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vor 3 Stunden in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Fokus auf Freundschaft, Gemeinschaft und Bedürftige richten - In Sommerzeit "Evangelium des Friedens und der Barmherzigkeit" leben.
Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Papst Leo XIV. ruft dazu auf, im Sommerurlaub auf Exzesse und Materialismus zu verzichten. Stattdessen sollten die Ferien eine echte Erfahrung der Freundschaft und des Miteinanders sein, schreibt er in der aktuellen Ausgabe des Vatikan-Magazins "Piazza San Pietro". Das Schreiben ist die Antwort auf eine Leserfrage, wie man in der Ferienzeit den eigenen Glauben vertiefen könne. Zudem rief der Papst dazu auf, ältere Angehörige und Kranke im Urlaub nicht allein zu lassen. "Auch die Ferien sollen im Einklang mit einem christlichen Lebensstil stehen", so Leo XIV.
Zugleich warb Leo XIV. darum, auch an diejenigen zu denken, die sich nicht einmal eine kleine Auszeit gönnen könnten. "Denken wir an die Kranken, an die Menschen, die die Hoffnung auf das Leben verloren haben, an diejenigen, die vom Schmerz über den Verlust ihrer Lieben überwältigt sind", so der Papst. Weiter erinnerte er an die Opfer von Kriegen, Hass, Terrorismus und Gewalt, an Verfolgte, Häftlinge, Arbeitslose, Obdachlose und Migranten.
Zeit der Gemeinschaft, Freundschaft und Geschwisterlichkeit
Auch konkrete Formen der Nächstenliebe gehören für Leo XIV. zur christlichen Gestaltung der Ferien. Freiwillige, unabhängig von ihrem Alter, ermutigte er dazu, einen Teil ihrer freien Zeit Menschen zu widmen, die Unterstützung brauchen. "Setzt euch dafür ein, den Leidenden Menschlichkeit und Hoffnung zu bringen, und ihr werdet Früchte der Gnade sehen; ihr werdet sehen, wie viel Liebe euer Leben erfüllen wird, wie viel Freude, wie viel Glück", schreibt der Papst.
Als Orientierung für die persönliche Glaubenspraxis in der Sommerzeit gibt Leo XIV. den Gläubigen mit: "Nutzt auch die Sommerzeit, um das Evangelium des Friedens und der Barmherzigkeit zu leben." Der Sommer könne eine Gelegenheit zu "fruchtbaren sozialen und religiösen Erfahrungen" sein, um den eigenen Auftrag in Kirche und Gesellschaft neu zu entdecken. Ferien sollten nach seinen Worten eine Zeit der Gemeinschaft, Freundschaft und Geschwisterlichkeit sein - nicht eine Flucht aus der Verantwortung gegenüber den Mitmenschen.
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Foto: Archiv
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Stefan Fleischer vor 2 Stunden: Erfahrung der Freundschaft
Sicher. Dabei aber darf die «Freundschaft» mit Gott, die Beziehung zu IHM nicht zu kurz kommen. Der Pfarrer meiner Jugend pflegte regelmässig zu predigen, das, was wir nötig hätten, wären Ferien MIT Gott und nicht Ferien VON Gott. Er wollte uns damit besonders daran erinnern, dass die Sonntagspflicht auch in den Ferien gelte, auch dort, wo wir die Landesprache nicht verstünden.
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