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Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus

vor 9 Stunden in Weltkirche, 11 Lesermeinungen
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25 Priesterweihen ist höchster Jahreswert seit Gründung der Konfraternität - Auch zwei Neupriester aus Österreich dabei


München (kath.net/KAP) In Lindenberg im Allgäu (Deutschland) sind am Samstag 13 Seminaristen der katholischen Priesterbruderschaft St. Petrus (Kürzel: FSSP) zu Priestern geweiht worden. Die Weihe wurde von Bischof Marc Aillet aus dem französischen Bayonne gespendet. Rund 1.200 Gläubige wohnten der Zeremonie in der Pfarrkirche St. Peter und Paul bei.

Aillet verwies in seiner Predigt auf die sakramentale Dimension des Priesteramtes. Unter Verweis auf die liturgische Praxis betonte er den Grundsatz "Ahmt nach, was ihr tut" und verwies auf die Verpflichtung der Priester, ihr Leben an der Eucharistie auszurichten. Das Priestertum sei nach katholischer Lehre eine Teilnahme am Dienst Christi "in persona Christi Capitis". Aillet hob zudem die Bedeutung der Einheit mit dem Papst hervor und bezeichnete sie als konstitutiv für das katholische Priestertum. Das Amt sei nicht als individuelle religiöse Funktion zu verstehen, sondern als sakramental gebundener Dienst innerhalb der Kirche.


Die Neupriester stammen aus mehreren europäischen Ländern, darunter Frankreich, Polen, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Italien, Schweden und Portugal. Auch zwei Kandidaten aus Österreich wurden geweiht: Der Steyrer Clemens Reithofer (28) aus der Steiermark, sowie Aleksander Nocdryn-Plonticky (38), der zwar im polnischen Warschau geboren wurde, jedoch schon als Kleinkind nach Österreich kam und in Tirol aufwuchs. Vier der Neupriester sollen nach Angaben der Bruderschaft im deutschsprachigen Raum eingesetzt werden.

Bereits am 28. Mai waren in Omaha (USA) zwölf weitere Priester der Petrusbruderschaft geweiht worden, wodurch sich für das Jahr 2026 eine Gesamtzahl von 25 Priesterweihen ergibt. Nach Angaben der Gemeinschaft stellt dies den höchsten Jahreswert in ihrer Geschichte dar.

Die Priesterbruderschaft St. Petrus ist ein 1988 errichtetes Institut apostolischen Lebens päpstlichen Rechts, das sich der Feier der Liturgie in der außerordentlichen Form des römischen Ritus ("Alte Messe") verpflichtet sieht. Die Gemeinschaft wird zu den kanonisch anerkannten, traditionell ausgerichteten Priestergemeinschaften gerechnet und befindet im Unterschied etwa zur sogenannten Piusbruderschaft (Priesterbruderschaft St. Pius/"Lefebvrianer") im voller Gemeinschaft mit Rom.
Die Petrusbruderschaft verzeichnet nach eigenen Angaben seit Jahren eine stabile Zahl an Berufungen. Die Gemeinschaft gibt die Zahl ihrer Mitglieder mit mehr als 500 Personen weltweit an, darunter Priester, Diakone und Seminaristen.

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Foto (c) Priesterbruderschaft St. Petrus


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Lesermeinungen

Fink vor 2 Stunden: @ rosenstaedter - Wigratzbad liegt in der Diözese Augsburg.

Meiner Erinnerung nach hat voriges Jahr der Diözesanbischof Bertram Meier die Priesterweihen vorgenommen.
Werden diese Priester dann in die Diözese Augsburg "inkardiniert" ?

rosenstaedter vor 3 Stunden: In welchem Bistum sind die "Neu-Priester"

In der katholischen Kirche bedeutet inkardiniert, dass ein Kleriker (Diakon, Priester oder Bischof) rechtlich und kirchenrechtlich einer bestimmten kirchlichen Körperschaft zugeordnet ist.

Meist ist ein Priester in ein Bistum inkardiniert, etwa in das Bistum Chur. Er kann aber auch in eine Ordensgemeinschaft oder eine andere kirchliche Einrichtung inkardiniert sein.

Die Inkardination bedeutet unter anderem:

Der Kleriker gehört offiziell zu diesem Bistum oder dieser Gemeinschaft.

Er untersteht deren kirchlicher Autorität (z. B. dem Bischof).

Die betreffende Körperschaft trägt Verantwortung für seinen Einsatz und seinen Unterhalt.

Ein Kleriker darf nicht „ohne Zugehörigkeit“ sein; das Kirchenrecht verlangt, dass jeder Kleriker inkardiniert ist.

Wenn ein Priester dauerhaft in ein anderes Bistum wechseln möchte, braucht es normalerweise:

die Exkardination (Entlassung aus der bisherigen Zugehörigkeit) und

die Inkardination (Aufnahme in die neue Zugehörigkeit)."

T.L.D vor 3 Stunden: @Fink

Tatsächlich ist Wigratzbad das einzige Priesterseminar der FSSP in Europa. Sie haben noch ein Seminar in den USA. (Denton, Nebraska)

Veritasvincit vor 3 Stunden: Nachwuchs

Die Petrusbruderschaft hat offenbar auch ohne eigene Bischöfe keine Nachwuchsprobleme. Man versteht, dass die Bischöfe die Piusbruderschaft, welche das Konzil ablehnt (Lefèbvre:"J'accuse le concile"), nicht fördern wollen.

Fink vor 6 Stunden: Ist Wigratzbad das einzige Priesterseminar der Petrusbruderschaft in Europa ?

Ich schätze (ohne es zu wissen) es gibt einige mehr davon.
Die Petrusbruderschaft FSSP (Gemeinde Opfenbach, 15 km nordöstlich von Lindau am Bodensee) sollte nicht verwechselt werden mit der Piusbruderschaft FSSPX, mit ihrem Priesterseminar in Zaitzkofen (Gemeinde Schierling, südlich von Regensburg) !

Wynfried vor 7 Stunden: @ Versusdeum und @ Kostadinov

Man muss die Zahl von 25 Priesterweihen für die Petrusbruderschaft in der Tat genau einordnen. In Lindenberg wurden 13 Seminaristen aus dem Priesterseminar in Wigratzbad zu Priestern geweiht. Ende Mai waren in den USA bereits 12 Seminaristen zu Priestern geweiht worden. Diese Zahlen sind natürlich sehr erfreulich, man kann sie aber nicht 1 zu 1 mit den deutschen Bistümern ins Verhältnis setzen. Man muss die Gesamtzahkl von 25 Weihen also im Kontext von Europa und Nordamerkia sehen.

Johannes14,6 vor 7 Stunden: Wenn die synodal beWEGte Kirche in Deutschland

ernsthaft die Frage stellt, wozu es überhaupt Priester braucht (Synodalforum 2)
braucht man sich über das Ergebnis doch nicht zu wundern.

Immerhin hat man doch einige Punkte des Weihe - Priestertums wie Sakramentalität und Ehelosigkeit weiter befürwortet.

Aber wie sieht die Realität vor Ort aus, wenn die Hauptaufgabe des Pfarrers MANAGEMENT-Sorgen statt SEEL-Sorge sind, Gemeinden möglichst konfliktfrei zu immer größeren, anonymen Einheiten zusammenzulegen,und "geistliche Leitung" nur unter dem Kuratell von Laien-Gremien vor Ort stattfinden kann.
https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/Zahlen%20und%20Fakten/Kirchliche%20Statistik/Bist%C3%BCmer_-_Priesterweihen/2025-Priesterweihen-nach-Bistuemern_1962-2025.pdf

www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/beschluesse-broschueren/SW11-Handlungstext_Der-Zoelibat-der-Priester_NEU.pdf

chriseeb74 vor 7 Stunden: @Versusdeum

Aber auch hier befindet sich kein deutscher Neupriester...

Kostadinov vor 7 Stunden: @Versusdeum, Zahlen richtig, aber Vergleich hinkt

ich bin ein großer Freund der Petrusbruderschaft, aber man müsste die 25 wohl schon eher im europäischen Kontext sehen, da Wigratzbad ja ganz Europa ausbildet. Dass die FSSP dank TC nach Lust und Laune des Ortsbischofs durch die Gegend geschubst werden kann, da muss ich Ihnen natürlich leider Recht geben

SalvatoreMio vor 8 Stunden: Gott sei Dank!

Versusdeum vor 8 Stunden: 25 ist exakt gleich viel, wie alle Bistümer in D 2025 zusammen!

Und das nur Petrus ohne die anderen Orden und Gemeinschaften des überlieferten Ritus und auch ohne Pius! Damit ist schon jetzt der Fall eingetreten, dass letztere bei uns mehr Neupriester hervorbringen, als die fast flächendeckend und offiziell* häretische DBK/Zd"K"-Synodalkirche. Nur "gut", dass jeder Bischof diese vielen Priester dank TC nach Belieben des Bistums verweisen kann - außer natürlich Pius (egal in welchem Status, außer dem der offiziellen "Wiedervereinigung").
* die doppelte Bestätigung durch die DBK der teils unsäglichen bis offen gegen Gott selbst (Weihefrage!) rebellierenden Papiere des SyndWegs

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