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vor 2 Stunden in Chronik, 1 Lesermeinung
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Der französische Priester wurde ermordet, während er die Hl. Messe feierte – Er verblutete auf den Altarstufen – Seligsprechung läuft, Pilger kommen, aktuell ist in der Kathedrale von Rouen eine Ausstellung. Von Petra Lorleberg
Rouen (kath.net/pl) Man hat seinen Mund und sein Leben zum Schweigen bringen können, doch seine Lebenszeugnis spricht nun immer lauter: Père Jacques Hamel (Link) war am Morgen des 26. Juli 2016 getötet worden, von zwei bewaffneten Kämpfern des selbsternannten islamischen Staates am Altar in der Kirche Saint Etienne in Rouvray (Normandie) ermordet worden, während er dort eine heilige Messe zelebrierte. Er hatte auf den Stufen vor dem Altar sein Leben ausgehaucht, durchbohrt von 18 Messerstichen.
„Die Ausstellung, die dem Leben und Wirken von Pater Jacques Hamel gewidmet ist, ist derzeit in der Kathedrale von Rouen zu sehen. Wir laden Sie herzlich ein, sie zu besuchen und mehr über sein Engagement, seinen Glauben und seinen Dienst zu erfahren. … Kommen Sie gerne vorbei und erzählen Sie auch anderen davon!“ Mit diesen Worten informiert die Pfarrei Saint Étienne du Rouvray (französisches Département Seine-Maritime) auf Facebook über die Ausstellung zu dem in ihrer Kirche verstorbenen Père Hamel.
Die Kathedrale von Rouen eröffnete die Ausstellung: „Leben und Dienst von Père Jacques Hamel“ in der Kathedrale Notre-Dame de Rouen erst vor wenigen Tagen anlässlich seines 10. Todestags. Sie informiert dazu: „Sieben Schautafeln zeichnen Herkunft, Berufung und Wirken von Pater Jacques Hamel nach, illustriert durch seine eigenen Worte und durch Fotografien über seine Familie, sein Leben als Diözesanpriester, seine Leidenschaft für Gott, sein Gebetsleben, seine Einfachheit und Verbundenheit mit den Menschen, sein Martyrium … und seine Botschaft.“
Pfarrer Jacques war ein Mann des Friedens, aber "er wurde ermordet, als ob er ein Verbrecher wäre", sagte Papst Franziskus am 14. September 2016. „Er gab sein Leben für uns, er gab sein Leben, weil er Jesus nicht verleugnen wollte. Er wurde am Altar geopfert, genau wie Jesus“, „er ist ein Märtyrer!“ Das Zeugnis von Hamel möge uns „Sanftmut, Brüderlichkeit, Frieden und den Mut zur Wahrheit schenken, wenn wir sagen: Im Namen Gottes zu töten, ist satanisch“.
Hamel hatte sich stark engagiert für ein gutes Verhältnis zu Muslimen. Entsprechend bot auch seine eigene Pfarrei erst neulich wieder einen Gedankenaustausch zum Thema muslimisch-katholischer Begegnung.
Siehe auch den kath.net-Artikel: Die Kirche des 2016 von Terroristen ermordeten Pfarrers Jacques Hamel wird immer stärker besucht - Die Pilger verehren das bei dem Angriff entweihte Kreuz und küssen den schlichten Holzaltar , der noch immer Spuren von Messerstichen aufweist.
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Christine vor 2 Stunden:
Heiliger Père Jaques Hamel, der du nun an der göttlichen Liturgie im Himmel teilnimmst, bitte für uns, unsere Familien, geweihten Personen, unsere Heimat und für die ganze Welt!
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