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vor 5 Stunden in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Leo XIV.: ‚Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört‘: das Wort Christi über die Ordnung der Welt und die Gerechtigkeit Gottes. Die Forderung Jesu nach einem Leben ohne Heuchelei und ungerechte Interessen. Von Armin Schwibach
Rom (kath.net/as) Das Wort Christi über Kaiser und Gott stand im Mittelpunkt der Katechese zum Angelus von Leo XIV. am 29. Sonntag im Jahreskreis auf dem Petersplatz. Am Samstag war der Papst in den Vatikan zurückgekehrt, nachdem er sich am vergangenen Dienstag in der Gemelli-Klinik einer Lungenoperation unterzogen hatte, bei der ein Krebs entdeckt und der Tumor entfernt worden war. Eine Woche zuvor hatte er seinen bevorstehenden Krankenhausaufenthalt am Fenster des Apostolischen Palastes angekündigt.
Das Evangelium des Tages (Mt 22,15–21) konfrontiere mit einer der bekanntesten Aussagen Jesu: „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!“ (V. 21). Um deren Bedeutung zu erfassen, müsse man sie in ihren ursprünglichen Zusammenhang einordnen. Der Evangelist Matthäus beschreibe eine Situation, in der Jesus Feindseligkeit erfahren habe. Die Pharisäer hätten sich versammelt, um zu beraten, wie sie ihn bei seinen Reden bloßstellen könnten (vgl. V. 15). Sie hätten beschlossen, einige Personen zu ihm zu schicken, um ihn mit einer umstrittenen Frage in eine Falle zu locken: „Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht?“ (V. 17).
Die Antwort des Meisters sei klug gewesen: Sie habe ihn vor der Falle bewahrt und zugleich die Heuchelei jener entlarvt, die ihn zu Fall bringen wollten. Jesus habe sie um die Münze für die Steuer, einen Denar, gebeten. Nachdem sie ihm diese gegeben hätten, habe er gefragt: „Wessen Bild und Aufschrift ist das?“. Sie hätten geantwortet: „Des Kaisers“. Daraufhin habe Jesus erwidert: „So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!“ (V. 17–21).
In Jesus begegne man einem Gott, der die Geschichte nicht fürchte, sondern in sie eintrete, um in ihr zu wohnen. Sein Reich hebe die menschlichen Ämter und Verantwortlichkeiten nicht auf. Es verlange jedoch, ohne Kompromisse zu leben, frei von schlechten Ambitionen und ungerechten Interessen, und dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit nichts vorzuziehen (vgl. Mt 6,33).
In diesem Zusammenhang lenkte Leo XIV. den Blick auf das Lob, das die Abgesandten der Pharisäer Jesus ausgesprochen hätten, obwohl sie von unlauteren Absichten geleitet gewesen seien: „Meister, wir wissen, dass du die Wahrheit sagst und wahrhaftig den Weg Gottes lehrst und auf niemanden Rücksicht nimmst, denn du siehst nicht auf die Person“ (V. 16).
Darin liege das Profil jener, die dem Kaiser gäben, was dem Kaiser gehöre, und Gott, was Gott gehöre. Sie müssten, so die abschließende Aufforderung des Papstes, „wahrhaftig sein, ohne Furcht und Heuchelei, frei für das Gute“. Leo XIV. lud die Gläubigen ein, den Herrn darum zu bitten, ihnen zu helfen, diese Haltung zu verwirklichen, und auf die Fürsprache der Jungfrau Maria zu vertrauen.
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Nach dem Angelusgebet
Liebe Brüder und Schwestern,
heute feiern wir den einhundertsten Weltmissionssonntag. Denken wir daran, wie viel Missionsgeschichte diese hundert Jahre umfassen! Beten wir dafür, dass die Kirche stets dem Auftrag des auferstandenen Herrn treu bleibt: »Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung!« (Mk 16,15).
Ich möchte mich bei all jenen bedanken, die in den vergangenen Tagen für mich gebetet haben. Ich habe eure Unterstützung wirklich gespürt, danke!
Mein besonderer Dank gilt den Ärzten, dem Pflegepersonal und allen Mitarbeitern des „Gemelli“-Krankenhauses.
Durch diese Erfahrung habe ich eine besondere Nähe zu all jenen gespürt, die an einer Krankheit leiden oder sich in einem Zustand der Gebrechlichkeit befinden.
Nachdem diese empfindliche Phase überwunden ist, werde ich nun, wie ihr wisst, meine Aktivitäten nach und nach wieder aufnehmen – immer mit der Hilfe Gottes und eurer Gebete.
Nochmals vielen Dank, danke an alle und einen schönen Sonntag!
Foto (c) Vatican Media
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SarahK vor 4 Stunden: Schweres Evangelium finde ich
Bei uns hat der Oberpfarrer seine Chance (vor eher Fernstehenden) vertan und die Kirchensteuer in den Mittelpunkt gestellt. Man mochte ihm zurufen (natürlich aus Respekt nicht getan), „Was tun Sie gegen die Austritte?“ Nun ist es mein Beruf Schwachstellen zu sehen, zu benennen und Lösungen anzubieten. Was sehe ich? -kein Alleinstellungsmerkmal -keine breite Verkündigung (obwohl heute so einfach)-tja und Gott auch nicht in der Mitte (keine Beichte, keine Anbetung) dafür sehe ich, all das was die Welt besser bietet und womit man keine (junge) Generation mehr ran holt, Weltfremde, mangelnde Kritikfähigkeit, Leiter deren „Glauben“ in einer 80er Methodik hängen geblieben ist, die sie dann anwenden ohne Mut was wirklich zu verändern (Sakramente an erste Stelle zu stellen) ok natürlich finde ich ist das an erster Stelle der Bischof Schuld der es zulässt dass die Priester mit Frauen in der Leitung konkurrieren müssen die im Grunde noch nicht mal kath
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