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vor 3 Stunden in Deutschland, 2 Lesermeinungen
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Die angekündigten Inhalte überschreiten die Grenzen dessen, was Aufgabe der Schule oder des Staates sein sollte, argumentieren die Eltern. Die Schule beruft sich darauf, dass es sich um eine Pflichtveranstaltung gehandelt habe.
Dachau (kath.net/jg)
Einem 14-jährigen Gymnasiasten aus dem Landkreis Dachau droht ein Bußgeld, weil er an einem Workshop zum Thema „Geschlechterrollen und Geschlechtsidentität“ nicht teilgenommen hat. Dies berichtet Apollo News.
Der Workshop wurde vom Verein „diversity München“ durchgeführt. Die Eltern wollten nicht, dass ihr Sohn an der Lehrveranstaltung teilnimmt, weil sie befürchteten, dass diese politisch und weltanschaulich nicht neutral verlaufen würde.
Sie hatten der Schulleitung vor dem Workshop etliche Fragen gestellt, die ihrer Ansicht nach nicht ausreichend beantwortet worden waren. „Insbesondere die Formulierung, Schülerinnen und Schüler sollten auf ihre körperliche und geistig-seelische Entwicklung, ihre Geschlechtlichkeit, ihre Gefühle, ihre geschlechtliche Identität und ihre sexuelle Orientierung vorbereitet werden, überschreitet nach unserer Überzeugung die Grenzen dessen, was Aufgabe der Schule oder des Staates sein sollte“, heißt es in dem Schreiben der Eltern, das Apollo News vorliegt.
Die Schule berief sich in ihrer Antwort an die Eltern darauf, dass der Workshop eine verpflichtende Veranstaltung auf Grundlage des bayerischen Lehrplanes sei. Die Veranstaltung verfolge keine politische oder weltanschauliche Indoktrination, betonte die Schulleitung. Nach einem nochmaligen Briefwechsel mit der Schule entschieden die Eltern, ihren Sohn nicht an dem Workshop teilnehmen zu lassen. Da sie der Ansicht waren, dass wesentliche Fragen seitens der Schule unbeantwortet geblieben seien, reichten sie Dienstaufsichtsbeschwerde ein. Außerdem sei ihnen das von „diversity München“ verwendete Unterrichtsmaterial nicht vor der Veranstaltung zugesandt worden, wandten die Eltern ein.
Das Landratsamt leitete ein Bußgeldverfahren gegen den Schüler ein, nachdem dieser dem Workshop ferngeblieben war. Sollte tatsächlich eine Geldstrafe gegen den Schüler verhängt werden, wollen die Eltern dies gerichtlich überprüfen lassen. Da er bereits strafmündig ist, würde ein entsprechender Bescheid direkt an den Schüler gehen. Die Schule wollte sich auf Anfrage von Apollo News nicht zu dem Vorfall äußern.
Der Verein „diversity München“ wird von der Stadt München gefördert. Er sieht sich als queere Jugendorganisation und sieht seine Aufgabe unter anderem in der Information von Schülern über Themen wie Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung und den Abbau von Vorurteilen. Der Verein fordert eine stärkere Berücksichtigung queerer Themen in mehreren Schulfächern sowie die Abschaffung der Begriffe „Mutter“ und „Vater“ zugunsten von „zwei Eltern(teilen)“.
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Mensch#17 vor 2 Stunden: Man möchte vieles sagen - aber hier gibt es nicht genug Platz ...
Die Eltern und der Junge sind zu beglückwünschen für ihren Mut und ihre Konsequenz. - Sollte man nach Rom melden, vielleicht könnten sie ja mit dem päpstlichen Silvester-Orden (oder einer anderen Auszeichnung) bedacht werden.
Vor Ort: die Schule ist nicht irgendein "Gymnasium in der Nähe von ..." - diese Schule hat einen Standort und einen konkreten Namen. Die verantwortlichen Lehrer und die Schulleitung sind konkret handelnde Personen, denn man durchaus auch mitteilen sollte, dass sie "Mist gebaut" haben. (Einen Shitstorm nennt man das auf gut "Neudeutsch", wenn ich mich nicht irre.)
Auch sind es im Landratsamt konkret handelnde Personen, denen man durchaus mitteilen kann, was man von ihrer Maßnahme hält; insbesondere der Landrat von Dachau ist im Internet schnell zu ermitteln.
Auch über die "Rechtmäßigkeit" dieses Workshops gilt es zu ermitteln; auch dem Kultusminister und seinen Mitarbeitern sind entsprechende Fragen zu stellen. War dieser Workshop/Verein zugelassen ... ???
Jothekieker vor 2 Stunden: Pervertierung des Bildungsauftrags
Mit Bildung hat so ein Workshop nichts mehr zu tun. Ein Staat, der die Teilnahme der Kinder daran mit Zwang durchsetzt, droht, seine Legitimität zu verlieren.
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