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Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär

vor 5 Stunden in Österreich, 9 Lesermeinungen
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Ein Pfarrsekretär der Diözese Feldkirch hat einen Mann ‚geheiratet‘. In der Diözese machte ein E-Mail die Runde, in dem zu Glückwünschen aufgefordert wurde.


Feldkirch (kath.net/jg)
In den Pfarrsekretariaten der Diözese Feldkirch (Vorarlberg) ging letzte Woche ein E-Mail ein, in dem die Empfänger aufgefordert wurden, einem Pfarrsekretär Hochzeitswünsche zu schicken. Dieser hat am Freitag „seinem Liebsten das Ja-Wort“ gegeben. 

„Zu diesem freudigen Anlass“ sollten die Pfarrsekretärinnen und Pfarrsekretäre gratulieren und „Liebe, Glück und Gesundheit“ für die gemeinsame Zukunft wünschen. „Lasst uns gemeinsam zeigen, wie sehr wir ihn schätzen, und ihm und seinem Mann die besten Wünsche mit auf ihren gemeinsamen Weg geben“, heißt es wörtlich in dem E-Mail.


Das E-Mail wurde von zwei Mitarbeiterinnen der „Berufsgemeinschaft der PfarrsekretärInnen“ verfasst und von einer Mitarbeiterin des Personalreferats der Diözese von ihrem offiziellen E-Mailkonto weiterverbreitet.

Die Katholische Kirche lehnt die Ehe zwischen Personen des gleichen Geschlechts ab. In der Erklärung der Kongregation (heute Dikasterium) für die Glaubenslehre aus dem Jahr 2003 mit dem Titel „Erwägungen zu Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen“ heißt es klar, dass die Ehe nur zwischen Personen verschiedenen Geschlechts existiert und es „keinerlei Fundament“ für einen auch nur analogen Vergleich homosexueller Lebensgemeinschaften mit der Ehe gibt. Homosexuelle Beziehungen verstoßen gegen das natürliche Sittengesetz. Aus diesen Gründen lehnt die Kirche jede rechtliche Anerkennung ab, die solche Verbindungen der Ehe angleicht.

Die Diözese Feldkirch hat im Ehe- und Familienzentrum die „Regenbogenpastoral“ angesiedelt, die „queere Seelsorge“ betreibt. Die „Regenbogenpastoral“ gibt es seit 2015, und wurde offiziell durch den Diözesanbischof beauftragt. Sie setzt sich laut Homepage der Diözese „dafür ein, dass sich Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung und Identität in der katholischen Kirche beheimatet und angenommen fühlen.“ Weiters ist dort zu lesen: „Die Mitarbeiter:innen des Arbeitskreises engagieren sich dafür, dass alle Menschen ihre Spiritualität innerhalb der Kirche leben und als selbstverständlicher wichtiger Teil der Gemeinschaft in ihr unterwegs sein können.“

 


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Lesermeinungen

Johannes14,6 vor 1 Stunden: Kirche unterm "Regenbogen"?

"Sie setzt sich laut Homepage der Diözese „dafür ein, dass sich Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung und Identität in der katholischen Kirche beheimatet und angenommen fühlen.“"

Was ist mit Gläubigen, die sich in SO EINER katholischen Kirche NICHT MEHR beheimatet und angenommen fühlen ?

Und bitte nicht den REGENBOGEN, das Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Menschen, für diese Pastoral in Anspruch nehmen.
Es sind PRIDE Flaggen, die vor den Kirchen wehen,
und Hybris, zu verlangen, derlei Verirrungen als "gottgefällig" zu bezeichnen.

gebsy vor 1 Stunden: Wie können wir

mit derart Verirrten Mitleid walten lassen?
Werden im fürbittenden Gebet Ideen geboren werden?
Empörung und Besserwissen verhärten nur ...

Versusdeum vor 2 Stunden: Alkso ich bekenne mich eindeutig

zur "Kirche von oben", die Christus, der Sohn Gottes, gegründet hat.
Im Übrigen haben den lokalen Zusammenbruch der biblisch-kirchlichen Moral offenbar sämtliche (!) Bischöfe auf deutschem Boden zu verantworten, da das neue kirchliche Arbeitsrecht m.W. ausnahmslos in allen Diözesen inkraftgesetzt wurde. Danach darf jetzt jeder kirchliche Mitarbeiter ganz öffentlich tun, lassen, ehebrechen und wie viele Liebhabernden:*innenden auch immer haben, wie er will, solange er nicht öffentlich "die Kirche" kritisiert (gemeint ist natürlich: Den syndodalen Komplex).
Es ist wie in der Politik: Man liefert einen Hammer nach dem anderen und beschwert sich dann, dass einem die Wähler weglaufen.

lesa vor 3 Stunden: Kurzer Bericht aus Sodom und Gomorrha und die Feuerwehr

Wir hatten hier (nahe Feldkirch) vor zwei Wochen ein Schlagwetter mit Sturmböen und sintflutartigem Regenguss. Innerhalb von nicht einmal einer halben Stunde waren Keller überschwemmt, Hausdächer abgedeckt, Straßen waren unpassierbar, weil sie sich in Ströme verwandelt hatten. Die braven Feuerwehrleute leisteten wieder einmal Übermenschliches.
Von starken Männern war zu hören: "So etwas habe ich noch nie erlebt. Das gibt zu denken."

Und zum Sintflutbericht gehört auch Noah...

lakota vor 3 Stunden: Auch so sieht der Gehorsam

zu Papst und Lehramt aus...und wer regt sich darüber auf?

golden vor 3 Stunden: Und mir fällt in den letzten Tagen immer

das Wort von den "blinden Blindenleitern" (Matthäus 15,14)ein.

Veritasvincit vor 4 Stunden: Sünde als Spritualität

„Die Mitarbeiter:innen des Arbeitskreises engagieren sich dafür, dass alle Menschen ihre Spiritualität innerhalb der Kirche leben und als selbstverständlicher wichtiger Teil der Gemeinschaft in ihr unterwegs sein können.“

Der Arbeitskreis betreibt die Regenbogenpastoral (queere Seelsorge) im Ehe- und Familienzentrum der Diözese. Es ist himmelschreiend, was da alles geduldet (oder sogar gefördert) wird von den Bischöfen!

Jothekieker vor 4 Stunden: Das ist der Boden, der die Piusbruderschaft wachsen läßt

und gleichzeitig die Kirchen leert.

lesa vor 4 Stunden:

Aber wir haben doch keinen Notstand!

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