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Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform

vor 9 Stunden in Aktuelles, 34 Lesermeinungen
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Leo XIV.: Was die Liturgiereform wirklich wollte. Die Verantwortung, die Liturgie nach den Normen der Kirche zu bewahren. Nicht Zuschauer, sondern Mitfeiernde in der Kontinuität der Tradition und für die Einheit der Kirche. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Zunächst sagt er: Schlacht- und Speiseopfer, Brand- und Sündopfer forderst du nicht, du hast daran kein Gefallen, obgleich sie doch nach dem Gesetz dargebracht werden; dann aber hat er gesagt: Siehe, ich komme, um deinen Willen zu tun. Er hebt das Erste auf, um das Zweite in Kraft zu setzen. Aufgrund dieses Willens sind wir durch die Hingabe des Leibes Jesu Christi geheiligt - ein für alle Mal“ (Hebr 10,8-10).

Bei der Generalaudienz in der Vatikanischen Basilika St. Peter beschloss Papst Leo XIV. seine Katechesen über die Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium des Zweiten Vatikanischen Konzils. Zum Abschluss der Reihe widmete er sich den Gründen, aus denen die Konzilsväter eine Reform der Liturgie angestrebt hatten. Dabei stellte er die Reform in die Geschichte der kirchlichen Liturgie und betonte deren Einordnung in die lebendige Überlieferung der Kirche.

Als Ausgangspunkt verwies Leo XIV. auf einen Brief, den der damalige Erzbischof von Mailand, Giovanni Battista Montini, am 28. Oktober 1962 während des Konzils an die Gläubigen seiner Diözese geschrieben hatte. Montini habe darin die Liturgie als ehrlichen Ausdruck des Göttlichen und Menschlichen beschrieben. Sie sei „aufrechter Ausdruck sowohl des Göttlichen als auch des Menschlichen. Sie ist Sprache. Sie ist auf der einen Seite ein Träger der göttlichen Lehre, auf der anderen Seite eine Stimme des Gesprächs mit Gott. Es ist klar, dass sie auf ihre lehrhafte Funktion nicht verzichten kann und dem Glauben und der Frömmigkeit die Möglichkeit geben muss, sich in spontaner Verständlichkeit auszudrücken“. Aus dieser Überzeugung heraus habe der spätere Papst Paul VI. den Status der Gläubigen in der Liturgie angesprochen. Die Gläubigen „können und dürfen nicht länger stumm und passiv bleiben. Ihre materielle Anwesenheit kann nicht mit ihrer geistlichen Abwesenheit vereinbar sein“.

Leo XIV. stellte diese Aussagen in unmittelbaren Zusammenhang mit Nummer 48 von Sacrosanctum Concilium. Dort werde die Sorge der Kirche formuliert, dass die Gläubigen dem Mysterium des Glaubens nicht „wie Außenstehende oder stumme Zuschauer“ beiwohnten, sondern durch die Riten und Gebete zu einem bewussten, frommen und tätigen Mitvollzug gelangten: „So richtet die Kirche ihre ganze Sorge darauf, daß die Christen diesem Geheimnis des Glaubens nicht wie Außenstehende und stumme Zuschauer beiwohnen; sie sollen vielmehr durch die Riten und Gebete dieses Mysterium wohl verstehen lernen und so die heilige Handlung bewußt, fromm und tätig mitfeiern, sich durch das Wort Gottes formen lassen, am Tisch des Herrenleibes Stärkung finden. Sie sollen Gott danksagen und die unbefleckte Opfergabe darbringen nicht nur durch die Hände des Priesters, sondern auch gemeinsam mit ihm und dadurch sich selber darbringen lernen. So sollen sie durch Christus, den Mittler von Tag zu Tag zu immer vollerer Einheit mit Gott und untereinander gelangen, damit schließlich Gott alles in allem sei“. In diesen Worten komme ein erneuertes Bewusstsein für den Wert der Liturgie zum Ausdruck. Durch die rituellen Handlungen der Kirche werde das Gedächtnis des Heilswerkes gefeiert und zugleich die Möglichkeit eröffnet, in eine wirkliche Beziehung zu Gott einzutreten und mit dem Heilsgeschehen in Berührung zu kommen. Weil die Gesten und Worte der heiligen Liturgie für diese Erfahrung von Bedeutung seien, könne die Teilnahme der Gläubigen nicht passiv sein.


Die konziliare Reform habe deshalb das, was den Mittelpunkt der kirchlichen Erfahrung bilde, ins Zentrum gestellt und die Liturgie als „die erste Quelle jenes göttlichen Austausches, in dem uns das Leben Gottes mitgeteilt wird, hervortreten lassen“. Aus dieser Überzeugung sei die Notwendigkeit erwachsen, allen Gläubigen den Reichtum der biblischen Texte und der Gebete stärker zugänglich zu machen und die Ordnung der liturgischen Feier gegenüber derjenigen der damals geltenden liturgischen Bücher übersichtlicher zu gestalten.

Leo XIV. ordnete diese Entwicklung in die Geschichte der Liturgie ein. Die Liturgie sei eine lebendige Wirklichkeit und habe deshalb im Lauf der Jahrhunderte Entwicklungen und Veränderungen erfahren. Das kirchliche Lehramt habe ihre Formen an die Erfordernisse verschiedener Epochen angepasst. Daher sei es nicht überraschend, dass auch das Zweite Vatikanische Konzil mit größtem Respekt vor dem überlieferten Erbe und gerade mit dem Ziel, dieses Erbe besser zugänglich zu machen, eine Überarbeitung der liturgischen Bücher für notwendig gehalten habe.

Das Ziel der Konzilsväter sei in Nummer 21 von Sacrosanctum Concilium ausdrücklich beschrieben worden. Leo XIV. zitierte die Konstitution ausführlich: „Damit das christliche Volk in der heiligen Liturgie die Fülle der Gnaden mit größerer Sicherheit erlange, ist es der Wunsch der heiligen Mutter Kirche, eine allgemeine Erneuerung der Liturgie sorgfältig in die Wege zu leiten. Denn die Liturgie enthält einen kraft göttlicher Einsetzung unveränderlichen Teil und Teile, die dem Wandel unterworfen sind. Diese Teile können sich im Laufe der Zeit ändern, oder sie müssen es sogar, wenn sich etwas in sie eingeschlichen haben sollte, was der inneren Wesensart der Liturgie weniger entspricht oder wenn sie sich als weniger geeignet herausgestellt haben. Bei dieser Erneuerung sollen Texte und Riten so geordnet werden, daß sie das Heilige, dem sie als Zeichen dienen, deutlicher zum Ausdruck bringen, und so, dass das christliche Volk sie möglichst leicht erfassen und in voller, tätiger und gemeinschaftlicher Teilnahme mitfeiern kann“. Die Unterscheidung zwischen unveränderlichen göttlichen Elementen und veränderbaren menschlichen Elementen sei bereits von Papst Pius XII. in der Enzyklika Mediator Dei (1947) vorgenommen worden. Die menschlichen Elemente könnten demnach „verschiedene Änderungen erfahren, die von der heiligen Hierarchie, die vom Heiligen Geist unterstützt wird, entsprechend den Erfordernissen der Zeiten, der Dinge und der Seelen genehmigt werden“.

Leo XIV. betonte zugleich, dass der Wunsch nach einer „allgemeinen Reform“ nicht erst mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil entstanden sei. Er habe sich vielmehr bereits im Wirken der Päpste seit Beginn des 20. Jahrhunderts gezeigt und sei mit den Anliegen der Liturgischen Bewegung verbunden gewesen. Die Forderung, dass die Gläubigen nicht „wie Außenstehende oder stumme Zuschauer“ an den Feiern teilnehmen sollten, sei bereits in der Apostolischen Konstitution Divini Cultus von Pius XI. aufgenommen worden. Auch Pius XII. habe in die Ordnung der Riten der Karwoche eingegriffen und diese wieder auf die Stunden gelegt, die den Ereignissen der österlichen Ereignisse entsprachen, nachdem die Feiern über Jahrhunderte hinweg auf die Morgenstunden vorverlegt worden waren. Johannes XXIII. habe seinerseits eine Vereinfachung der Rubriken des Breviers und des Messbuchs für notwendig gehalten und diese mit dem Motu proprio Rubricarum instructum vom 25. Juli 1960 approbiert. Darin habe er auf das angekündigte Ökumenische Konzil verwiesen, von dem die grundlegenden Prinzipien einer Liturgiereform erwartet worden seien.

Die vom Zweiten Vatikanischen Konzil angestoßene Reform der Liturgie stehe daher, so Leo XIV., „in der Spur der lebendigen Tradition der Kirche“. Eine richtige Interpretation dieser Reform ermögliche auch, Missbräuche zurückzuweisen, die sich in einigen Bereichen der Kirche in der nachkonziliaren Zeit entwickelt hätten und teilweise leider bis in die Gegenwart vorkämen. Dabei warnte der Papst davor, einzelne Grundsätze der Reform zu verabsolutieren oder misszuverstehen.

In diesem Zusammenhang verwies der Papst erneut auf Sacrosanctum Concilium, wo die Kirche selbst als Trägerin der liturgischen Handlung beschrieben werde. Die Konzilskonstitution halte fest: „Die liturgischen Handlungen sind nicht privater Natur, sondern Feiern der Kirche, die das ‚Sakrament der Einheit‘ ist; sie ist nämlich das heilige Volk, geeint und geordnet unter den Bischöfen. Daher gehen diese Feiern den ganzen mystischen Leib der Kirche an, machen ihn sichtbar und wirken auf ihn ein“ (SC 26). Aus dieser Sicht ergebe sich eine besondere Verantwortung für die Hirten der Kirche. Bischöfe und Priester hätten ebenso wie die übrigen Verantwortlichen die Aufgabe, eine Liturgie zu bewahren und zu fördern, die unter Beachtung der liturgischen Normen durch „edle Einfachheit“ (SC 34) gekennzeichnet sei. Auf diese Weise solle die Liturgie die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche sichtbar machen. Damit verband Leo XIV. die Liturgie auch mit der Evangelisierung. Eine solche Liturgie könne ein grundlegender Träger der Evangelisierung sein und ein Instrument der Gnade, durch das die Gläubigen lernten, sich selbst darzubringen. Zugleich würden sie durch die Vermittlung Christi in der Einheit mit Gott und untereinander vervollkommnet.

Mit dieser Perspektive schloss Leo XIV. seine Katechesen über Sacrosanctum Concilium. Die Reform der Liturgie erschien dabei nicht als Loslösung von der Überlieferung, sondern als Entwicklung innerhalb der lebendigen Tradition der Kirche. Ihr Ziel bestand nach der vom Papst dargestellten Konzilsperspektive darin, die liturgischen Texte und Riten so zu ordnen, dass das in ihnen bezeichnete Heilige deutlicher zum Ausdruck kam, die Gläubigen es leichter erfassen konnten und die Feier als bewusste, tätige und gemeinschaftliche Teilnahme am Heilshandeln Christi vollzogen wurde.

Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Liebe Pilger deutscher Sprache, ich lade euch an, an der heiligen Liturgie im Bewusstsein teilzunehmen, dass sie Höhepunkt des Tuns der Kirche ist und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt. Auf diese Weise richten wir unser Leben auf das immerwährende Lob Gottes aus und machen uns bereit, die Gnaden zu empfangen, die zu unserer Heiligung notwendig sind.

Foto (c) Vatican Media

 


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Lesermeinungen

Stefan Fleischer vor 1 Stunden: Die Muttersprache

Der Vorteil der lateinischen Liturgie war, dass jeder Katholik, der regelmässig (wie es das Kirchengebot verlangt) die Heilige Messe besuchte, diese auch dann verstehen und mitfeiern konnte, wenn diese irgendwo auf der Welt, in einem ihm fremden Sprachgebiet gefeiert wurde. Eigentlich hätte daran nichts ändern sollen. Die Überbewertung der Landessprache jedoch verleitete dazu, auch die Texte und Gesten etc. der Mehrheit der Anwesenden anzupassen. Das führte nicht nur dazu, dass fremdsprachige Gläubige sich in den Gottesdiensten vor Ort nicht mehr zu Hause fühlten einerseits, und andererseits die Universalität des Heiligen Messopfers und damit der Kirche als Ganzes abzubröckeln begannen. Dem begegnen jedoch kann man m.E nur, wenn die liturgische Ordnung und Disziplin auch über die Sprach- und anderen Grenzen hinweg wieder hergestellt werden. Dann wird jeder lernen, alles in seiner Muttersprache zu verstehen. (vgl. Apg 2,1-13)

Versusdeum vor 2 Stunden: @8994

Sie schreiben: "Das Wort 'alle' ist ja auch eine Ihrer Obsessionen, oder täusche ich mich da?" und spielen damit offensichtlich auf die falschen Wandlungsworte in der deutschen Übersetzung an, die, würde ein Prister sie eigenmächtig geändert haben, die Wandlung ungültig machen würde! Indem Sie also über das Größte und Heiligste spotten, das der Herr uns zu unserem Heil hinterlassen hat, nämlich sich selbst im Himmelmanna der Eucharistie, entlarven sich damit selbst als Agent Provokateur, ein Verdacht, den ich sehr schnell hatte, als Sie rund um die Bischofsweihen hier anzugreifen begannen. Sie nehmen es mir daher sicherlich nicht übel, wenn ich Ihre "Beiträge" künftig zu ignorieren gedenke. Abschließend wünsche ich Ihnen Gottes Segen und die Führung des Heiligen Geistes.

SarahK vor 2 Stunden: @SalvatoreMio

Oh Danke und oh Schade ich fände es Klasse wenn er immer erwähnt würde, ich finde ihn cool. Und ähm nein, seitdem ich letztens gemerkt habe, dass ich meine Arbeits KI gelobt habe, also nicht Daumen hoch oder im System Feedback gegeben sondern echt mit ihr gesprochen habe weil sie mir in einer verzwickten Situation geholfen hatte (also sie = es) seitdem denke ich privat wieder selbst und Google höchstens, sonst werde ich noch komplett verrückt :-)

8994 vor 2 Stunden: @versusdeum

Stimmt, ich war bei einer Jahreszahl knapp daneben.

Die Piussekte und Ihr Anhang liegt weiterhin und durchgehen vollständig daneben.

Haben Sie eigentlich auch inhaltlich etwas zu dem zu sagen, was der Papst der römisch-katholischen Kirche, nicht der Piussekte, zu dem Thema Alte Messe sagt - nämlich nichts?

Der Begriff "Messe aller Zeiten" ist ein Propagandabegriff, mit dem manche Anhänger dieser Entwicklungsstufe der Liturgie insinuieren möchten, dass es sich dabei um die endgültige und zu allen (!) Zeiten (das Wort "alle" ist ja auch eine Ihrer Obsessionen, oder täusche ich mich da?) ausschließlich gülte Liturgieform handelt. Dass dieser Anspruch absurd ist, zeigt alleine schon die Jahre, in denen sie tatsächlich gültig war.

SalvatoreMio vor 3 Stunden: Der Hl. Josef und die "künstliche Intelligenz" . Sie lässt mich wissen:

1️⃣ Hochgebet I – Canon Romanus (Pflichtnennung seit 2013). Papst Franziskus hat 2013 angeordnet, dass im Canon Romanus der Name Josef fest eingefügt wird. Die entsprechende Stelle lautet:
„… mit Maria, der glorreichen Gottesmutter, mit ihrem Bräutigam, dem heiligen Josef, mit deinen heiligen Aposteln und Märtyrern …“
Damit ist Josef im ältesten und ehrwürdigsten Hochgebet der Kirche immer enthalten.

2️⃣ Hochgebete II, III und IV – optionale Nennung.
In diesen Hochgebeten gibt es eine Stelle, an der die Gemeinde der Heiligen erwähnt wird. Dort kann der Zelebrant Josef einfügen, muss aber nicht.
Beispiel Hochgebet II … mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria, mit dem heiligen Josef, mit deinen Aposteln und allen Heiligen …“
Hier ist die Nennung freiwillig.
(Wer mehr wissen möchte: die KI hat "noch mehr Antworten auf Lager).

discipulus vor 3 Stunden: @Versusdeum: Sonderritus

Nun ja, weil das alte Missale eben kein Sonderritus war, sondern eine Entwicklungsstufe des römischen Ritus, die 1970 von einer neuen Entwicklungsstufe abgelöst wurde. Und weil die römische Kirche bislang - anders als die Ostkirchen der byzantinischen Tradition, die immer schon mehrere Formen der Liturgie kannten - an dem Prinzip der liturgischen Einheit (abgesehen von den umgrenzten Einsatzgebieten der Sonderiten) festhalten möchte.

Übrigens: Weshalb übergehen Sie wie so viele andere Anhänger der Lefebvrianer eigentlich die 1965 approbierte Version des Missale? Wenn das Problem wirklich nur die Umsetzung der Liturgiereformen durch das Missale Pauls VI. wäre, müßten die "Altritualisten" doch eigentlich zumindest die Form des Missale von 1965 verwenden...

Versusdeum vor 3 Stunden: Zu: Vorschläge zur Hebung der Feierlichkeit der Messfeier

@Fink: Möchte noch ergänzen:
- Verlegung des "Friedensgrußes" an den Beginn der Opferung ("Gabenbereitung"), um die (Zer)Störung der eucharistischen Andacht zu vermeiden und wegen der passenden Bibelstelle "Bevor Du Deine Gaben zum Altar bringst, versöhne Dich mit Deinem Bruder" (meint eigentlich: vorher)
- Abschaffung der (mancherorts durchaus glaubens- und seelenheilsorientierten, teils aber auch unsäglichen) Fürbitten oder zumindest Verbot politischer Wahlkampf- und unmoralischer Fürbitten. Die Liturgie kam über 1900 Jahre ohne aus und könnte es auch heute wieder

SarahK vor 4 Stunden: @Landpfarrer: oh, Danke!

Wissen Sie wie das mit dem Hl Josef ist? Ein Kanadier hat mir gesagt Papst Franziskus hätte in in alle Hochgebete aufgenommen. Weiß gar nicht ob ein Papst das kann. Ich finde es jedenfalls schön, wenn er drin ist.

Versusdeum vor 4 Stunden: @5994

Wieder einmal knapp daneben: Die überliferte Liturgie der Kirche (Sie nennen sie offenbar ironisch die "Messe aller Zeiten") wurde nicht während des Zweiten Vaticanums abgeschafft, sondern galt noch bis 1970, war also noch 5 Jahre nach dessen Ende DIE Hl. Messe der Kirche (bis sie buchstäblich von einem Sonntag zum anderen verboten und durch den durch eine Kommission geschaffenen Nachfolger ersetzt wurde. Und ja, ich weiß, es gab damals Sonderriten, aber warum gesteht man diesen Status dann der eigenen Liturgie nicht zu? Und ja, es gab Anfang der 60er ein "Reförmchen", aber die Liturgie galt weiter)


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landpfarrer vor 11 Minuten

landpfarrer vor 4 Stunden: @SarahK (2)

im französischen Messbuch heisst es bereits seit den 70er Jahren "pour la multitude".

8994 vor 4 Stunden: ...

https://www.die-tagespost.de/kirche/vatikan-und-papst/fuer-den-papst-ist-die-alte-messe-kein-thema-art-278160

"Insgesamt acht Mal hat Papst Leo bei der Generalaudienz über die Liturgiereform des Konzils gesprochen und man muss festhalten, was er nicht gesagt hat: Die „alte Messe“ hat er nie erwähnt."

"Und: Er hat nie gesagt, dass liturgische Eigenmächtigkeiten Folge der Reform des Konzils gewesen seien. Eher hat man den Eindruck, dass er die Anhänger der „alten Messe“ von der Schönheit und biblischen Fundierung der „neuen Messe“ überzeugen will. "

Die Frage ist halt einmal mehr, ob man mit dem Papst geht oder sein eigenes Ding macht - egal, ob im NOM oder bei der Messe aller Zeiten (1571-1962).

landpfarrer vor 4 Stunden: .@SarahK (2)

Ja ich bin Priester und Pfarrer, habe früher hier mehr kommentiert, in letzter Zeit wurde dies mir meist verleidet, da im Leserforum immer mehr polemische Kritik an Papst Franziskus geäussert wurde und aktuell sich offenbar verstärkt Lefebvre-Sympathisanten hier tummeln. Die einzelnen Sprachregionen haben unterschiedlich lange gebraucht, eine neue Ausgabe des Missale Romanum herauszugeben, die auf der Basis der Editio Tertia der Lateinischen Ausgabe des Missale Romanum Pauls VI (von 2002) zu erstellen war. Im deutschen Sptrachgebiet sind die arbeiten noch immer nicht abgeschlossen (was der aktuelle Stand ist, weiss ich nicht). Die Italiener haben aber immerhin auch bis 2019/2020 gebraucht, andere Regionen waren schneller. Im englischen Sprachraum heisst es jetzt "for many" (früher for all men", dort hat der Vatikan unter Papst Benedikt die Übersetzung stark begleitet und ziemlichen Einfluss ausgeübt (nicht nur bei den Wandlungsworten). Im Französischen Missale hiess es schon

SarahK vor 5 Stunden: Englisch natürlich Many

Sorry Typo

Cosmas vor 5 Stunden: Schöne Worte, die am liturgischen Desaster nichts ändern werden!

Solange der Volksaltar ein "Superdogma" ist, an dem nicht gerüttelt werden darf, ohne dass man als "vorkonziliar" verunglimpft wird, wird sich am Anthropozentrismus nichts ändern. Solange Theologieprofessoren nicht sanktioniert werden, wenn sie Irriges lehren, werden sich die Fakultäten nicht bessern. Langsam finde ich diese schönen Papstreden sogar kontraproduktiv. Sie stellen diejenigen, die die Misstände bessern wollen, ruhig, weil sie vogegukelt bekommen, es bessere sich etwas. Es folgen dann aber keine Taten! Keine Maßnahmen! Das einzige, was folgt ist, dass Kard. Roche bekräftigt, Papst Leo werde Traditionis Custodes nicht aufheben...und der Papst dem nicht mit der geringsten praktischen kleinen Geste widerspricht, z. B. mit einem Brief auch an unsere Bischöfe, TC grozügig zu handhaben - Fehlanzeige!

sdamon vor 5 Stunden: @ landpfarrer

auch wenn BXVI nicht befohlen die Übersetzung der Wandlungsworte zu korrigieren, sondern nur darum gebeten hat, es gilt:
CIC - Can. 212 — § 1.:
„Was die geistlichen Hirten in Stellvertretung Christi als Lehrer des Glaubens erklären oder als Leiter der Kirche bestimmen, haben die Gläubigen im Bewußtsein ihrer eigenen Verantwortung in christlichem Gehorsam zu befolgen.”

Frage: auch wenn es nur eine Bitte/Erklärung des Papstes war, warum folgte die DBK dieser Bitte nur im neuen Gotteslob, aber nicht im Messbuch ?
Antwort: weil bevor das neue Messbuch redigiert werden sollte, ist BXVI von seinem Amt zurückgetreten und die DBK füllte sich nicht mehr verpflichtet der Bitte des Papstes nachzukommen.
Und ja, ich kenne die Antworten der DBK auf diese Frage, also ersparen wir uns weitere Diskussion.

Stefan Fleischer vor 5 Stunden: @ Wilfolf

Apropos verstehen.
Meine persönliche Erfahrung ist, dass ich das Heilige Messopfer in Latein besser verstand und geistig mitzufeiern vermochte als heute den NOM. Der Grund dafür aber ist ganz einfach. Damals wurde uns dieses Heilige Geschehen oft und umfassend erklärt, im Religionsunterricht, in der Homilie und in den katholischen Medien. Zudem hatte ich meinen Schott. Die vielen eigenwilligen Einschüben und Weglassungen und anderen «Verböserungen» (von den theatralen Betonungen, Haltungen und Gesten ganz zu schweigen) von heute stören die Konzentration und teilweise auch das Verständnis, und erschweren es auch, den Faden wieder zu finden, wenn einmal die Gedanken abgeschweift sind. Mir scheint oft, dass in der Kirche von heute Disziplin und Ordnung schwer gelitten haben. So etwas schadet überall, also auch im kirchlichen Bereich.

Cosmas vor 5 Stunden: Die Liturgiereform hat die Liturgiekonstitution des Konzils missbraucht!!!

DAS hat EB Lefebvre erkannt, der - was wenige wissen - die Liturgiekonstitution noch mitbeschlossen hatte! Von einer Kalenderreform stand NICHTS im Konzilstext! Der Bezug auf die Geistsendung in den "Sonntagen nach Pfingsten" wurden durch den schon vor der Erlösung existierenden ominösen "Jahreskreis" ersetzt. Das im Konzil zum Weiterbestand bekräftigte Latein war fünf Jahre nach dem Konzil de facto völlig verschwunden. Das Konzil sah nur dort die Möglichkeit für Neuerungen, wo es ein "wirklicher und sicher zu erhoffender Nutzen der Kirche verlangt". Wurde mißachtet: ein liturgisches Desaster folgte, das aufgrund des fehlenden Nutzens hätte abgebrochen werden müssen.
Der liturgische Erbe von Pius Parsch (St. Gertrud, Klosterneuburg), H.H. Petrus Tschinkel, hat 1992 in einem Interview bezeugt, dass Romano Guardini die Liturgiereform höchst abschätzig als "Klempnerarbeit" bezeichnet hat, von Tschinkel mit "Pfuscherarbeit" ins Wienerische übersetzt. Soweit einige Schlaglichter.

SarahK vor 6 Stunden: @Landpfarrer

erstens, sind Sie wirklich Priester? Ich dachte das würde hier nur von so katholischen Nerds wie mir gelesen und kommentiert. Zum Pro Multis, Ungarn zum Beispiel hat es später geändert, ich meine sie sagen jetzt auch „Für viele“. Im englischen Raum ist es meistens for all und in Französisch- auf jeden Fall als ich das letzte mal da war, war es „qui sera versé pour vous et pour la multitude“ was ich schön fand. ABER was mich stört, wurde nicht Josef in alle Hochgebete aufgenommen? Bei uns wird er weg gelassen, es sei denn der polnische Aushilspriester ist da. Ist er also jetzt drin oder nicht, also der Hl Josef?

sdamon vor 6 Stunden:

@ Wilolf,
"Es gibt durchaus auch in Deutschland viele Kleriker und Laien, die wissen, wie die neue Hl. Messe richtig gefeiert wird. Wenn Sie ein bisschen suchen (Tipp: Wallfahrtskirchen oder Klöster), dann werden auch Sie die finden."
- klar wissen sie das, aber jeder neu geweihte Priester übernimmt die deutschen Gewohnheiten, will bei niemandem anecken und feiert den NOM nicht so, wie er gefeiert werden soll, sondern so, wie er schon immer gefeiert wurde – bis in die 90-er hat man in vielen Kirche nur eine Lesung vor dem Evangelium vorgetragen. Und auch in Wallfahrtskirchen und Klöstern sind sie an das deutsche Messbuch gebunden und feiern „für alle“.


@ landpfarrer,
ja, Christus ist für alle gekommen, aber gesagt hat er „für viele“ und wenn dem so wäre wie sie schreiben, hätten asiatische und slawische Länder auch mit „für alle“ übersetzt. Dem ist aber nicht so. Der NOM wurde in allen slawischen Ländern seit der Liturgiereform korrekt gefeiert und mit „für viele“.

Richelius vor 7 Stunden: @ Wilolf

Ihre Frage kann man nicht beantworten. Dafür gibt es zuviele Variablen.
Wenn beide Formen würdig gefeiert werden, so bleiben immer noch die Menschen unterschiedlich. Für den einen ist die Kanonstille extrem wichtig, der andere lauscht andächtig den Worten des Kanons…
Kulturelle Unterschiede gibt es zusätzlich noch.

Pilgrim Pilger vor 7 Stunden: Liturgie braucht Teilnahme – und Treue

der möglichst viele mitwirken. Dadurch droht das Konzilsverständnis von „voller, tätiger und gemeinschaftlicher Teilnahme“ missverstanden zu werden. „Tätige Teilnahme“ meint jedoch nicht äußere Aktivität, sondern die bewusste und innere Teilnahme am liturgischen Geschehen.

Bei der Synodalität stellt sich die Frage nach der Grenze zwischen legitimer Anpassung und eigenmächtiger Veränderung. Dies zeigt sich an der Laienpredigt. Bischof Kohlgraf will sie nicht sanktionieren. Der Vatikan verweist dagegen auf can. 767 § 1 CIC: Die Homilie ist Teil der Liturgie und Priestern und Diakonen vorbehalten.

Ich stimme zu: Die wertvollen Aussagen unseres Heiligen Vaters dürfen nicht instrumentalisiert werden. Gerade hier sollten wir alle – Laien und besonders Bischöfe – in Treue und Gehorsam zu ihm stehen. So kann die Heilige Liturgie wieder zur Quelle und zum Höhepunkt unseres katholischen Glaubens werden.

Wilolf vor 7 Stunden: @sdamon: Bitte nicht missverstehen

Bei meiner Frage zur Zielerreichung meinte ich nicht die Entstellungen der Liturgie durch Laientheater, sondern die korrekt nach dem novus ordo missae gefeierte Hl. Messe. Es gibt durchaus auch in Deutschland viele Kleriker und Laien, die wissen, wie die neue Hl. Messe richtig gefeiert wird. Wenn Sie ein bisschen suchen (Tipp: Wallfahrtskirchen oder Klöster), dann werden auch Sie die finden.
Ich habe auch keinerlei Bedenken, dass das Heilige in der neuen Hl. Messe nicht für die Gläubigen erfassbar zum Ausdruck käme. Ich frage mich nur, ob die Ziele des Konzils, die der Hl. Vater oben angesprochen hat, auch erreicht wurden. Was wurde dann wirklich für einfache gläubige Laien durch die Liturgiereform verdeutlicht, erleichtert, verbessert?
Und nein: Ich will durchaus keine „Rückkehr zur Alten Messe“.

landpfarrer vor 8 Stunden: @sdamon

Selbst Papst Benedikt hat nicht gesagt in seinem Schreiben, dass die Übersetzung von "pro multis" mit "für alle" falsch sei. Er hielt die Übersetzung mit "für viele" für besser aber nicht für die einzige Möglichkeit. Er forderte zwar, die Übersetzung "für viele" einzuführen, aber dies habe durch die Bischofskonferenzen zu geschehen. Er selbst hat z.B. die italienische Fassung, die auch "für Alle" übersetzt während seiner ganzen Amtszeit verwendet.Sein Nachfolger Papst Franziskus hielt die von Papst Benedikt gewünschte Fassung offenbar nicht mehr für notwendig und hat die Anordnung von Papst Benedikt quasi stillschweigend ausser Kraft gesetzt. Denn in seiner Amtszeit erschien vor einigen Jahren eine neue Ausgabe des Messbuches in die italienische Sprache "Messale Romano". Diese Ausgabe basiert auf der editio tertia"des Missale Romanum (um die Jahrtausendwende herausgekommen) und wurde von Rom approbiert. Darin heisst es weiterhin "per tutti".

Fink vor 9 Stunden: Vorschläge zur Hebung der Feierlichkeit der Messfeier

1. Verzicht auf das Gerede unmittelbar nach dem (hoffentlich feierlichen) Einzug, noch vor dem Kreuzzeichen. Alle Vermeldungen und Kommentare des Priesters am Ende, vor dem Schlusssegen!
2. Öfter das gregorianische "Credo" singen (GL Nr. 122).
3. Beim Hochgebet die Wandlungsworte auf lateinisch sprechen ("...pro multis..., damit wäre ein Problem elegant gelöst).
4. Öfter das Pater Noster auf Latein singen, GL Nr. 589,3
Und dann braucht man einen guten Organisten (der nicht den autonomen Künstler spielt und sich in Szene setzt...).

sdamon vor 9 Stunden: @ Wilolf

Das Heilige kommt im NOM nicht deutlicher zum Ausdruck, weil man aus dem NOM ein Laientheater gemacht hat und da es nie eine Zeit in Deutschland gab, in der der NOM korrekt und einheitlich gefeiert wurde, weiß kein Mensch, wie der NOM korrekt gefeiert werden soll.
Es geht nicht darum irgendetwas zu feiern, sondern es geht darum die hl. Messe richtig zu feiern. Und „richtig“ bedeutet es im einheitlichen sinne der Kirche so, wie die Kirche es am V2 und durch die Liturgiereform promulgiert hat.
Die Rückkehr zur „Alten Messe“ würde eh nichts bringen, da man diese dann, als die offizielle Liturgie der Kirche ebenfalls verschandeln würde.
Die Welt hasst das, was die Kirche Christi auszeichnet – deshalb wird es immer Modernisten/Aktivisten/Wichtigtuer geben, die die offizielle Liturgie der Kirche verändern wollen werden, weil sie selbst bestimmen wollen, was und wie sie es feiern – egal ob es der NOM ist oder die „Alte Messe“. Dies nicht zuzulassen ist die Aufgabe der Bischöfe und Priester!

carl eugen vor 9 Stunden: Wir können Gott dem Allmächtigen nur danken,

daß Er uns Papst Leo XIV. geschenkt hat. Dieser Papst wird die Kirche wieder zusammenführen und ich bin absolut davon überzeugt, dass er dem Synodalen Weg und den deutschen Bischöfen ihre Grenzen aufzeigen wird.
Priester und "Pastoralreferenten" die glauben, die Heilige Messe für ihre Selbstdarstellung zu missbrauchen, können sich nicht auf den Papst und sein Lehramt stützen.
Ich danke dem Heiligen Vater für seine weisen und wahren Worte.

Versusdeum vor 9 Stunden: Selbstdarstellung Einzelner statt aktive Teilnahme aller

Leider sieht die Praxis so aus:
- Die Gläubigen verstehen in der Landessprache zwar die Worte, aber offenbar ihren Sinn nicht mehr, können teils nicht einmal zwischen einer Hl. Messe und einem Wortgottesdienst unterscheiden (!) (im Übrigen sind Lesung und Evangelium auch in der älteren Form auf deutsch und seit 100 Jahren gibt es den Schott, in dem man buchstäblich jedes Gebet der Hl. Messe nachlesen kann)
- statt der angestrebten andächtigeren inneren Teilnahme aller (unbedingt!) gibt es stattdessen jetzt nur etliche Laien, die teils andächtig, teils nur zur Selbstdarstellung, am miturgischen Dienst am Altar teilnehmen
- Wenn bei vielleicht 25 Kommunikanten ein Kommunionhelfer agiert, ist das gegen den ausdrücklichen Willen Roms, das dieses Amt nur im Notfall (!) erlaubt hat

Stefan Fleischer vor 9 Stunden: Es macht mich traurig

dass diese so wichtigen und wertvollen Aussagen unseres Heiligen Vaters nun sofort wieder missbraucht werden, um den Streit um die Liturgie am Kochen zu halten. Wenigstens in dieser Frage sollten wie doch geschlossen und entschlossen hinter unserem Heiligen Vater stehen und ihm durch Treue und Gehorsam den Rücken stärken, und so beitragen, dass die Heilige Liturgie wieder wahrhaftig zur Quelle und zum Höhepunkt unseres katholischen Glaubens wird. Niemand anderes als der Widersacher, der Ungehorsame von Anbeginn, kann doch ein Interesse daran haben, dass unsere Kirche derart gespalten und zerrissen in der Öffentlichkeit auftritt.

Wilolf vor 10 Stunden: Zielerreichung?

Wenn ich mal so in die Runde fragen darf:
Wer meint hier im Forum, dass durch die Liturgiereform im NOM das Heilige jetzt deutlicher zum Ausdruck kommt, die Gläubigen es leichter erfassen können und die Teilnahme der Gläubigen bewusster, tätiger und gemeinschaftlicher ist als vorher in der tridentinischen Messe?

Wilolf vor 10 Stunden: Zum Missbrauch der Liturgiereform hatte sogar Papst Franziskus noch deutlichere Worte verwendet:

„Genauso wie Benedikt XVI. verurteile ich, dass »das neue Missale vielerorts nicht seiner Ordnung getreu gefeiert, sondern geradezu als eine Ermächtigung oder gar als Verpflichtung zur „Kreativität“ aufgefasst wurde, die oft zu kaum erträglichen Entstellungen der Liturgie führte«.“
Zitat aus dem Begleitbrief von Papst FRANZISKUS an die Bischöfe zu TC, siehe Link:

press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2021/07/16/0469/01015.html#lettted

lesa vor 10 Stunden: Heiliger Geist führe die Kirche aus der Vernebelung zur Klarheit!

Es gibt ernsthafte, treue Priester, die Gott gehorchen wollen. Aber Zweideutigkeiten in den Konzilsdokumenten öffnen dem liturgischen Missbrauch Tor und Tür.
Was verliert die Kirche, wenn sie diese ausräumt und Klartext spricht? Gar nichts! Sie kann nur davon gewinnen. Die Möglichkeit besteht, weil es sich um ein reines Pastoralkonzil handelt und die entsprechenden Passagen kein Dogma sind. Möchte auch eine gewisse Agenda zur Einsicht kommen!

Jothekieker vor 10 Stunden: Unklar

Mir ist nicht klar, wer mit den außenstehenden und stummen Zuschauern gemeint ist.
Ich komme mir in einem Gottesdienst, der nach dem alten Ritus gefeiert wird, weder als außenstehend noch als stumm vorm.

Cyprian63 vor 11 Stunden: Ein berechtigtes Anliegen:

"Nicht wie Außenstehende und stumme Zuschauer, sondern die Gläubigen sollen die Riten und Handlungen fromm, andächtig und tätig mitvollziehen."
Aber brauchte es dazu: den Volksaltar, die Handkommunion, neue Opferungsgebete, Kommunionhelfer.
Hingegen kann die Volkssprache eine Hilfe zur bewussteren Mitfeier sein, aber nicht die ganze Messe in der Volkssprache. Wenn man die Kanonstille in der alten Liturgie erlebt, kann man durchaus bewußt und andächtig alles mitvollziehen. Hingegen kann man in manchen Kirchen beobachten, wie Leute während der Wandlung gelangweilt "herumstehen", weil sie ahnungslos sind, obwohl doch das Hochgebet laut und in der Volkssprache gebetet wird. Oder auch die Beobachtung: die Leute lassen sich beim deutschen Hochgebet berieseln und sind dann letztlich wie Außenstehende und stumme Zuschauer.

sdamon vor 11 Stunden: die Liturgie der DBK

Die DBK hat sich selber entlarvt und bestätigt, wessen Geistes Kind sie ist, als sie im neuen Gotteslob den Ablauf der hl. Messe richtig dargelegt hat – vgl. Gotteslob Nr 581-591.
Sogar die Wandlungsworte wurden korrekt übersetzt.
Würden die Priester das Messbuch in der Sakristei liegen lassen und die hl. Messe aus dem Gotteslob feiern, würden sie alles richtig machen und die restlichen Kirchgänger würde es nicht mal merken.

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