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vor 2 Stunden in Deutschland, 3 Lesermeinungen
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In einer Pressemeldung meinen DBK und EKD zum klaren Wahlsieg der AfD: 'Schlimme Befürchtungen sind wahrgeworden' - Auch Kardinal Marx hat Probleme mit einer demokratischen Abstimmung in Deutschland
Bonn–Magdeburg (kath.net)
Nach dem Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben sich die Leitungen der christlichen Kirchen in Deutschland in einer gemeinsamen Erklärung zum klaren Sieg der AfD in Sachsen-Anhalt geäußert. Die Kirchenvertreter von DBK und EKD betonten, dass zwar „schlimme Befürchtungen wahrgeworden“ seien, das demokratische Ergebnis jedoch zu akzeptieren sei. Gleichzeitig äußerten sie deutliche Sorge um das gesellschaftliche Miteinander, den Schutz der Rechtsordnung sowie die Wahrung der gottgegebenen Menschenwürde, die jedem Menschen bedingungslos zustehe. Wörtlich schreiben die Kirchenvertreter: "Wir werden nicht wegsehen und wir werden nicht schweigen, wenn die Würde des Menschen verletzt, unsere Demokratie aufs Spiel gesetzt oder der Rechtsstaat ausgehöhlt wird."
An die künftigen Mandatsträger richteten die Geistlichen die klare Aufforderung, das Grundgesetz sowie die Landesverfassung uneingeschränkt zu achten. Aus ihrer Verpflichtung gegenüber der Botschaft des Evangeliums kündigten die Kirchen an, das Handeln der kommenden Landesregierung kritisch zu begleiten und nicht zu schweigen, wenn die Würde von Menschen verletzt oder demokratische Strukturen ausgehöhlt würden. Zudem wiesen die Unterzeichner auf den Vertrauensverlust und die Unzufriedenheit in der Bevölkerung hin, die das Wahlergebnis widerspiegele. Sie riefen dazu auf, Begegnungsorte des Dialogs zu stärken und das tägliche Engagement der vielen Menschen zu würdigen, die das Gemeinwesen im Alltag tragen.
Auch der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat sich zum AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt zu Wort gemeldet und offensichtlich Probleme mit einer demokratischen Wahl. Das Ergebnis für eine „gesichert rechtsextremistische Partei“ sei „furchtbar und niederdrückend“, sagte der Erzbischof gegenüber dem „Münchner Merkur“ Marx möchte jetzt „offen und aktiv für Freiheit, Demokratie und den Rechtsstaat“ eintreten.
Foto: (c) GROK
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Gandalf vor 8 Minuten: Jede Stellungnahme der Kirchen ist jetzt nur noch peinlich!
Durch diese saudumme Ausgrenzung mit verbalen Sprechblasen hat genau NULL gebracht, ganz im Gegegenteil!
girsberg74 vor 23 Minuten: Wer oder was sind diese "Kirchen" eigentlich,
von denen ich auch noch eine alimentiere ?
Bis auf einige wenige markante Vertreter, - echte Bischöfe -, schlappt der Rest durch die Gegend, wo er da und dort dem Zeitgeist dienen kann und dafür an dessen Fleischtöpfen geduldet wird.
serafina vor 35 Minuten: 'Schlimme Befürchtungen sind wahrgeworden'
Nein, ganz im Gegenteil: Erwartungen wurden weit übertroffen.
Glückwunsch an U. Siegmund und die gesamte AfD in Sachsen-Anhalt.
Nun macht was draus!
Riedkatholik vor 1 Stunden: DBK und EKD mit billigen Rückzugsgefechten
Diese mit kirchlicher Autoriät vorgebrachten Mahnungen an die AfD, die grundgesetzlichen Menschenrechte Menschenrechte zu achten, greifen ins Leere.Keine Position der AfD-Parteiprogramme, insbesondere der Bundespartei, fordern zum Bruch der Menschenrechte auf. Hier wird ein Popanz aufgebaut, nachdem man die AfD als völkisch, rassistisch, antisemitisch, ausländerfeindlich, homophob u.a. verleumdet hatte.Die Kirchenvertreter haben sich dem Linkssprech und dem Verfassungsschutz-Duktus angeschlossen. Und jetzt kommen sie nicht ohne weiteres von diesen Positionen herunter. Insofern ist es gut, dass Kardinal MÜller die seelsorgerischen und politischen Grenzen des Kirchenpersonals klar markiert hat und auch die ethisch-theologischen Defizite der Oberhirten aufgezeigt hat. Nur hätte diese Debatte, die jetzt gerade zu beginnen scheint, weit vor den Wahlen geführt werden müssen.
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