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Nach Sanierung seines Grabmals und einer archäologischen Untersuchung wurde die Gebeine Ottos (912-973) wieder zur Ruhe gebettet - Ökumenischer Gottesdienst für den christlichen Kaiser
Magdeburg (kath.net) In einem Festakt mit ökumenischem Gottesdienst wurde der deutsche Kaiser Otto I. wieder im evangelischen Magdeburger Dom beigesetzt. Die Gebeine sind jetzt von einem neuen Titansarg umhüllt und geschützt. Die Störung der Totenruhe war nötig geworden, weil der Steinsarkophag sowie der Holzsarg, in denen die Gebeine des Kaisers zuvor geruht hatten, erhebliche Schäden zeigten. Darüber berichteten der MDR und weitere Medien.
Anlässlich der Öffnung des Sarges konnten die Gebeine auch archäologisch untersucht werden. Ein genetischer Abgleich bestätigte, dass die Gebeine tatsächlich von Otto dem Großen stammen. Weitere Untersuchungen ergaben, dass Otto ein großer Mann gewesen war, der viel geritten war und auch mit 61 Jahren noch eine gute körperliche Konstitution gehabt hatte, einzig eine leichte Arthrose konnte man feststellen.
Bild: Otto I, Heiliger römisch-deutscher Kaiser, Manuscriptum Mediolanense (Weltchronik des Bischofs Otto von Freising), ca. 1200 (c) Wikipedia/gemeinfrei
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