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vor 3 Stunden in Prolife, 1 Lesermeinung
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Ein zentrales politisches Thema der Kundgebung war die von der Regierung geplante Einführung von Zensurzonen („Bannmeilen“) rund um Abtreibungseinrichtungen.
Wien (kath.net/pm) Unter dem Motto „Österreich ist fürs Leben!“ versammelten sich heute über 3000 Teilnehmer zum diesjährigen Marsch fürs Leben am Wiener Karlsplatz. Die friedliche und parteiunabhängige Kundgebung, die sich für den Schutz des ungeborenen Lebens, mehr Unterstützung für Frauen und Familien sowie gegen Euthanasie einsetzt, verzeichnete erneut großen Zuspruch und unterstrich die Bedeutung dieses Anliegens in der österreichischen Gesellschaft.
Scharfe Kritik an der Regierung: Nein zu „Zensurzonen“
Ein zentrales politisches Thema der Kundgebung war die von der Regierung geplante Einführung von Zensurzonen („Bannmeilen“) rund um Abtreibungseinrichtungen.
Marsch fürs Leben-Sprecherin Anna Soldo erklärte dazu deutlich: „Die Bundesregierung will mittels Zensurzonen den Lebensschutz einschränken. Das ist ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Grundrechte auf Meinungs-, Religions- und Versammlungsfreiheit. Der bestehende Rechtsrahmen bietet bereits ausreichend Schutz vor Belästigung oder Bedrohung.“
Die Veranstaltung wurde von zahlreichen namhaften Persönlichkeiten aus Kirche und Politik unterstützt, darunter Weihbischof Stephan Turnovszky und Bischof Klaus Küng. Weihbischof Turnovszky betonte in seiner Predigt die Wichtigkeit des Schutzes der Schwächsten: „Eintreten für die Schwächsten, die Ungeborenen gehören zu den Allerschwächsten in der Gesellschaft.“ Zudem thematisierte er Euthanasie und hielt fest: „Wir setzen uns ein für die, die besonders schwach sind. Wir setzen uns ein für die Schwächsten, das sind gerade auch Menschen am Ende ihres Lebens.“ Klar stellte er auch bezüglich Abtreibungen fest: „Es gibt kein Menschenrecht auf Abtreibung. Das ist ein Widerspruch in sich!“
Einen weiteren besonderen Höhepunkt bildete die per Video übermittelte Grußbotschaft von Kardinal Gerhard Ludwig Müller. Er warnte eindringlich vor Ideologien, bei denen der Staat bestimme, „welchen Wert das Menschenleben hat“ und welches Leben vernichtet werden dürfe. Zudem rief er in Erinnerung, dass Eltern „die ersten Schützer des Lebens ihrer Kinder“ seien.
Breite Unterstützung von Zivilgesellschaft und Politik
Auf der Bühne hielten neben den Bischöfen auch die Abgeordnete zum Nationalrat Ricarda Berger (FPÖ), Petra Plonner von #fairändern, Barbara Seppi (Haus der Guten Hoffnung) sowie Guillaume de Thieulloy vom Pariser „Marche pour la vie“ Reden an die Lebensschützer. Auch zahlreiche weitere politische Gäste zeigten durch ihre Anwesenheit ihre Solidarität mit dem Marsch fürs Leben, darunter die ÖVP-Nationalratsabgeordneten Gudrun Kugler und Norbert Sieber.
Die Tatsache, dass der Marsch selbst weitgehend störungslos verlief, fasste Soldo so zusammen: „Dies ist der Beweis dafür, welche Seite für das Leben steht und dass die Wiener nicht für Abtreibung sind, sondern lieber für das Leben auf die Straße gehen.“ Der nächste Marsch fürs Leben wird am 9. Oktober 2027 in Wien stattfinden.
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Alchemyst vor 2 Stunden: Lebensrecht ist ein Menschenrecht
Zensurzonen ist das richtige Wort. Die Liberalität des alles verstehenden, alles duldenden Gutmenschentum findet schnell ihre Grenze, wenn die eigene Ideologie hinterfragt wird.- Das ist auch der "Sündenfall" und die Unglaubwürdigkeit der Menschenrechtsorganisation "Amnesty International" Wenn es um das fundamentale Menschenrecht, das Recht auf Leben geht, werden kleine, vorgeburtliche Menschen einfach ausgeklammert.- Der Marsch für das Leben ist wichtiger denn je!
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