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vor 2 Stunden in Chronik, 1 Lesermeinung
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Betroffen sind Buchpassagen zum Angriff Russlands auf die Ukraine und Überlegungen zum Umgang mit geschiedenen, homosexuellen und transsexuellen Menschen
Moskau/Zürich (kath.net/KAP) Die Autobiografie von Papst Franziskus mit dem Titel "Hoffnung" ist auf Russisch im russischen Verlag Alpina erschienen. Allerdings sind bestimmte Stellen zensiert worden, wie der "Nachrichtendienst Östliche Kirchen" (NÖK) in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Dies lässt sich laut NÖK an Vorschaubildern eines russischen Buchladens erkennen. Dort sind Teile der Seiten 242 und 243 geschwärzt. Die orthodoxe Theologin Natallia Vasilevich gab auf Telegram die betreffende Stelle auf Russisch wieder. In der Passage geht es um die Erklärung Fiducia supplicans und den Umgang mit geschiedenen, homosexuellen und transsexuellen Menschen. Dabei betonte der verstorbene Papst, dass die Kirche für alle Menschen offen sei.
In der elektronischen Version des Buches entdeckte Vasilevich noch eine weitere zensierte Stelle im Kapitel 21 "Verletzung des Friedens". In der Passage schilderte Franziskus den Beginn von Russlands Vollinvasion in die Ukraine 2022, die den Krieg ins "Herz Europas" und die "reale Gefahr" der Anwendung von Atomwaffen, "deren Besitz an sich schon als unmoralisch gelten muss", gebracht habe.
Franziskus beschrieb, wie er am nächsten Tag den russischen Botschafter beim Heiligen Stuhl aufgesucht und um das Ende der Bombardierungen gebeten habe - eine einmalige Vorgehensweise. Zudem beklagte er das Leiden des ukrainischen Volks, das schon unter Stalin Verfolgungen und dem "Genozid durch Hunger" ausgesetzt war. Er schilderte auch die Bemühungen des Vatikans um Frieden, die Reisen mehrerer Kardinäle, Vermittlungsangebote und Hilfe bei Gefangenenaustauschen.
Jeder Tag mit Waffengewalt sei ein "Tag der Niederlage, des sinnlosen Leidens, für das jemand die Verantwortung trägt". Imperiale Interessen dürften nicht schwerer wiegen als das Leben hunderttausender Menschen, schrieb Papst Franziskus. Die Städte Kiew, Charkiw, Mariupol, Izjum und Butscha bezeichnete er als "Städte-Märtyrer" und "Orte ungeheuerlicher Brutalität".
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SarahK vor 43 Minuten: Ich kann das nicht bewerten, lässt man die Meinungsfreiheit außen vor.
Meine Tochter und ich haben vor ein paar Wochen unser Bücherregal aufgeräumt und wir können tun was wir wollen, wir mochten ihn einfach nicht. Unsere Tochter ist aber sogar zu seiner Beerdigung gereist, wir haben ihn immer als Papst anerkannt. Jedenfalls zog sie ein Buch von ihm raus guckte mich an und sagte „Really“, ich meinte dann es wäre ein Geschenk (es ist wirklich unglaublich wie viele „religiöse“ Bücher man geschenkt bekommt, wenn die Freunde nichts mit dem Glauben anfangen können, manchmal habe ich das Gefühl es wird nach „hört sich gut an“ und „sieht gut aus“ gekauft.) Egal jedenfalls landete es auf dem Stapel mit Anselm Grün, spiritueller Sprüche und aussortierter Kochbücher. Und das nicht weil das Buch schlecht war, ich konnte es nicht beurteilen, es wanderte von „oh Danke“ ins Bücherregal. ich mochte ihn einfach nicht. Und seitdem ich durch die Hl Therese von L weiß, dass es einfach vorkommt das man bestimmte Menschen nicht mag bin ich im reinen damit.
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