
Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp

vor 8 Stunden in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden
Internationales Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant'Egidio versammelt von 25. bis 27. Oktober rund 380 Persönlichkeiten aus Religion, Kultur und Politik
Rom (kath.net/KAP/red) Genau 40 Jahre nach dem historischen Gebet der Weltreligionen in Assisi will Papst Leo XIV. gemeinsam mit 80 Religionsvertretern einen neuen Friedensappell verkünden. Dazu werden vom 25. bis 27. Oktober rund 380 Persönlichkeiten aus Religion, Kultur und Politik aus 53 Ländern in dem mittelitalienischen Ort erwartet, sagte der Präsident der federführenden Gemeinschaft Sant'Egidio, Marco Impagliazzo, am Dienstag in Rom. Am Nachmittag des 27. Oktober, Jahrestag der von Johannes Paul II. initiierten Premiere, wird Leo XIV. mit dem Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie, Patriarch Bartholomaios I., und Vertretern weiterer Kirchen ein Gebet in der Franziskus-Basilika halten. Für Muslime, Juden, Hindus, Buddhisten und andere Religionen seien 13 Orte in Assisi vorgesehen, wo sie nach der je eigenen Tradition beten können.
Keine Gleichmacherei der Religionen
Damit bestehe nicht die Gefahr des "Synkretismus", also der Gleichmacherei oder Vereinnahmung durch andere Religionen, betonte Impagliazzo. Auch das russisch-orthodoxe Patriarchat von Moskau sei durch Außenamtsleiter Antonij in Assisi vertreten, hob der Sant'Egidio-Präsident hervor. Metropolit Antonij ziehe es jedoch vor, sich nicht öffentlich zu Wort zu melden. In der Unterkirche der Basilika wird Papst Leo XIV. eine Meditation halten, danach Patriarch Bartholomaios. Zudem werden die Namen der Länder verlesen, in denen Krieg herrscht.
Anschließend wird der Papst auf dem Platz vor der Basilika eine Rede halten und gemeinsam mit rund 80 religiösen Führern einen Friedensappell verlesen und unterzeichnen. Podien zu aktuellen gesellschaftlichen Themen Das dreitägige Treffen steht unter dem von Leo XIV. inspirierten Motto "Pace disarmata e disarmante" ("Entwaffneter und entwaffnender Frieden"). Bei den Foren am 26. Oktober geht es um Themen wie Migration, Armut, die Situation der Jugend und der Schutz der Menschenwürde in Zeiten technischen Fortschritts. Ebenso werden Gefahren durch Atomkriege, wachsenden Nationalismus und den Klimawandel auf den Podien besprochen. Insgesamt werden zu den Feiern in der mittelitalienischen Heimat des Franz von Assisi (um 1182-1226) rund 5.000 Menschen erwartet. Papst Johannes Paul II. (1978-2005) initiierte das erste gemeinsame Friedensgebet der Weltreligionen bewusst in der Stadt des heiligen Franziskus, Symbolfigur des Friedens und des interreligiösen Dialogs.
Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!
Paddel vor 2 Stunden: @Patroklos 2 Fragen
Anerkennen die Piusbrüder unseren Heiligen Vater als Papst?
Wenn ja, dann sind sie ja ziemlich prominent vertreten.
Wenn nein, dann frage ich Sie, bilden die Piusbrüder eine eigene Religion?
Patroklos vor 4 Stunden: Friede, Freude, Eierkuchen
Toll. Ein neues Religions- Woodstock. Alle werden eingeladen.Jeder darf seine Überzeugung behalten. Alle erhalten Audienzen und gemeinsame Auftritte mit dem Papst. Jede Weltanschauung wird respektiert....
Nur die katholische Piusbruderschaft nicht!
Cosmas vor 8 Stunden: ...auf dem Weg zum Frieden, "wie die Welt ihn gibt"...
Die unseligen Happenings in Assisi gehen weiter. Eines ist sicher: für den örtlichen Tourismus wird es sehr nützlich sein!
Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz