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vor 6 Stunden in Prolife, 7 Lesermeinungen
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„New York Post“: McKenna West kämpft vor Gericht um das Leben des Babys – Ärzte in Alaska weigerten sich, den zweitägigen, hochkomplexen und riskanten Spätabbruch vorzunehmen – Biologische Eltern: McKenna soll zur Abtreibung nach Seattle reisen
New York (kath.net/pl) McKenna West (Foto) ist eine Krankenschwester aus Alaska und alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern. Sie hatte sich im September 2025 bei der Agentur „Worldwide Surrogacy Specialists“ als Leihmutter gemeldet, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. April 2026 wurde in der 20. Schwangerschaftswoche das Kind einer einer detaillierten Ultraschalluntersuchung (Anatomie-Scan) unterzogen. Dabei wurde bei „Baby Gabriel“ ein hypoplastisches Linksherzsyndrom (HLHS) festgestellt, also ein schwerer, aber behandelbarer Herzfehler. Dies geht aus der Anklageschrift gegen die Leihmutter hervor, wie die „New York Post“ berichtet.
Jetzt fordern die biologischen Eltern, die in der Anklageschrift als A.B. und C.D. bezeichnet werden, die Abtreibung. Sie berufen sich dazu auf die Klausel zur „Abtreibung auf Verlangen“ in ihrer Leihmutterschaftsvereinbarung, wie aus den Gerichtsakten hervorgeht.
Ärzte in Alaska weigerten sich allerdings, den Eingriff vorzunehmen, denn es handelt sich um einen zweitägigen, hochkomplexen und riskanten Spätabbruch. Deshalb fordern die biologischen Eltern des ungeborenen Kindes West dazu auf, nach Seattle zu reisen und dort die Abtreibung vornehmen zu lassen.
West, die bereits eine emotionale Bindung zu dem ungeborenen Kind aufgebaut hatte, war angesichts dieser Aussicht tief erschüttert. Laut der Klageschrift war sie entsetzt bei der Vorstellung, dass Ärzte Baby Gabriel eine „Lösung spritzen würden, die sein Herz zum Stillstand bringt, woraufhin er buchstäblich zerstückelt und in Teile zerlegt würde, während man ihn aus [ihrer] Gebärmutter entfernt“ – und das obendrein, obwohl sein Zustand behandelbar ist.
McKeene West sagt gegenüber den „New York Post“: „Jedes Leben zählt. Keine Frau sollte gezwungen werden, das Leben des Babys zu beenden, das sie austrägt – auch ich nicht … Baby Gabriel sollte eine Chance auf Leben bekommen.“
Neugeborene mit der Diagnose HLHS benötigen fast unmittelbar nach der Geburt eine Operation, um die erste Lebenswoche zu überleben. Operierte Babys haben laut dem New York-Presbyterian Hospital eine Chance von 75 Prozent, das fünfte Lebensjahr zu erreichen; wer den ersten Geburtstag erlebt, hat eine Chance von 90 Prozent, das 18. Lebensjahr zu erreichen.
Die Krankenschwester aus Alaska entschied, dass sie die Abtreibung nicht durchführen lassen konnte, und bot an, die volle Verantwortung für Baby Gabriel zu übernehmen, womit sie die leiblichen Eltern von jeglicher finanziellen Verantwortung und Sorgepflicht entbunden hätte, berichtete die „New York Post“ weiter. Aber die biologischen Eltern lehnten dieses Angebot ab und drohten ihr obendrein ihr einer Klage über 250.000 Dollar – eine Summe, die die junge alleinerziehende Mutter zweier Kinder in den Ruin getrieben hätte, wie aus der Klageschrift hervorgeht.
West floh nach Texas in der Hoffnung, ihr Kind in einem Krankenhaus zur Welt zu bringen, das auf pädiatrische Kardiologie spezialisiert ist. Ein komplizierter Rechtsstreit ist sowohl vor dem Alaska Superior Court als auch vor dem California Second District Court of Appeal anhängig, da die biologischen Eltern nun versuchen, West dazu zu zwingen, das Kind in ihrem Heimatstaat Kalifornien zur Welt zu bringen.
Zudem kämpfen die biologischen Eltern inzwischen um die elterlichen Rechte an Baby Gabriel, dessen Geburt für den 3. September erwartet wird. West sorgt sich allerdings, dass es sich hierbei um ein Manöver der biologischen Eltern handelt, um Baby Gabriel sterben zu lassen, indem sie die Durchführung der lebensrettenden Operation verweigern.
West hat angeboten, auf jegliche elterlichen Rechte an Baby Gabriel zu verzichten, sofern die biologischen Eltern zusichern, die Operation durchführen zu lassen; diese haben das Angebot jedoch abgelehnt. Gerichtsunterlagen zufolge haben sie mit Ärzten auch bereits über eine palliative Versorgung des Kindes gesprochen.
A.B. und C.D. behaupten hingegen, West stelle die Tatsachen falsch dar und sei lediglich auf ihr Geld aus, wie aus den Gerichtsunterlagen hervorgeht, berichtet die „New York Post“. In der Klageschrift vertreten die biologischen Eltern außerdem den Standpunkt, dass es sich „leider nicht feststellen“ lasse, ob das „Kind für die erforderlichen Operationen infrage kommt, da West sich weigert, einer Fruchtwasseruntersuchung zuzustimmen – aus Angst, dafür nicht bezahlt zu werden“.
Foto (c) McKenna West/Facebook
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sdamon vor 3 Stunden: es geht ums Geld
„Sie hatte sich im September 2025 bei der Agentur „Worldwide Surrogacy Specialists“ als Leihmutter gemeldet, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.“
So wie es im Artikel steht, ging es der Leihmutter um das Geld und die Frau hat den Vertrag unterschrieben. Als Krankenschwester wußte sie besser, als die biologischen Eltern, was alles schief gehen kann. Will sie das Kind für sich behalten, oder um doch das vertraglich versprochene Geld zu bekommen?
So wie es aussieht geht es ums Geld – wird das Kind gesund, will die Frau bestimmt ihr „verdientes“ Geld. Wird sie das Kind doch abtreiben, wenn die Gerichte beschließen, dass sie kein Geld bekommen muss?
Zu Recht lehnt die RKK die Leihmutterschaft ab, denn bei Problemen gibt es immer Streit und Geschädigte – am Ende das kind.
Der ganze Zirkus um die Leihmutterschaft fing schon beim Abraham an – hätte er nicht auf seine Frau gehört, gäbe es heute vermutlich keinen Islam. ;-)
Mariat vor 4 Stunden: @sdamon
ich verstehe ihre Argumentation. Ja, wenn Gabriel überlebt - Dank Gottes Hilfe, kann er seine biologischen Eltern u. U. nicht verklagen. Warum? Das erklärte Pater Hubertus Freyberg kürzlich auf EWTN.
Es ist so, dass eine Leihmutter( zumindest in der USA) unterschreibt - denn dies wird von den Eltern verlangt, dass, wenn das heranwachsende Kind krank ist die Leihmutter sich verpflichtet, das Kind abzutreiben.
Und dies so oft, bis die Eltern ein gesundes Kind erhalten.
Falls also Mc Kenna dies auch unterschrieben hat, müsste sie jetzt bereits gegen diesen Vertrag vorgehen.
Dann gehört das Kind ihr.
Hope F. vor 5 Stunden: Kinder sind keine Ware
Wann begreifen die Menschen endlich, daß Kinder keine Ware sind. Sie kommen nicht auf Bestellung und es gibt kein Rückgabe- oder Annahmeverweigerungsrecht. Sie werden geboren - krank oder gesund - so wie es Gottes Plan vorsieht. Sobald aber der Mensch eingreift, wird es fatal. Er sollte Gott nicht ins Handwerk pfuschen, denn alles hat seinen Sinn. Nur manchmal verstehen wir ihn nicht! Man sollte den Wunsch der werdenden Mutter respektieren und ihr nicht das Selbstbestimmungsrecht absprechen!
sdamon vor 6 Stunden: Leihmutter
die Frau soll das Kind austragen und zur Welt bringen. Wenn das Kind erwachsen ist, kann es seine biologische Eltern wegen versuchten Mordes oder Anstiftung zum Mord verklagen. In den USA finden sich bestimmt Anwälte, die eine solche Anklage rechtfertigen können.
Mariat vor 6 Stunden: Eine große Prüfung für McKenna West !
Doch, sie hat sich für das Leben von Gabriel entschieden.
Fruchtwasser Untersuchungen sind nicht ungefährlich für das Kind. Auch die Ergebnisse stimmten manches Mal nicht und es kam ein gesundes Kind zur Welt.
Bitten wir um Kraft und Standhaftigkeit für Mc Kenna und bitten Gott um Heilung für Gabriel. Amen.
Walahfrid Strabo vor 7 Stunden: Mir läuft es eiskalt den Rücken runter,
wenn ich mir vorstelle, was für Menschen diese sog. "Eltern" sind. Zuerst ein Kind fremd austragen lassen, dann, weils nicht perfekt ist, zur Abtreibung zwingen wollen und dann, nachdem die junge Frau die volle Verantwortung für dieses Kind übernommen hätte, sie noch finanziell ausbeuten und ruinieren wollen.
Also ehrlich, so jemandem würde ich nicht mal einen Hund anvertrauen. Was für Abgründe, einfach abstoßend!
Danke @kath.net, dass Sie solche Fälle immer wieder publik machen.
SpatzInDerHand vor 8 Stunden: Meine große Hochachtung vor dieser bemerkenswerten jungen Frau!
sie kämpft mit enormem Aufwand und Risiko für ein ungeborenes Kind, das genetisch nicht einmal ihr eigenes ist. Und sie kämpft darum, ihre beiden anderen Kinder alleinerziehend durchzubringen - sie hätte übrigens vermutlich auch jene Kinder abtreiben lassen können... Wo ist eigentlich der leibliche Vater der beiden leiblichen Kinder dieser tapferen jungen Frau? Entzieht er sich seiner Verantwortung und liefert seine Ex und seine Kinder auf Gedeih und Verderb dem Überlebenskampf aus???
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