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vor 3 Stunden in Jugend, 2 Lesermeinungen
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Was ist deine Priorität im Leben? Ist sie wirklich Christus – und wenn nicht: Was dann? - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Magdalena Preineder
Wien (kath.net)
Ich wünsche, ich könnte dir jetzt bei einem Kaffee gegenüber sitzen und dich gerade heraus fragen: Was ist deine Priorität im Leben? Und ich wünsche mir, dass du mir dann nicht die Antwort gibst, die man vielleicht erwartet, sondern die, die deiner gelebten Realität entspricht.
Also stell dir vor, ich sitze dir gegenüber und frage dich: Was ist deine Priorität im Leben? Ist sie wirklich Christus – und wenn nicht: Was dann?
Mich beschäftigt, dass wir gerne und oft verkünden, dass Gott das Wichtigste ist, dass die Heilige Messe das Zentrum unseres Glaubens ist – und dann sehe ich wochentags fast leere Kirchen und auch sonntags fehlen in vielen Kirchen die Massen.
Mich beschäftigt, dass wir gerne und oft verkünden, dass wir alles haben, wenn wir Christus haben – aber wenn es darum geht, ihm Zeit zu schenken, dann überwiegt anderes: Müdigkeit, Bequemlichkeit, Treffen mit Freunden, ein Event, Alltägliches …
Mich beschäftigt, dass wir gerne und oft verkünden, dass Jesus der König ist – und das ist er – wir aber nicht so leben, als wäre er es. Wo ist die Ehrfurcht in den Kirchen? Wer strebt auch dann danach, nach dem Vorbild Jesu zu leben, wenn es unbequem ist?
Also: Was ist deine Priorität im Leben? Oder anders formuliert: Wovor beugst du das Knie, wenn nicht vor Christus?
Wir sind im Monat des Heiligsten Herzens Jesu. Dieses Herz charakterisiert das Wesen Gottes. Dieses Herz charakterisiert, wie Gott sich eine Beziehung mit uns vorstellt. Er will für uns ein Du sein – ein echtes Gegenüber, das wir ernst nehmen, das wir als Gott anerkennen, das wir lieben und uns dementsprechend verhalten. Ein Gegenüber, das auch uns beschenkt – mit Liebe, mit Gnade, mit Vergebung und uns dadurch für das Leben nach dem Vorbild seines Herzens stärkt.
Ja, wovor beugst du das Knie?
Ist dir bewusst, dass das Herz Gottes auf deine Antwort wartet? Und zwar nicht nur auf ein wie selbstverständlich mitgesprochenes Gebet, das man mehr im Kopf als im Herzen hat. Nein! Auf deine Hingabe! Auf ein Gebet, aus dem hervorgeht: Hier bin ich, ich liebe dich! – und darauf, dass du dann so lebst.
Das Herz Gottes wartet auf deine Antwort. Da ist es am Stamm des Kreuzes: verwundet, verletzlich, geöffnet. Und du entscheidest, wie du darauf reagierst.
Es wartet auf deinen Glauben. Es wartet auf deine Liebe. Und zwar nicht auf lauen Glauben und flache Liebe. Sondern auf so eine feurige Liebe, wie dieses Herz sie auch für dich hat!
Eine Liebe, die sich in ihrem Tun zeigt: Du gehst nicht nur dann zur Heiligen Messe, wenn es die Müdigkeit, die Bequemlichkeit oder alle anderen Termine zulassen. Nein, du planst die Heilige Messe nicht nur dann in deine Termine ein, wenn es sich irgendwie ausgeht – sondern du baust deine Termine um dieses Zentrum herum. Du schenkst ihm deine Zeit – denn er ist ein Du, wie ein Partner: Du weißt, er verdient deine Zeit, auch dann, wenn dir nicht danach ist. Du kommst zu ihm, du sprichst mit ihm und erzählst ihm, was in deinem Herzen ist. Du lebst nach seinem Vorbild, auch wenn du die Spannung in deinem Inneren fühlst – wie leicht es wäre, anders zu handeln, wie gerne du vielleicht anderen die Versöhnung verweigern würdest oder am Zorn festhalten möchtest. Aber du wählst den Weg Jesu.
Du bist ein Jünger. Und was dein Herz bekennt, das bezeugt dein Leben.
Auf diese Antwort wartet das Herz Gottes.
Also frage ich dich noch einmal: Was ist deine Priorität im Leben? Ist Gott in deinem Leben König und Herr? Ist er dein Gegenüber – ein Du, mit dem du sprichst und lebst? Lässt du Gott wirklich Gott sein, und lebst du so?
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gebsy vor 1 Stunden: So ist es -
wenn es nicht Gott selbst ist, der mir hilft, seine Liebe zu erwidern, wartet er vergeblich.
Aber da ist doch noch jemand, der mich zum Glück bewegen will - mein persönlicher Schutzengel - von Gott mir geschenkt und ewig Gott lobend.
Mariat vor 3 Stunden: Gott liebt uns immer! ER handelt immer nur aus Liebe!
Vielen Dank liebe Frau Preineder, für das Erinnern: "Vor wem beugen wir unsere Knie?"
Gestern Abend im KTV kam in der Exerzitien Reihe, die 8. Folge über "Josef von Ägypten" - von Pater Hans Buob.
Josef bekam von Gott den Auftrag; In der Zeit der Reichen Ernte - zu sammeln - um dadurch in der schlechten Zeit( 7 Jahre), die Menschen vor einer Hungersnot zu bewahren.
Ein Auftrag: Sammeln - um zu retten!
Gott, unser Vater handelt immer im Voraus; ER macht aus schlechtem, bösem - etwas Gutes.
Er ist immer bei uns; auch in den schwersten Prüfungen. Doch wir sollten nicht klagen, jammern - denn im innersten hat es immer etwas Gutes für uns.
Warum sehen wir das nicht?
Warum klagen wir: Wo war denn da Gott?
Warum lässt er das zu?
Doch schauen wir nach der Prüfung auf unsere Früchte, die daraus erwachsen - können wir erkennen, dass Gott uns liebt!
Gottes reichen Segen
Mariat
www.k-tv.org/biblische-exerzitien-mit-pater-hans-buob/
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