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Der Realismus der Barmherzigkeit

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Leo XIV. rief in Rimini beim ‚Meeting für die Freundschaft unter den Völkern‘ zu Begegnung, Barmherzigkeit, Umkehr und kirchlicher Gemeinschaft auf. Von Armin Schwibach


Rimini (kath.net/as) Beim 47. „Meeting für die Freundschaft unter den Völkern“ in Rimini wandte sich Papst Leo XIV. an die Teilnehmer und stellte die Begegnung in den Zusammenhang einer Welt, die von Konflikten, Spaltungen und der Suche nach Frieden geprägt war. Im Mittelpunkt seiner Ansprache standen die Freundschaft zwischen den Völkern, die Barmherzigkeit Gottes, die Verantwortung der Christen in Gesellschaft und Kultur, die Berufung der jungen Menschen und die Einheit der Kirche. Der Papst knüpfte dabei an das Erbe des „Meetings“, an das Zweite Vatikanische Konzil, an seine Vorgänger und an die Gedanken des Gründers von „Comunione e Liberazione“, Luigi Giussani, an.

Zu Beginn seiner Ansprache erinnerte Leo XIV. daran, dass Rimini für die Teilnehmer durch ihr Engagement, ihre Kreativität und den Dialog, den die Veranstaltung seit Jahren anrege, zu einem Ort der Begegnung geworden sei. Er dankte für die Begrüßungsworte und richtete den Blick auf den Namen des Treffens. Nach fast einem halben Jahrhundert lasse sich die Bedeutung der Worte „Begegnung“ und „Freundschaft unter den Völkern“ in einer von Konflikten geprägten Welt neu verstehen. Johannes Paul II. habe bereits 1982 darauf hingewiesen, dass allein die Worte „Begegnung“, „freundschaftliche Begegnung“ und „Freundschaft unter den Völkern“ angesichts der dramatischen Stunden der Weltgeschichte eine besondere Bedeutung erhielten. Friede werde nach den Worten von Leo XIV. von Menschen bewahrt und verbreitet, die zusammenkämen und keine Scheu vor der Auseinandersetzung hätten. Papst Franziskus habe mit seiner Enzyklika „Fratelli tutti“ dazu aufgerufen, eine soziale Freundschaft zu pflegen, die das öffentliche, dynamische und konkrete Gesicht der Geschwisterlichkeit bilde. Wenn Menschen einander in ihrer Würde als Kinder Gottes erkannten, berührten sie das, was sie ursprünglich miteinander verbinde und über Unterschiede, Trennungen und Konflikte hinausreiche. Daraus erwüchsen die Fähigkeit, sich in den anderen hineinzuversetzen, einander zuzuhören und Freundschaft zu schließen – „als Menschen und damit auch als Völker“.

Dabei stellte Leo XIV. die Person vor Grenzen, Definitionen und Institutionen: „Die Menschen kommen immer vor den Grenzen, Definitionen und Institutionen“. Diese Erkenntnis stehe im Zentrum des Christentums. Das Evangelium offenbare Gott in Begegnungen, Ereignissen, Blicken und Erfahrungen. In jedem Menschen wecke es den Wunsch, geliebt zu werden und zu lieben. Deshalb habe das „Meeting“ keine abgeschlossene Enklave bilden sollen. Es sei vielmehr „zu einem Knotenpunkt für die Kirche und für die Gesellschaft geworden, zu einer Begegnung, die zu weiteren Begegnungen führt und zu neuen Wegen anregt“. Leo XIV. verband damit eine geschichtliche Verantwortung der Teilnehmer. Das Erbe des Treffens stelle sie in den Dienst einer Menschheit, die nach Gerechtigkeit hungere und dürste. Er erinnerte an „Gaudium et spes“, wo das Zweite Vatikanische Konzil festgestellt habe: „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, […] sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände“. Darin sah der Papst die Verantwortung jener, die aus einer langen Glaubenstradition hervorgegangen seien, die zu einer Kultur geworden sei. Die verschiedenen Ausgaben des „Meetings“ hätten aus dem Erbe der Vergangenheit jene Anregungen aufgenommen, die bis heute den Umgang mit Kunst, Musik, Literatur, Wissenschaft, Wirtschaft und anderen Ausdrucksformen des menschlichen Geistes bestimmten. Auch der Titel des diesjährigen Treffens, der dem letzten Vers von Dantes „Göttlicher Komödie“ entnommen war, verwies für Leo XIV. auf eine Geschichte, deren Herr Gott sei: „Die Liebe, die die Sonne und die anderen Sterne bewegt“. Diese Liebe sei nicht verschwunden und habe weder an Kraft noch an Intensität verloren. Sie unterscheide sich jedoch von den lärmenden Kräften, die Erde, Himmel und Geschöpfe erschütterten. Leo XIV. fasste den Gedanken in einem kurzen Satz zusammen: „Ja, die Liebe bewegt!“. Er verwies auf das Wort Jesu aus dem Matthäusevangelium: „Er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte“. Darin beschreibe Jesus die Vollkommenheit Gottes und stelle die Großzügigkeit des göttlichen Handelns der Enge menschlicher Berechnungen gegenüber. „Die Wirklichkeit erstickt in unseren Berechnungen und atmet in der Selbstlosigkeit Gottes.“


An diesem Punkt rückte Leo XIV. die Barmherzigkeit in das Zentrum seiner Überlegungen. Seine Vorgänger Johannes Paul II., Benedikt XVI. und Franziskus hätten die göttliche Barmherzigkeit als Schnittpunkt zwischen dem Evangelium und den neuen Herausforderungen der Gegenwart bezeichnet. Die Nachfolge Christi nach den Tragödien und Neuanfängen des 20. Jahrhunderts setze die Erkenntnis voraus, dass „das Böse kann man nicht mit dem Bösen bekämpfen“. Wie im Himmel, so sei auch auf Erden die Liebe das Gesetz des Lebens und der Weg der Erlösung des gekreuzigten Messias. Dem „falschen Realismus“, der Gedanken, Worte und Nationen erneut bewaffne, müsse die katholische Kultur den „Realismus der Barmherzigkeit“ entgegensetzen. Für diesen gebe es keine Feinde, sondern alle, auch die Gegner, seien Brüder und Schwestern, denen man in die Augen schauen und in der Wahrheit begegnen müsse. Leo XIV. leugnete dabei die Wirklichkeit der Sünde nicht: „Die Sünde existiert, gewiss, aber stärker ist die erlösende Liebe Christi“. Diese Liebe verpflichte dazu, Gedanken, Interessen, Gewohnheiten, Beziehungen, Pläne, Investitionen und damit jeden Bereich des Lebens von dem zu reinigen, was durch eine Kultur der Macht verdorben worden sei.

Die Teilnehmer des Meetings verfügten nach den Worten des Papstes über Kompetenzen, Verantwortung und Ressourcen, die in den Dienst einer „echten Volksbekehrung“ gestellt werden könnten. Dazu griff Leo XIV. auf eine Aussage von Franziskus zurück: „Die Besessenheit, die eigene Herrlichkeit, die eigene ‚Würde‘, den eigenen Einfluss zu wahren, darf nicht zu unserer Gesinnung gehören. Wir müssen nach der Herrlichkeit Gottes streben, und diese entspricht nicht unserer eigenen Herrlichkeit. Die Herrlichkeit Gottes, die in der Demut der Grotte von Betlehem oder in der Schmach des Kreuzes Christi aufstrahlt, überrascht uns immer“. Daraus leitete Leo XIV. konkrete Aufgaben ab. Das Zusammenleben müsse vom Misstrauen, die Kultur von der Überheblichkeit, die Bildung von der Ideologie und die Arbeit vom Götzendienst des Profits befreit werden. Technologie und Finanzwelt müssten von Geschäften des Todes gelöst werden. Zugleich müssten ungerechte Machtverhältnisse aufgedeckt werden, die Armut und Ungleichheit, Krieg und Umweltkatastrophen hervorbrächten. Diese Umkehr müsse bei den eigenen Organisationen beginnen. Auch technischer Fortschritt müsse entwaffnet werden, wenn er überhandnehme und zerstörerisch werde. Dafür brauche es Menschen, die mit der eigenen Umkehr begännen, damit die von allen geforderte Umkehr glaubwürdig werden könne.

Leo XIV. wandte sich anschließend gegen eine Kultur, die ausschließlich Erschöpfung und Verzweiflung hervorbringe. Es müsse Menschen geben, die Träume und Visionen neu entzündeten. Die beiden Wege seien für ihn nicht miteinander vereinbar: Der eine bediene sich der Spaltung, Entfremdung und Verzweiflung, der andere diene dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit. Dabei verwies der Papst erneut auf das Geheimnis der göttlichen Barmherzigkeit. In einer Welt, in der Märkte erobert und Einflussbereiche vergrößert würden, müsse das Herz eine andere Bestimmung entdecken. Er zitierte aus „Magnifica humanitas“: „In einer Welt, die voll ist von Machenschaften, die darauf abzielen, Märkte zu erobern und Einflussbereiche zu vergrößern – oft verschleiert durch beschwichtigende Rhetorik und verführerische ideologische Konstrukte –, verspürt unser Herz die Notwendigkeit, eine andersartige, weise und gütige Bestimmung zu entdecken, ähnlich der, die Maria im Magnifikat besingt: Gott erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht aller, die ihn fürchten. Dieser barmherzige Plan setzt sich durch die Geschichte hindurch bis in die Gegenwart mit all den rasanten und unruhigen Entwicklungen, die von Algorithmen und globalen Netzwerken geprägt sind, fort und wird zum Kompass für ein dem Evangelium entsprechendes Leben im digitalen Zeitalter. Im Zentrum steht das Geheimnis der Menschwerdung“.

Aus diesem Geheimnis leitete Leo XIV. das „erzieherische Risiko“ ab, von dem Don Giussani gesprochen hatte. Eine Erziehung dürfe sich nicht von der Wirklichkeit zurückziehen. Giussani habe erkannt, dass „die erzieherisch wirksamste Methode nicht diejenige ist, die eine Flucht vor der Wirklichkeit vorsieht, um das Gute abgesondert zu bekräftigen, sondern diejenige, die von der Förderung des Guten in der Welt lebt“. In der Welt zu stehen bedeute nach Giussani, sich mit der ganzen Wirklichkeit auseinanderzusetzen, und zwar auf eine Weise, die Risiko und Herausforderung einschließe. Leo XIV. verband damit einen Auftrag: „Nehmen wir diese Verantwortung jetzt auf uns, die ein Engagement gegenüber Christus und ein Engagement gegenüber unserer Welt ist!“. Besonders an die Jugendlichen richtete der Papst anschließend einen Aufruf. Die zahlreichen jungen Menschen und freiwilligen Helfer seien ein Zeichen dafür, dass die Zukunft „eine Verheißung und keine Bedrohung“ sei. Auch wenn viele Erwachsene und Gleichaltrige dies nicht mehr glaubten, bewege die Liebe weiterhin die Geschichte. Leo XIV. verwies dabei auf Erfahrungen, die er bei Jugendlichen im Libanon, in Afrika und in Spanien gemacht habe. Die Liebe bewege, dränge, wecke aus der Trägheit, entfache neue Berufungen und rufe dazu auf, etwas zu wagen. „Bringt euch ein!“, forderte Leo XIV. die jungen Menschen auf. Sie sollten sich für eine wirkliche Katholizität öffnen und ihre Bindungen über zu enge Zugehörigkeiten hinaus erweitern. Bewegungen, Gruppen und Gemeinschaften sollten „ein Sprungbrett sein, von dem aus ihr in die ganze Wirklichkeit eintaucht“. Die Jugendlichen sollten sich dem widersetzen, was sie von Menschen anderer Kulturen, Empfindungen und Herkunft entfremde, besonders von den Armen. Stattdessen sollten sie hinausgehen und allen begegnen.

 

In allen Bereichen der Gesellschaft, besonders an den Rändern und unter den Leidenden, würden sie Menschen finden, die bereit seien, an einer „Zivilisation der Liebe“ mitzuwirken. Leo XIV. warnte davor, diesen Ausdruck abzuwerten, denn „Gott ist Liebe“. In der Liebe gebe es keinen Zwang, keine Indoktrination, keine Verführung, keine Täuschung und keine Rekrutierung: „Liebe gibt es nur in der Freiheit, in der lebendigen Begegnung, in der großzügigen Selbsthingabe“.

Die Tatsache, dass junge Menschen heute Christus folgten, sich von seinem Wort angezogen fühlten und zur Kirche gehörten, erscheine vielen als Überraschung. Dennoch sei das Evangelium durch sie in die Gesellschaft vorgedrungen. Leo XIV. erinnerte an den heiligen Paulus und dessen Worte an die junge Gemeinde von Thessaloniki: „Überall ist euer Glaube an Gott bekannt geworden, sodass wir darüber nichts zu sagen brauchen“. Dabei gehe es nicht um Zahlen. Entscheidend sei die Freiheit: „Der Wahrheit begegnen wir nur in der Freiheit“. Die historischen Umstände der Gegenwart ließen zentrale menschliche Fragen und das Verlangen nach Sinn, Gerechtigkeit und Frieden neu hervortreten. Ein möglicher Verlust gesellschaftlichen Einflusses müsse deshalb nicht als Niederlage verstanden werden. Er könne vielmehr dazu führen, die Kraft des Evangeliums neu wahrzunehmen: die Bindungen, die es schaffe, die Logik, die es entfache, und das Leben, das aus ihm entstehe.

Leo XIV. erinnerte in diesem Zusammenhang an eine wiederholt von seinen Vorgängern ausgesprochene Überzeugung: Die Kirche betreibe „keinen Proselytismus. Sie entwickelt sich vielmehr durch ‚Anziehung‘“. Gemeint sei die Anziehungskraft einer bestimmten Weise, in der Welt zu leben. Don Giussani habe diese Frage einmal in die Worte gefasst: „Kann man so leben?“. Die Christen lebten dabei mit dem Bewusstsein, dass sie einen Schatz „in zerbrechlichen Gefäßen“ trügen. Die Glaubwürdigkeit des persönlichen und gemeinschaftlichen Zeugnisses sei immer auch von Begrenztheit und Sünde geprägt. Doch der Herr richte die Menschen immer wieder auf, als Einzelne und als Gemeinschaft.

Von hier aus gelangte Leo XIV. zum Thema der Kirche und ihrer Einheit. „Liebt stets die Kirche!“, rief er den Teilnehmern zu. Sie sollten die Einheit der Gemeinschaft bewahren, durch die Christus zu ihnen gelangt sei und durch die er sie an sich ziehe. Dabei erinnerte der Papst an die Worte von Franziskus aus dem Jahr 2022, wonach auch schwierige Momente zu Momenten der Gnade und der Wiedergeburt werden könnten. „Comunione e Liberazione“ sei gerade in der Krisenzeit der 1960er Jahre entstanden. Don Giussani habe spätere Übergänge und Wachstumsphasen nicht gefürchtet, sondern sich ihnen mit evangeliumsgemäßem Mut, im Vertrauen auf Christus und in Gemeinschaft mit der Mutter Kirche gestellt.

Im letzten Teil seiner Ansprache stellte Leo XIV. die synodale Dimension des kirchlichen Lebens in den Zusammenhang des gegenwärtigen epochalen Wandels. Menschen aus allen Völkern, Sprachen und Kulturen könnten den „geistlichen Geschmack“ dafür wiederentdecken, was es bedeute, Volk Gottes zu sein, das noch auf der Pilgerschaft durch die Zeit unterwegs und zugleich mit der Kirche des Himmels verbunden sei. In den vergangenen Jahren habe die Kirche die synodale und missionarische Dimension ihres Daseins neu entdeckt. Dazu gehöre vor allem das gegenseitige Zuhören. Leo XIV. erinnerte an seine Ansprache vom Oktober 2025: „Die Gabe des Zuhörens ist etwas, das wir alle, so scheint mir, anerkennen, das aber in so manchen Bereichen der Kirche verloren gegangen ist. Wir müssen weiterhin entdecken, wie wertvoll dies ist, angefangen beim Hören auf das Wort Gottes, beim gegenseitigen Zuhören, beim Hören auf die Weisheit, die wir in Männern und Frauen, in Angehörigen der Kirche und in all jenen finden, die auf der Suche nach der Wahrheit sind, aber noch nicht und vielleicht auch nie zur Kirche gehören werden“. Diese Haltung müsse auch die Erneuerung kirchlicher Vereinigungen und Bewegungen prägen. Leo XIV. lud die Mitglieder von „Comunione e Liberazione“ ein, sowohl innerhalb der Bewegung als auch in den Teilkirchen einen gemeinsam gegangenen Weg einzuüben. Jeder solle zuhören und sich vom Glauben der anderen verwandeln lassen. Gemeinsam und unter der Führung der Hirten könnten neue Einsichten gewonnen, weitere Schritte unternommen und ein größerer Gehorsam gegenüber dem Heiligen Geist entwickelt werden.

Dabei bestimmte Leo XIV. den Begriff der Synodalität näher: „Synodalität ist nicht der Name eines Prozesses, sondern das Wesen eines Volkes, das in der Freundschaft und in der Begegnung mit den anderen erkennt, dass es einzig und allein Gott gehört“. Daraus folge eine andere Auffassung von Autorität: „Dann verwandelt sich Autorität in einen Dienst, der die Unterschiede ehrt und deren Harmonie fördert“. Diesen Stil bezeichnete Leo XIV. als ein Zeichen der Zeit. Die Kirche müsse bezeugen, dass jedes Charisma dem gemeinsamen Wohl diene und jeder Reichtum größer werde, wenn er geteilt werde. Auch Ängste könnten überwunden werden. Das müsse „greifbar, glaubwürdig und erstrebenswert“ werden.

Für „Comunione e Liberazione“ verband Leo XIV. diesen Weg mit der Pflege der Einheit untereinander, mit den Verantwortlichen der Bewegung, mit dem Apostolischen Stuhl und mit dem Nachfolger Petri. Zum Abschluss vertraute er diesen Weg dem Heiligen Geist an: „Der Heilige Geist unterweise uns in der Praxis der Gemeinschaft. Er schenke uns die Freude daran, die Wertschätzung dafür und die Hoffnung darauf“. Die Ansprache führte damit zu dem Motiv zurück, das Leo XIV. bereits zu Beginn aufgenommen hatte und das für ihn die Bewegung der Geschichte unter dem Handeln Gottes bezeichnete: „Möge uns, liebe Brüder und Schwestern, weiterhin jene Liebe leiten, ‚die die Sonne und die anderen Sterne bewegt‘.“

Foto (c) Vatican Media

 


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