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Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten

vor 2 Stunden in Spirituelles, keine Lesermeinung
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Im Tagebuch der hl. Faustina Kowalska heisst es, dass die Mehrheit der Seelen in der Hölle aus jenen besteht, die zu Lebzeiten deren Existenz geleugnet hatten. Sie beschreibt auch die sieben Hauptqualen, die die verdammten Seelen erleiden


Krakau (kath.net/gem/rn)
Im Oktober 1936 erlebte die polnische Ordensfrau Faustina Kowalska eine eindringliche Vision, die sie in ihrem „Tagebuch“ unter der Nummer 741 festhielt. Auf göttlichen Befehl und geführt von einem Engel schaute sie die Schrecken der Hölle – nicht, um Schrecken zu verbreiten, sondern um die Menschheit vor dem ewigen Verlust Gottes zu warnen und auf seine unendliche Barmherzigkeit hinzuweisen.

In ihren Aufzeichnungen beschreibt die Heilige detailliert die sieben Hauptqualen, die die verdammten Seelen erleiden:

Der Verlust Gottes: Die schmerzhafte Trennung von der Quelle allen Lebens und aller Liebe.

Die Gewissenspein: Die unaufhörliche Reue über die im Erdenleben gewählten Sünden.

Die Unabänderlichkeit: Das Bewusstsein, dass sich dieser Zustand niemals mehr ändern wird.

Das rein geistige Feuer: Ein durch Gottes Zorn entfachtes Leiden, das die Seele durchdringt, ohne sie zu vernichten.

Dunkelheit und Gestank: Eine erstickende Finsternis, in der die Verdammten dennoch das Böse ineinander erkennen.

Die Gesellschaft Satans: Die ständige, quälende Gegenwart des Bösen.

Die Verzweiflung: Ein Abgrund aus Hass gegen Gott, Lästerungen und Flüchen.

Schwester Faustina hielt ausdrücklich fest, dass die Mehrheit der Seelen in der Hölle aus jenen besteht, die zu Lebzeiten deren Existenz geleugnet hatten.

Diese Vision führte bei der hl. Faustina nicht zu Resignation, sondern zu einem verdoppelten Eifer für das Heil der Menschen. Sie betete noch inständiger für die Bekehrung der Sünder und flehte um die göttliche Barmherzigkeit.  Ihr Zeugnis bleibt eine Dringlichkeitsbotschaft für die Gegenwart: Die Hölle ist real, doch die Tür zur Barmherzigkeit Gottes steht jedem offen, der sich ihm im Glauben und in der Reue zuwendet, solange noch Zeit ist.



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