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Gott „zu kennen, ist für mich der größte Schatz und die tiefste Freude, die ein Mensch erleben kann. Durch geistliche Lektüre und das Kennenlernen der Lebensgeschichten einiger Heiliger, die mich dazu ermutigten…“ - VIDEO - Von Petra Lorleberg
Zagreb (kath.net/pl) „Das Lied entstand aus einem aufrichtigen Gebet und dem tiefen Wunsch meines Herzens und meiner Seele, Gott zu kennen und von Ihm die Gnade zu erhalten, Ihn mein Leben lang zu erkennen. Ich glaube, dass die Erkenntnis Gottes das höchste Gut und der wahre Sinn des Lebens ist. Ihn zu kennen, ist für mich der größte Schatz und die tiefste Freude, die ein Mensch erleben kann. Durch geistliche Lektüre und das Kennenlernen der Lebensgeschichten einiger Heiliger, die mich dazu ermutigten, durchlief ich eine Zeit, in der diese Sehnsucht noch stärker wurde. Aus diesem tiefen Wunsch und Gebet heraus ist dieses Lied entstanden“, sagt der junge kroatische Sänger und Songwriter Luka Marković. Darüber berichtet das große kroatische katholische Portal „bitno“. Das Video wurde in der Nähe der Kudin-Brücke in der Schlucht des Flusses Krupa gedreht, einer Region großer Naturschönheit in einer tiefen Karstlandschaft. Das Video wurde erst vor wenigen Wochen veröffentlicht.
Der Text umkreist einen bekannten Gedanken des hl. Augustinus von Hippo, ohne ihn namentlich zu zitieren: „Unruhig ist unser Herz bis es ruht in Dir“ – und so singt Marković: „Mein Herz ist ruhelos, bis es in Dir zur Ruhe kommt, Gott. Lass mich Dich kennenlernen, denn meine Seele sehnt sich, mein Herz brennt dich zu finden. Damit ich jeden Augenblick in Verbundenheit mit Dir lebe, damit ich nicht schneller gehe, als Du es vorgesehen hast, und ebenso, damit ich durch Lauheit keinen Schritt hinter Dir zurückbleibe. Nur bei Gott gibt es Frieden, wisse es, meine Seele, nur bei Ihm gibt es Heil.“
Weitere Musik von Marković findet sich auf YouTube, darunter sticht besonders hervor sein Lied „Jer ti vrijediš“ [„Weil du es wert bist“]. Hier beeindruckt besonders die Bildsprache des Videos: Ein junger Mann betet vor einem Karfreitagkreuz am Altar des Paulinerkloster Sveti Petar u Šumi, bekennt sein Versagen, empfängt Vergebung und Freude, dankt Jesus, umarmt eine Bibel. Marković gewährt hier in künstlerischer Verdichtung einen Einblick auch in sein persönliches Gebet. Auch wenn das Thema „Beichte“ weder in Wort noch Bild genannt ist, bleibt es doch im Hintergrund präsent.
Seine Musik entstehe aus der gelebten Beziehung zu Gott, hatte er 2024 im Interview mit „Radio Marija Hrvatska“ in der Reihe „Fides per musicam“ [lateinisch für: „Glaube durch Musik“]erläutert. Er hat eine vertiefte Beziehung zum hl. Joseph und zur Gottesmutter Maria, auch ist ihm die eigene Familie ausdrücklich wichtig.
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