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vor 8 Stunden in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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Regoli im Interview mit „Radio Vatikan“: Wer seinen Glauben neu entdeckt, sucht bei ihm nach Antworten, denn Ratzinger scheute nie vor schwierigen Fragen zurück – Geistige Verbundenheit zwischen Benedikt XVI. und Leo XIV.
Vatikan (kath.net/pl) Pater Roberto Regoli, der neue Präsident der Ratzinger-Stiftung, berichtet im Interview mit „Vatican News“, dass er bei seinen Reisen als Stiftungspräsident zunehmend jungen Menschen begegnet, die sich für die Ideen des „Theologenpapstes“ interessieren. Das berichtet die polnischsprachige Ausgabe von „Vatican News“. Der Präsident hebt er zudem die geistige Verbundenheit hervor, die den amtierenden Papst mit Benedikt XVI. verbindet. Dieses erneuerte Interesse am Denken Joseph Ratzingers werde auch den kommenden 100. Jahrestag seiner Geburt im nächsten Jahr prägen. Prof. Regoli ist ein bekannter Kirchengeschichtler an der Päpstlichen Gregorianischen Universität.
Nach Einschätzung des Papst-Benedikt-XVI.-Experten spiegle dies den Wandel in der westlichen Welt wider, die sich über die Säkularisierung hinausbewegt. Es wachse das Verlangen nach einem geistlichen Leben; junge Menschen entdecken das Christentum für sich, und Ratzinger weckt Interesse, weil er Antworten liefert. Zeit seines Lebens wich er schwierigen Fragen nicht aus. Er gab klare Antworten – was sowohl Zustimmung als auch Widerspruch hervorrief. Wie die Kirchenväter vermochte er selbst komplexeste theologische Sachverhalte so zu erklären, dass seine Zuhörer sie verstehen konnten.
Deshalb lesen junge Menschen heute Ratzinger, so Pater Regoli. Dies gilt nicht nur für theologische Fakultäten, an denen sein Werk *Einführung in das Christentum* oft bereits zum Lehrplan gehört. Auch Studierende anderer Fachrichtungen – sofern sie auf der Suche nach geistiger Nahrung sind oder sich mit Theologie befassen wollen – wenden sich gezielt Ratzinger zu.
Bemerkenswert ist auch die Haltung des neuen Papstes zum Denken Benedikts XVI. Dem Präsidenten der Vatikan-Stiftung zufolge verbindet die beiden eine geistige Freundschaft, berichtet „Vatican News“. Diese gründet zu einem großen Teil auf ihren gemeinsamen Quellen. Leo XIV. ist ein geistiger Sohn des heiligen Augustinus, während Benedikt XVI. im Bischof von Hippo einen geistigen Verwandten – einen Gleichgesinnten – gefunden hatte. Mit anderen Worten: Für Leo ist Augustinus ein Vater, während er für Benedikt ein Bruder war. Beide teilen damit dieselben Wurzeln.
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Cosmas vor 3 Stunden: "Der Geist der Liturgie" von B XVI wäre auch eine gute Anschlussmöglichkeit für Papst Leo
Weiters könnte sich die Verbindung der beiden auch durch Reaktivierung von 'Summorum Pontificum' segensreich vertiefen!
Fink vor 4 Stunden: Das Gesprächsbuch "Salz der Erde" von 1996 mit Peter Seewald habe ich damals gelesen,
ich habe es vor einigen Monaten nochmal gelesen. Es hat nichts von seiner Aktualität verloren. Ratzinger hatte die Lage seinerzeit voll durchschaut. Und dann seine klare Sprache, ohne theologische Worthülsen und Phrasen.
Eine Leseempfehlung für die Nachgeborenen !
SalvatoreMio vor 6 Stunden: Neues Interesse an Theologie von Benedikt XVI
Der neue Präsident der Ratzinger- Stiftung stellt neues Interesse an der Theologie "Ratzinger's" fest. Wie schön! Einerseits erstaunlich, weil Kardinal Ratzinger seinerzeit als Präfekt der Glaubenskongregation bei uns nicht sonderlich geschätzt wurde; andererseits frage ich mich, was wir denn sonst in Deutschland in den letzten Jahrzehnten zu bieten hatten in der "religiösen Halbwüste? Auch manche offiziellen Religions-Unterrichtsbücher waren zeitweilig eine Katastrophe. Als Licht im Halbdunkel fällt mir gerade noch Romano Guardini ein mit seinem Werk: "Der Herr".
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