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vor 9 Stunden in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Wie Fulton Sheen ohne Geld nach Lourdes reiste und ohnen einen Dollar sich in ein Luxus-Hotel einquartierte. Am Ende einer Novene traf er einen reichen US-Bürger, der das Hotel bezahlte
Lourdes (kath.net/gem/rn) Der für seinen tiefen Glauben und seinen Humor bekannte US-amerikanische Erzbischof Fulton J. Sheen (1895–1979) hinterließ der Nachwelt zahlreiche Zeugnisse seines Gottvertrauens. Eine besonders eindrückliche Episode trug sich während einer seiner ersten Wallfahrten zum Marienheiligtum nach Lourdes zu. Als junger Priester wollte Sheen das Jubiläum seiner Priesterweihe in Lourdes feiern. Nach Abzug der Fahrtkosten war sein Geldbeutel jedoch komplett leer. Unbeeindruckt davon bezog er ein Zimmer in einem gehobenen Hotel am Ort. Seine Logik war ebenso pragmatisch wie gläubig: Wenn die Gottesmutter für seine Rechnung aufkommen sollte, mache es für sie keinen Unterschied, ob die Rechnung klein oder groß sei.
Sheen begann eine Novene zur Muttergottes mit der Bitte um finanzielle Hilfe. Tag um Tag verstrich, ohne dass sich eine Lösung abzeichnete. Am Abend des letzten Tages stand er noch immer ohne einen Franc an der Rezeption. Angesichts drohender rechtlicher Konsequenzen entschloss er sich zu einem letzten Gebet an der Erscheinungsgrotte. Spät am Abend sprach ihn dort ein wohlhabender US-amerikanischer Tourist an. Dieser suchte händeringend nach einem französischsprachigen Begleiter für eine Weiterreise nach Paris mit seiner Familie. Nach einem kurzen Gespräch begleitete der Mann den jungen Priester zurück zum Hotel und stellte ihm die entscheidende Frage: „Haben Sie Ihre Hotelrechnung eigentlich schon bezahlt?“ Der Mann übernahm die vollständigen Kosten. Aus dieser fügungsvollen Begegnung entstand eine jahrzehntelange Freundschaft. Für Fulton Sheen blieb diese Episode lebenslang ein anschauliches Beispiel dafür, dass das Vertrauen auf die Hilfe der Muttergottes niemals unbeantwortet bleibt – selbst wenn die Rettung erst in letzter Minute eintrifft.
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ottokar vor 8 Stunden: Nachahmung nicht unbedigt zu empfehlen.Sicherheitshalber vorher mit dem Lieben Gotte sprechen.
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