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vor 3 Stunden in Chronik, keine Lesermeinung
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Die bekannte US-amerikanische politische Aktivistin und Trump-Unterstützerin Laura Loomer erlebte in der Ukraine ihren ersten Raketenalarm. Auf X spricht sie nun offen über ihre späte Einsicht und die Wirkung russischer Propaganda.
Kiew (kath.net/rn)
Sie gilt eigentlich als eine der lautesten und kompromisslosesten Stimmen im Umfeld der US-amerikanischen „Make America Great Again“-Bewegung (MAGA): Laura Loomer. Doch ein persönliches Erlebnis in der Ukraine hat bei der US-Aktivistin und Influencerin offensichtlich ein tiefes Umdenken ausgelöst.
„Gerade habe ich meinen ersten Luftangriff in der Ukraine erlebt“, schrieb Loomer auf der Plattform X. Das Heulen der Sirenen – für Millionen Ukrainer seit Jahren bitterer Alltag – wurde für die prominente Trump-Anhängerin zu einem Moment drastischer Selbstkritik.
Reue über eigene Haltung zur Ukraine
In ihrem Beitrag spart Loomer nicht mit deutlichen Worten über ihre bisherige Positionierung zum Ukraine-Krieg. Sie fühle sich schlecht, weil sie den Überlebenskampf der Ukrainer in den vergangenen fünf Jahren bagatellisiert und oft erklärt habe, das Thema sei ihr „egal“. Im Rückblick bezeichnet sie diese Gleichgültigkeit als schweren Fehler.
Besonders eindringlich warnt sie vor der unbemerkten Wirkung russischer Desinformation, der auch Teile des konservativen Lagers in den USA erlegen seien: „Es gibt Menschen in der Ukraine, die jeden Tag in ein Bombenversteck rennen müssen, und einige von uns hatten die Frechheit zu sagen, Russland habe nicht unrecht, weil wir der Lüge glaubten, die Ukraine sei ein Land voller Nazi-Sympathisanten. Wir sind so stark von Russland propagiert worden, und wir merken es nicht einmal.“
Aus der unmittelbaren Erfahrung im Schutzraum leitet die rechte Influencerin zugleich einen dringenden Appell an die US-Politik ab. Das Schrecken des Krieges sei eine reale Bedrohung für den gesamten Westen. Wenn die Gesetzgeber in Washington nicht entschlossen gegen den Kommunismus und die Bestrebungen einer „multipolaren Weltordnung“ vorgehen, könnten Luftalarme irgendwann auch in Amerika zur Realität werden.
Auch an ihre eigenen politischen Weggefährten richtet Loomer ein mahnendes Schlusswort: Man dürfe sich in den USA nicht isolationistisch zurücklehnen oder sich allein auf Donald Trump verlassen – denn die „Achse des Bösen“ bewege sich schnell.
Just experienced my first air raid in Ukraine.
— Laura Loomer (@LauraLoomer) July 21, 2026
Sirens blaring.
This is everyday for every Ukrainian.
I feel like such an asshole for minimizing the struggle of Ukrainians for the last 5 years. I often said I don’t care. Looking back, that wasn’t very nice of me to say.…
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