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vor 7 Stunden in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
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Aus dem Tragen des stofflichen „Gewandes“ (englisch habit) wird so im Alltag eine heilige „Gewohnheit“ (habit) des Glaubens. Und genau diese Nähe zur Gottesmutter ist es, die für den Teufel unerträglich und für die gläubige Seele der sicherste Schutz
Rom (kath.net/gem)
Unter den zahlreichen Sakramentalien der katholischen Kirche nimmt das Braune Skapulier der Allerseligsten Jungfrau Maria vom Berge Carmel seit Jahrhunderten einen besonderen Ehrenplatz ein. Was auf den ersten Blick wie ein einfaches Stück braunen Stoffes an zwei Bändern wirkt, entpuppt sich im geistlichen Kampf als eine der schärfsten Waffen gegen den Widersacher. Dies berichtet "Aleteia"
Wenn es im Glauben getragen wird, ist dieses Sakramental ein mächtiger Schild, der die Seele eng mit Jesus Christus und Seiner unbefleckten Mutter verbindet – und genau das treibt den Teufel zur Weißglut. „Nimm dieses Gewand ab!“ – Die Angst der Dämonen
Wie tief der Hass des Bösen auf das Skapulier sitzt, verdeutlicht eine Episode aus dem Leben des ehrwürdigen Dieners Gottes Franz von Ypes (Bruder des heiligen Johannes vom Kreuz). In der bekannten Schrift Garment of Grace („Gewand der Gnade“) wird berichtet, dass Franziskus eines Tages sein Skapulier verlor. Als er es wieder anlegte, heulte der Teufel wütend auf: „Zieh dieses Gewand aus, das uns so viele Seelen entreißt!“
In diesem Moment zwang der Ordensmann den Dämon zu gestehen, wovor sich die Hölle am meisten fürchtet. Die Antwort war eindeutig: Der heilige Name Jesus, der heilige Name Maria und das Braune Skapulier vom Berge Karmel.
Ein Schutzschild auf den Sklavenschiffen Kolumbiens
Das Skapulier ist jedoch kein magisches Amulett, sondern ein Werkzeug der Gnade, das zur Bekehrung und zum treuen christlichen Lebenswandel führt. Ein beeindruckendes Beispiel dafür ist das Wirken des heiligen Jesuitenmissionars Petrus Claver im kolumbianischen Cartagena des 17. Jahrhunderts.
Jeden Monat kamen dort Schiffe mit rund 1.000 afrikanischen Sklaven unter menschenunwürdigen Bedingungen an. Petrus Claver widmete sein Leben ihrer Rettung – sowohl der leiblichen als auch der geistlichen. So organisierte er Dolmetscher und Katecheten, um die Gepeinigten im Glauben zu unterweisen. Nach der Taufe kleidete er jeden Einzelnen mit dem Braunen Skapulier ein. Als andere Kleriker ihm „unbesonnenen Eifer“ vorwarfen, blieb Pater Claver gelassen. Er vertraute blind darauf, dass die Gottesmutter selbst über seine mehr als 300.000 Täuflinge wachen würde. Das Skapulier war für sie das sichtbare Zeichen dieses mütterlichen Schutzes im Elend der Sklaverei.
Die Erfahrungen von Exorzisten weltweit bestätigen diese geistliche Realität bis heute. Der weltberühmte römische Exorzist Pater Gabriele Amorth berichtete einmal von einem aufschlussreichen Dialog mit dem Teufel während eines Exorzismus. Der Dämon gestand ihm zähneknirschend: „Ich habe mehr Angst, wenn du den Namen der Madonna aussprichst, weil es mich mehr demütigt, von einem einfachen Geschöpf besiegt zu werden als von Ihm [Gott] selbst.“
Das Skapulier verweist in seiner Schlichtheit direkt auf das Geheimnis der Menschwerdung Gottes im Schoß der Jungfrau Maria. Der stolze Luzifer, der einst rief „Non serviam!“ (Ich werde nicht dienen), erträgt es nicht, dass die Erlösung der Menschheit durch das „Ja“ einer demütigen Jungfrau ermöglicht wurde. Wer das Braune Skapulier trägt, geht eine tiefe Bundesbeziehung mit Maria ein. Es erinnert den Träger täglich daran, das Evangelium zu leben, zu beten und den Sakramenten treu zu bleiben.
Aus dem Tragen des stofflichen „Gewandes“ (englisch habit) wird so im Alltag eine heilige „Gewohnheit“ (habit) des Glaubens. Und genau diese Nähe zur Gottesmutter ist es, die für den Teufel unerträglich und für die gläubige Seele der sicherste Schutz ist.
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Robi7 vor 1 Stunden: @Versusdeum
Als Skapulierbesitzer heiße ich Sie in der heutigen Zeit des Relativismus und brutalen Neokommunismus willkommen. Die Hölle wird für unsere Zeitgenossen zensuriert. Heftiger als die Kriegsgeschehnisse an allen Ecken der Welt. Die geistige Dimension ist allen egal. Yoga und anderer Unfug sind Ausnahmen.
anjali vor 4 Stunden: Das braube Skapulier
Papst Joannes Paulus II hat das braune Skapulier auch immer getragen. Von ihm habe ich das gelernt und trage es seit 21 Jahren auch ununterbrochen Tag und Nacht.Als Kind hatte meine Mutter mir schon eine kleine silberne Skapuliermedaille gegeben.
Versusdeum vor 4 Stunden: Der größte Sieg des Widersachers ist,
dass heute kaum noch jemand an seine Existenz glaubt - und an die der Hölle. Und das, obwohl Jesus und Seine Apostel nicht müde wurden, vor beiden Realtäten zu warnen.
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