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„Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“

vor 2 Stunden in Deutschland, 1 Lesermeinung
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„idea“-Grundsatzkritik von David Wengenroth an Forderung der Caritas-Präsidentin Welskop-Deffaa – „Das typische Muster ist: Klare Kante gegen rechts – wachsweiches Geschwurbel gegen Linksextremisten“


Wetzlar-Berlin (kath.net) Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland „bahnt sich ein historisches Ereignis der unguten Sorte an“, denn dort „könnte dort eine Partei das Amt des Regierenden Bürgermeisters erobern, die sich im Wahlkampf mit Antisemitismus und Enteignungsfantasien profiliert hat“, schildert der Leiter des IDEA-Meinungsressorts, David Wengenroth, in seinem Kommentar. Er beschreibt weiter, dass nun dazu die Präsidentin der katholischen Caritas, Eva Maria Welskop-Deffaa, in einem Interview mit dem „Christ in der Gegenwart“ sich gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU gegenüber der Linkspartei aussprach. Die Caritas-Präsidentin hatte argumentiert, beschreibt Wengenroth: „Es gebe einen ‚erkennbaren Unterschied‘ zwischen Linkspartei und AfD. Letztere sei über weite Strecken rechtsextrem und verfassungsfeindlich. Die Linke sei dagegen weder linksextrem noch verfassungsfeindlich, sondern vertrete nur ‚in ihrem Parteiprogramm manches, was ich persönlich für unklug halte‘.“ „idea“ ist eine konfessionell unabhängige Nachrichtenagentur, die der Deutschen Evangelischen Allianz nahesteht.


Diese Wortmeldung der Caritas-Präsidentin reihe sich ein in die Stellungnahmen anderer Kirchenvertreter, „die aus ihrer Sympathie für die SED-Nachfolgepartei kaum oder gar keinen Hehl machen“, diagnostiziert Wengenroth und verweist beispielshaft auf die evangelische Diakonie.

Dabei sei „das typische Muster“: „Klare Kante gegen rechts – wachsweiches Geschwurbel gegen Linksextremisten“. Dadurch wirken diese kirchlichen Stellungnahmen aber „wie Persilscheine für die rot-grün-rote Regierungsbildung in Berlin“.

Wengenroth wird nun grundsätzlicher: Zwar würden „die Vertreter der beiden großen Kirchen in Deutschland … gerne ihr moralisches Wächteramt für die Demokratie“ betonen. Aber man müsse sich nun fragen: „Können sie überhaupt die Verantwortung tragen, die damit verbunden ist?“

Denn zu „moralischen Wächteramt für die Demokratie“ „würde gehören, das Offensichtliche auszusprechen: Die Berliner Linke erweist sich gerade als Trojanisches Pferd, in dem Krypto-Kommunisten, Clan-Kumpels und Judenhasser sitzen. Solange nicht geklärt ist, wie weit deren Macht in der Partei reicht, darf sie nicht regieren. Sonst droht dem Land Berlin und der Demokratie insgesamt schwerer Schaden. Wenn Kirchenvertreter wie die Caritas-Präsidentin das verschweigen, disqualifizieren sie sich für das Wächteramt, das sie beanspruchen“, schließt Wengenroth seinen Kommentar in „idea“ ab.

 


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Lesermeinungen

Versusdeum vor 47 Minuten: Welcher gläubige Katholik nimmt DBK & Co. noch ernst?

Zumindest in der öffentlichen / medialen Wahrnehmung stehen Carias, Zd"K", Deutsche Bischofskonferenz nur noch für Rebellion gehen Gott und Kirche sowie einseitige politische Propaganda zugunTen radikal linker bis linksradikaler ideologiegesteuerter Politik. Die entlarvende aktuelle Entgleisung belegt einmal mehr, dass dies nicht nur ein subjektiver Eindruck ist.

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