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Spaghettiträger und Shorts im Petersdom auch bei Hitze ein No-Go

vor 3 Stunden in Chronik, 1 Lesermeinung
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Besucher erhalten große weiße Tücher, mit denen sie sich in der vatikanischen Basilika bedecken können.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP) 
Auch bei größter Hitze bleiben entblößte Schultern und Knie in der größten Kirche der Christenheit verpönt. Am Eingang des Petersdoms in Rom erhalten Besucher in Spaghettitop, Ultraminirock, kurzen Hosen oder Achselshirt große weiße Tücher, mit denen sie sich in der Basilika bedecken können. So sieht man derzeit ganze Schwärme von weiß eingehüllten Menschen an den Kunstwerken von Gian Lorenzo Bernini und Michelangelo vorbeiziehen.
An den Ausgängen und Treppen der Papstbasilika stehen Wäschecontainer zur Rückgabe bereit. "Natürlich werden alle Tücher nach Gebrauch gewaschen", erklärt eine Ordnerin, die sichtlich in ihrem dunklen Uniform-Anzug schwitzt, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Kathpress. Wie viele der schlichten weißen Textilien verschwinden, sei nicht bekannt.


25 Grad im Petersdom
Anders als romanische oder gotische Gotteshäuser ist der barocke Petersdom nicht für Kühle spendende Architektur bekannt. Dennoch ist es im Innern der Kirche, die am 18. November ihren 400. Weihetag begeht, merklich angenehmer als draußen; von den Portalen her weht sogar ein leichtes Lüftchen.
Nein, eine Klimaanlage gibt es hier nicht, das wäre auch undenkbar, sagt einer der Sicherheitsleute fast belustigt. Im Petersdom herrschten derzeit etwa 25 Grad, so der Uniformierte - gut zehn Grad unter der aktuellen Außentemperatur.

Wasser in Plastikflaschen erlaubt
Und doch wird auch hier permanent mit Fächern, Reiseführern und allem gewedelt, was die Luft vom Stehen abhält. Auch kleine aufladbare Ventilatoren haben Konjunktur. Unterdessen sieht man Sanitäter mit neonfarbenen Koffern vorbeieilen. Nicht nur während der Generalaudienzen auf dem Petersplatz sind die Einsatzkräfte gefragt, die ihre Station direkt neben der Basilika haben.
Immerhin: Den täglich tausenden Besuchern ist es erlaubt, Wasser in die wichtigste Kirche der Christenheit mitzubringen; allerdings nur in Plastikflaschen. Glas dagegen ist im Petersdom verpönt - genau wie entblößte Schultern und Knie.

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Foto: Petersdom (C) Armin Schwibach, kath.net


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Lesermeinungen

gebsy vor 1 Stunden: Tatsächlich eine Herausforderung

Keusch lebende Männer sind zur Zeit in unseren Städten am besten mit dem Jesusgebet geschützt, um der Augenlust zu entgehen.
Das Gebet für die leichtsinnigen Damen hat auch einen Sinn ...

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