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Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert

vor 13 Stunden in Prolife, 7 Lesermeinungen
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Kanada – Urgroßmutter Brigitte Stegemann fragte zuvor verwirrt und weinend: „Ich soll am Freitag sterben? Sie wollen mich am Freitag umbringen?“ – Sterbehilfebeauftragte überredeten die alte Dame gegen ihren zuvor ausdrücklich erklärten Willen


Ottawa (kath.net/gro/red) Brigitte Stegemann, liebevoll „GG“ genannt von ihrer Familie über vier Generationen hinweg, war eine 83-jährige, fromme Christin und Urgroßmutter. Sie lebte die letzten zwei Jahre ihres Lebens in einem Pflegeheim in Belleville, Ontario (Kanada). Etwa fünf Monate vor ihrem Tod wurde bei ihr ein unheilbarer Magenkrebs im Stadium IV diagnostiziert. Als gläubige Christin hatte sie klar und wiederholt erklärt, dass sie Medical Assistance in Dying (MAID) – die kanadische Form der Euthanasie bzw. des assistierten Suizids – ablehne. Es widerspreche ihrem Glauben und sie wünsche sich einen natürlichen Tod. Enkelin Brigitte Kranendonk schildert den Vorgang ausführlich auf ihrem Facebookauftritt.

Doch ein natürlicher Tod wurde ihr verweigert.Während ihre Enkelin Brigitte Kranendonk – die seit über zwölf Jahren als die rechtliche Bevollmächtigte und engste Fürsprecherin fungierte – zehn Tage im Urlaub war, führten Mitarbeiter des Heims private Gespräche mit der kognitiv eingeschränkten, schwerhörigen GG über MAID. Die Familie erhielt nie eine klare Antwort darauf, wer diese Gespräche initiiert hatte. Das Heim selbst übernahm die Antragstellung, bezeugte Unterschriften und organisierte den Prozess – während die unabhängige Fürsprecherin außen vor gehalten wurde. Bei der Kapazitätsprüfung konnte GG grundlegende Fragen zu ihrer eigenen Familie nicht beantworten (sie wusste nicht, dass sie eine von 14 Geschwistern war und dass einige noch lebten). Dennoch erklärte die Ärztin sie für entscheidungsfähig. 


Die tödliche Injektion wurde terminiert, bevor die formalen Unterlagen vollständig waren. Als die Enkelin zurückkehrte und GG direkt fragte, ob sie wirklich sterben wolle, antwortete die Großmutter verwirrt und weinend: „Ich soll am Freitag sterben? Sie wollen mich am Freitag umbringen?“ 

Sie bereute ihre unter ausdrücklichem Ausschluss ihrer Verwandten gegebene Zustimmung und sagte wiederholt, sie habe einen Fehler gemacht.Am 10. Juli 2026, dem Tag der geplanten Tötung, saß GG draußen auf der Terrasse, aß Erdbeereis – ihr Lieblingseis – und wartete auf ihren Pastor. Die Familie wollte ihr diese letzten gemeinsamen Momente schenken. 

Das Personal drängte jedoch frühzeitig, sie hereinzubringen und den Venenzugang zu legen. Als die Ärztin kam, hielt GG die Hände zum Gebet gefaltet und blieb still. Die Familie berichtet, dass die Zusage, eine abschließende mündliche Zustimmung einzuholen, missachtet wurde. Die tödliche Medikation wurde trotzdem verabreicht. GG starb, ohne ein letztes Wort des Einverständnisses gesprochen zu haben.

Die Familie beschreibt das Geschehen als systemisches Versagen: klinische Arroganz, totale Intransparenz und eklatante Missachtung der Schutzmaßnahmen für vulnerable Patienten. Einmal abgelehnt, hätte das Heim die Thematik nicht hinter dem Rücken der Bevollmächtigten neu anstoßen dürfen. 

Die christliche Überzeugung der Patientin wurde übergangen, ihre kognitive Schwäche ausgenutzt, und die Familie – die sie jahrelang liebevoll geschützt und begleitet hatte – wurde systematisch an den Rand gedrängt.

Der Original-Facebook-Eintrag der Enkelin von Brigitte Kranendonk (+)


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Lesermeinungen

Versusdeum vor 5 Stunden: Wo die Kirche nicht mehr von der Seele spricht,

durch die Gott jedem Menschen eine unauslöschliche Würde gegeben hat, da gerät menschliches Leben früher (Abtreibung) oder später (Tötung alter, kranker und "teurer" Menschen) unter die Räder. Selbst schwerste Gewalttaten gegen Andersdenkende gelten in Teilen der selbsternannten "politischen Mitte" (hüstel) bereits als legitim (Hammerbande, Gewalt gegen die AfD). Und sogar Sprengstoffanschläge können vor Gericht (!) beteits milde Urteile bekommen, wenn es "die Richtigen" traf (Bewährungs"strafen" für die Terroristen, die mitten in der Stadt Döbeln 1,1 kg Sprengstoff vor einem AfD-Büro explodieren ließen. Nur, weil sie die Bombe falsch konstruiert hatten, wurde damals niemand verletzt oder gar getötet!)

lakota vor 8 Stunden: Wie grauenvoll!

Ich glaube fest, daß Jesus jetzt die ermordete GG in seinen Armen hält - die Mörder werden wohl nicht dorthin kommen.

SalvatoreMio vor 9 Stunden: Klarer Fall: MORD

@je suis: man mag es nicht glauben. Die unmenschliche Hitler-Diktatur hatte auch Ähnliches auf dem Programm und führte es durch. Wie oft wohl? Eine Tochter meiner Großtante fiel ihr zum Opfer, und warum? Sie hatte eine junge Liebe erlebt, die scheiterte, und sie zeigte dann psychische Auffälligkeiten, wurde in ein "Lager" bei Osnabrück" befördert, und eine Weile später kam die Nachricht, sie sei an Lungenentzündung gestorben. Das war es! - Jetzt gibt es wieder Personen, die aufgrund von psychischer Schwäche, von Alter usw., in eine ähnliche Situation kommen und man "lädt sie ein" zu sterben. - Wir müssen aufpassen! Es gibt schon einige Nationen, die die aktive Sterbehilfe nicht nur empfehlen, sondern auch befördern!

SpatzInDerHand vor 9 Stunden: Das ist wirklich schrecklich!!!

Aber es ist die voraussagbare Folge davon, wenn eine Gesellschaft anfängt, das Töten ihrer friedlichen, vulnerablen Mitglieder zu erlauben.

Walahfrid Strabo vor 13 Stunden: Ich bin sprachlos!

Wirklich, ich finde dafür keine Worte. Höchstens eines: diabolisch.

je suis vor 13 Stunden: MORD MIT VIELEN MÖRDERN!

Stefan Fleischer vor 15 Stunden: Ich erinnere mich noch gut

Es ist noch nicht sehr lange her (und vielleicht sitzt der Täter ja immer noch im Gefängnis) welcher Sturm losbrach, als ein Pfleger eines Altersheims überführt wurde, alte und kranke Bewohner aus reiner Nächstenliebe «erlöst» zu haben. Heute fehlt nicht mehr viel, dann wird solches Handeln eine Berufspflicht für Ärzte und Pfleger etc. sein. Es ist einfach so, wo der Mensch Gott nicht mehr als Gott und Herrn ernst nimmt, da wird er für alle Einflüsterungen des Bösen empfänglich, da will er selbst Herr und Gott sein, wie es ihm die alte Schlange seit jeher einzuflüstern versucht.

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