Johannes Paul und Benedikt waren damals jeweils Papst. Als dränge sie etwas, antipodisch "missionieren" zu müssen. Auf meine couragierte, beide wohl verblüffende Frage, warum sie eine solche Aversion entwickelt hätten, kam nur eine knappe aber vielsagende Antwort, dass im Kollegenkreis ja jeder so denken würde, selbst in der Kirchenredaktion.

Norbert Sch?necker vor 46 Minuten: Nach dieser Definition ...

... wäre der berühmteste "Müll auf dem Mond" die US-Flagge. Aber die wurde offenbar nicht erwähnt.

Versusdeum vor 1 Stunden: Das öffentlich-linkliche* Fernsehen eben

Sie können tun und lassen und hetzen, wie und was sie wollen, bezahlen müssen wir es ja so oder so. In meiner Jugend war das ZDF wenigstens noch ein Korrektiv zum Allgemeinen Rotfunk Deutschlands* (v.a. das legendäre ZDF-Magazin Gerhard Löwenthals!), aber das ist lange her, spätestens seit 2015 gab es nur noch eine legitime Meinung. Aber es gibt manchmal unerwartete Lichtblicke: Im MDR lief gerade eine Doku über Linksterrorismus, die sogar mehrfach auf Tagesschau24 wiederholt werden soll (man erinnere sich an die 100.000 Berliner, die im Januar bei unter -5 Grad tagelang ohne Strom waren! Schon wenige Tage später sprach kaum noch jemand davon, obwohl immer noch etwa 15.000 Menschen im Dunkeln froren!). Ob es den Machern ergehen wird, wie Julia Ruhs? Falsche Meinung / unbequeme Realität? Und tschüss!
* geändert

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