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vor 6 Stunden in Jugend, 1 Lesermeinung
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„Seit dem hl. Petrus wird Leo XIV. der erste Papst sein, der die Hl. Tunika sehen wird. Es ist ein Moment, der Geschichte schreiben wird“, sagt der ehemalige Rektor der Basilika von Argenteuil
Paris (kath.net/pl) Am Freitag, dem 25. September, wird im Anschluss an die Jugendvigil die Heilige Tunika Christi – die normalerweise in der Basilika von Argenteuil (Département Val-d’Oise) aufbewahrt wird – entfaltet und den 80.000 Jugendlichen gezeigt, die sich im Stade de France (nahe Paris) versammeln werden. Das berichten das katholische Portal „Aleteia“ und weitere französische Medien. „Seit dem hl. Petrus wird Leo XIV. der erste Papst sein, der die Hl. Tunika sehen wird. Es ist ein Moment, der Geschichte schreiben wird“, sagt Pfr. Guy-Emmanuel Cariot, ehemaliger Rektor der Basilika von Argenteuil.
Die wertvolle Reliquie wird normalerweise nur alle 50 Jahre gezeigt, ansonsten nur zu außergewöhnlichen Ereignissen. Außerhalb davon ist nur ein winziger Teil von ihr durch eine Öffnung ihres Reliquiars zu erkennen.
Um die Reliquie gefahrlos die nur sechs Kilometer zwischen ihrem gewöhnlichen Aufenthaltsort und dem Stade de France transportieren zu können, ist ein Großeinsatz von Polizei und Sicherheitskräften nötig – denn man erinnert sich noch allzu gut daran, dass die Tunika 1983 gestohlen wurde und für zwei Monate verschwunden war. Auch wenn Einzelheiten zur Route und zum Transportablauf vertraulich behandelt werden, bestätigt Pfr. Cariot einen massiven Einsatz der Sicherheitskräfte; geplant ist eine Überwachung sowohl am Boden als auch aus der Luft, um den Transport mit „Diskretion“ und unter „optimalen Sicherheitsbedingungen“ durchzuführen.
„Aleteia“ erläutert, dass diese Tunika „als das Gewand Christi gilt – jenes Kleidungsstück, um das die römischen Soldaten auf Golgatha das Los warfen“. Das Gewand werde seit mehr als 1.200 Jahren von der Stadt Argenteuil im Département Val-d’Oise aufbewahrt. Kaiser Karl der Große, „der sie von der Kaiserin von Byzanz als Geschenk erhalten hatte, übergab sie am 12. August 800 seiner Tochter, der Äbtissin von Argenteuil. Nachdem sie Jahrhunderte und Prüfungen überstanden hat – darunter das Zerschneiden und anschließende Verstecken während der Französischen Revolution –, hat die Tunika ihre Wahlheimat so gut wie nie verlassen. Es sind nur sehr wenige Fälle bekannt, in denen sie außer Haus gebracht wurde, meist für Prozessionen: nennenswert sind eine im Mittelalter in Saint-Denis und eine weitere im 16. Jahrhundert – zu Beginn der Religionskriege – in Paris, wo sie gemeinsam mit der Dornenkrone und den Nägeln des Heiligen Kreuzes gezeigt wurde.“
Papst Leo wird vom 25. bis zum 28. September 2026 in Frankreich sein, neben Paris stehen auch Lourdes, Saint-Denis und Metz auf seinem Programm.
Weiterer kath.net-Artikel zur bevorstehenden Frankreichreise von Papst Leo: Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise! Über 200.000 Anmeldungen für die Messe auf den Champs-Élysées innerhalb weniger Stunden – Jugendvigil mit 80.000 Plätzen ebenfalls binnen weniger Stunden ausgebucht!
Foto: Präsentation der Heiligen Tunika in der Basilika von Argenteuil 2016 (c) Wikipedia/Von Claude PIARD - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47773677
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naiverkatholik vor 3 Stunden: Moment, sagen die Trierer...
...was ist denn mit unserem heiligen Rock?
Wie sieht es mit der Historizität, mit der Echtheit aus?
Beide Gewänder als Zeichen des historischen Jesus, auch als Symbole der Einheit der Christen zu sehen, ist kein Problem. Anfragen der Kritiker aber und Lächerlichmachung sind zu erwarten.
Darum zur Hilfe der Link.
www.bistum-trier.de/kultur-musik/der-heilige-rock/faq/index.html
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