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vor 4 Stunden in Prolife, 1 Lesermeinung
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Großbritannien: Tausende Lebensrechtler demonstrierten in London für den Schutz ungeborener Kinder. Zahlreiche katholische Bischöfe schlossen sich dem Marsch nach einer Heiligen Messe in der Westminister Cathedral an.
London (kath.net/gem/rn)
Am vergangenen Samstag versammelten sich in der britischen Hauptstadt erneut mehr als 10.000 Menschen zum jährlichen „March for Life UK“, um ein kraftvolles Zeichen für das Lebensrecht von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod zu setzen. Die Teilnehmer zogen vom Emmanuel Centre in Westminster zum Parliament Square, während in Großbritannien derzeit eine intensive Debatte über das Abtreibungsrecht und die Einführung sogenannter „Schutzzonen“ um Abtreibungskliniken geführt wird.
Der Marsch begann für viele Gläubige mit einer Heiligen Messe in der Westminster Cathedral. Insgesamt 15 katholische Bischöfe nahmen an den Veranstaltungen teil und reihten sich anschließend in den Demonstrationszug ein. Erzbischof John Wilson (Southwark) betonte im Gespräch mit EWTN News den Grund für sein Kommen: „Ich bin hier, weil ich an die Schönheit und Würde des menschlichen Lebens glaube. Wir sind in einem wunderschönen, friedlichen und freudigen Geist vereint, um zu sagen, dass das menschliche Leben zählt – jedes Leben, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.“ In einer herausfordernden Kultur, in der Leben oft als etwas Verfügbares angesehen werde, gelte es, „die Stimme für die Sprachlosen zu erheben“.
Auch der Militärbischof Paul Mason unterstrich die Würde jedes Menschen: „Es ist wichtig aufzustehen und zu sagen, dass die menschliche Würde darin liegt, dass jeder Mensch nach dem Bild Gottes geschaffen ist – egal wie klein er ist.“ Der Auxiliary-Bischof von Southwark, Paul Hendricks, ergänzte: „Wir müssen für unsere Werte einstehen. Wir haben unsere Prinzipien und wir folgen Jesus.“
Die Demonstranten zogen bei sonnigem Wetter mit Bannern wie „Abtreibung schadet der Familie“, „Abtreibungsverbote retten Leben“ oder „Ich habe mich dem Kampf angeschlossen“ durch die Straßen Londons. Dabei sangen sie christliche Lieder und das Salve Regina.
Der Mitorganisator der Veranstaltung, Ben Thatcher, kritisierte die weit verbreitete Rhetorik der Abtreibungsbefürworter: „Ich finde es eine absolute Tragödie, dass ein menschliches Leben, das nach dem Bild Gottes geschaffen wurde, beendet werden kann und dies unter dem Slogan ‚Abtreibung ist Gesundheitsversorgung‘ kaschiert wird.“ Abtreibung treffe nicht nur den einzelnen Menschen, sondern die gesamte Familie und Kultur.
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Stephaninus vor 3 Stunden: Im Zentrum von London geht es also
Im Zentrum von London kann man also so einen Marsch durchführen, während man in Zürich aus angeblichen Sicherheitsgründen den gleichen Anlass in ein Aussenquartier verbannt.
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