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Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie

vor 1 Stunden in Spirituelles, 1 Lesermeinung
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Umfrage für die brasilianische Bischofskonferenz zeigt erstaunliches Ergebnis


Brasília (kath.net/gro/red) Ein Mangel an Ehrfurcht vor der Liturgie und eine übermäßige Betonung gesellschaftspolitischer Themen erwiesen sich als die Hauptfaktoren, die die Teilhabe der Befragten am Glaubensleben hemmen. Das ergibt eine Umfrage unter 11.000 Jugendlichen, die im Auftrag der Brasilianischen Bischofskonferenz erstellt wurde. Darüber berichtet die englischsprachige Ausgabe von EWTN. An der Studie nahmen Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 29 Jahren aus allen Regionen Brasiliens teil. Es wurde eine nicht-repräsentative, freiwillige Methodik (Opt-in-Verfahren) angewandt; dabei kam ein überwiegend quantitativer, digitaler Fragebogen zum Einsatz, den die Teilnehmer selbst ausfüllten.


Viele junge Gläubige sehnen sich nach vertiefter Glaubenslehre. Sie erwarten von der Kirche eine stärkere Betonung von Heiligkeit und christlichem Leben sowie eine ehrfürchtigeren und besser gefeierte Liturgie. Eine schöne, ehrfürchtige Liturgie wird als Gegenpol zur oberflächlichen digitalen Welt gesehen – sie bietet Stille, Konzentration, Transzendenz und Widerstand gegen reine Unterhaltung. Eine übermäßige Konzentration auf sozio-politische Themen werten viele Jugendliche als Hindernis für ein kirchliches Engagement. 

Patrícia Espíndola de Lima Teixeira von der Päpstlichen Katholischen Universität von Rio Grande do Sul, die die Forschungsarbeit koordinierte, erläuterte gegenüber dem portugiesischen EWTN-Ableger ACI Digital: „Wir haben es mit einer Generation zu tun, die mit einer riesigen Menge oberflächlicher Inhalte aufgewachsen ist; genau darin liegt die Hypothese, warum so viele junge Menschen sich nach tieferen Beziehungen sehnen, die den Glauben und den Sinn des Lebens fördern.“

„Unter den von den Teilnehmern geäußerten Ansichten war oft der Wunsch nach einer Kirche zu vernehmen, die tief in Jesus Christus, Spiritualität, Liturgie und Glaubensbildung verwurzelt ist. Auch die offenen Antworten spiegeln den Wunsch wider, dass Christus bei der Evangelisierung im Mittelpunkt steht“, erläutert auch Layla Kamila, Koordinatorin des Kommunikationsteams von „Jovens Conectados“ (Vernetzte Jugend) bei der Bischöflichen Jugendkommissiodes Ständigen Rates der Brasilianischen Bischofskonferenz. Dies bedeute „nicht, die soziale Dimension des kirchlichen Auftrags zu schmälern. Ganz im Gegenteil: Die Verkündigung des Evangeliums und der Einsatz für Gerechtigkeit, für die Armen, für Frieden und Menschenwürde gehören untrennbar zusammen.“

 


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Lesermeinungen

girsberg74 vor 49 Minuten: "Ehrfurcht" !

Der zentrale Begriff.

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