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Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!

vor 4 Stunden in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Papst Leo richtet dringendende Appell an Piusbruderschaft und warnt vor Schisma! ""Der schismatische Akt, den Sie begehen würden, brächte sie [die Gläubigen] um den rechtmäßigen – und bisweilen sogar gültigen – Empfang der Sakramente"


Rom (kath.net/rn)

Mit einem eindringlichen und emotionalen Schreiben hat sich der Papst am 29. Juni 2026, dem Hochfest der heiligen Apostel Petrus und Paulus, direkt an den Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) gewandt. Angesichts eines offenbar im Raum stehenden, konkreten Vorhabens der Bruderschaft zur Weihe von neuen Bsichöfen warnt das Kirchenoberhaupt in drastischen Worten vor einem drohenden Schisma (Kirchenspaltung) und ruft eindringlich zur Umkehr auf.

In dem Schreiben, das in einer „väterlichen Gesinnung“ und im Bewusstsein der Verantwortung als Nachfolger Petri verfasst ist, schlägt der Vatikan zunächst wertschätzende Töne an. Die Kirche anerkenne die tiefe Verbundenheit der Bruderschaft mit dem liturgischen Leben, ihren Einsatz für die Priesterausbildung, den apostolischen Eifer sowie das Streben nach Traditionstreue. Diese Punkte hätten stets auch die wohlwollende Haltung seiner Vorgänger geprägt.


Gleichzeitig bringt der Papst jedoch seine tiefe Sorge um die mit der Bruderschaft verbundenen Bischöfe, Priester, Seminaristen und Gläubigen zum Ausdruck. Er beschwört den Generaloberen, das geistliche Wohl der Gläubigen nicht aufs Spiel zu setzen: "Der schismatische Akt, den Sie begehen würden, brächte sie [die Gläubigen] um den rechtmäßigen – und bisweilen sogar gültigen – Empfang der Sakramente, die sie lieben und zu ihrer eigenen Heiligung suchen."

Die Wortwahl des Vatikans verdeutlicht die theologische und kirchenrechtliche Tragweite der aktuellen Situation. Der Papst betont, dass das „Zerreißen des ungenähten Gewandes Christi“ – ein traditionelles Bild für die Einheit der Kirche – eine „Sünde von äußerster Schwere“ darstellt.  Dennoch bleibt die Tür für eine Annäherung geöffnet. Die Kirche sei weiterhin bereit für einen „Weg des Dialogs und der Verständigung“, der durch den Heiligen Geist fruchtbar gemacht werden könne.
 


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Lesermeinungen

carl eugen vor 3 Stunden: Der Appell des Heiligen Vaters ist richtig und gut.

Leo XIV. ist ein maßvoller und um Ausgleich bemühter Papst, was ich wunderbar finde. Die Worte Leos zeugen von Wertschätzung, zeigen aber auch die Grenzen der Barmherzigkeit auf.
Das störrische Verhalten der Piusbruderschaft und die Verweigerung des Dialogs mit der Kirche sprechen Bände.
Eines muss mal ganz klar gesagt werden: katholisch kann man AUSSCHLIESSLICH mit und unter dem Papst sein.
Das ist nicht immer leicht, siehe das Pontifikat von Papst Franziskus, für einen rechtgläubigen Katholiken aber essentiell!

Man kann sich nicht aussuchen, wann in der Kirchengeschichte man die Grenze zieht und nicht mehr mitmacht. Das Lehramt der Päpste und ALLE Konzilien sind von jedem Katholiken anzuerkennen. Nur dann kann man wahrhaft katholisch sein. PUNKT!

Das sollten die Piusbrüder am morgigen Tag bedenken, wenn sie den wissentlichen Bruch mit der Kirche begeht.
Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil.

Versusdeum vor 3 Stunden: Und wer ruft die "deutsche Bischofskonferenz"

zur Umkehr auf und droht ggf. Kirchenausschluss an, die mit großer Mehrheit bereits beschlossen hat, eine andere Kirche mit eigener Amoral (bereits im Arbeitsrecht umgesetzt) und eigenem "Leeramt" umzusetzen, in der u.a. ganz offen Sakramente simuliert werden sollen (v.a. Priesterweihe, Hl. Messe / Wandlung, Sundenvergebung)?

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