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Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“

vor 5 Stunden in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Hirtenbrief: „Wir müssen uns unserer menschlichen und materiellen Grenzen realistisch bewusst sein. Dennoch müssen wir stets bereit sein, einen leidenden Bruder oder eine leidende Schwester, die uns um Hilfe bitten, nicht abzuweisen.“


Kopenhagen (kath.net/Nordische Bischofskonferenz/pl) kath.net dokumentiert den Hirtenbrief der nordischen Bischöfe vom 25.10.2026 zum Thema Migration mit dem Titel „Die Erde ist unser gemeinsames Zuhause“ in voller Länge in eigener Übersetzung:

Liebe Brüder und Schwestern,

Als Gott seinen Sohn in die Welt sandte, kam er als Migrant vom Himmel auf die Erde. In der Herberge war kein Platz für ihn; er fand nur eine ärmliche Krippe inmitten der Tiere. Kaum war er geboren, wollten Menschen ihn töten, und er musste nach Ägypten fliehen. Als Gott Mensch wurde, teilte er von Anfang an das schwere Schicksal, das unzählige Migranten im Laufe der Geschichte erfahren haben.

Im Alten Testament sehen wir, wie das Volk Israel immer wieder andernorts Zuflucht suchen musste oder in die Verbannung gezwungen wurde. Seitdem ist das Volk Gottes ein Volk auf dem Weg – auf einer Pilgerschaft hin zum ewigen Reich Gottes. Wir haben auf Erden keine bleibende Stätte.

Zugleich sind wir dazu berufen, dort, wo wir leben, heimisch zu werden und das Beste aus unserem irdischen Dasein zu machen. Unsere eigentliche Heimat liegt im Himmel; dennoch müssen wir dort, wo die Vorsehung uns hingestellt hat, eine gerechte und gute Gesellschaft aufbauen und unser Bestes geben, um in Solidarität und gegenseitiger Fürsorge miteinander zu leben.

Jeder Mensch hat das Recht auf ein gutes, friedliches Leben. In unserer Zeit ist Migration oft zu einer Quelle von Konflikten geworden, die zu Polarisierung führen. Durch ihre Soziallehre hilft uns die Kirche, gute Lösungen zu finden. Sie ermutigt Menschen guten Willens, bei dieser wichtigen Frage – die zur beständigen Geschichte der Menschheit gehört – zusammenzuarbeiten. Migration hat es zu allen Zeiten und in allen Teilen der Welt gegeben. Die Erde ist unser gemeinsames Zuhause, in dem alle Menschen einen Platz zum Leben finden dürfen.

Migranten mögen uns verunsichern. Sie können aber auch zum Wohl der Nationen beitragen, in denen sie sich niederlassen. Ob sie ihre Heimat aufgrund von Hungersnot, Krieg oder Verfolgung verlassen mussten oder ob sie sich aus freiem Entschluss auf die Suche nach einem besseren Leben gemacht haben – Migranten können wertvolle Einsichten, Energie und Fähigkeiten mitbringen. Sie können Ressourcen einbringen, die in unseren eigenen Ländern derzeit nicht vorhanden sind. In der Antike verbreitete sich der christliche Glaube im gesamten Römischen Reich durch Missionare und Migranten, die überall, wohin sie kamen, Zeugnis von ihrem Glauben ablegten. Vom christianisierten Europa aus verbreitete sich die Frohe Botschaft später in der ganzen Welt.

In jüngerer Zeit wurde die katholische Kirche in unseren nordischen Ländern – nach Jahrhunderten der Verfolgung – durch Migranten wiederaufgebaut, die ihren katholischen Glauben zu uns brachten. Priester und Ordensschwestern aus verschiedenen Teilen der Welt haben mit selbstlosem Einsatz zum Aufbau der Kirche in ganz Nordeuropa beigetragen.

Migration hat Potential zu Schwierigkeiten führen. Migranten müssen sorgfältig in ihre neuen Aufnahmeländer integriert werden; andernfalls entstehen ernsthafte Probleme. Menschen, die aus anderen Kulturen kommen, muss geholfen werden, in ihrem neuen Land Fuß zu fassen. Die Kirche lehrt, dass Migranten „verpflichtet sind, das materielle und geistige Erbe des Aufnahmelandes mit Dankbarkeit zu achten, dessen Gesetze zu befolgen und an der Erfüllung gesellschaftlicher Pflichten mitzuwirken.“ (i) Dieser Beitrag darf jedoch nicht so verstanden werden, dass er ihr legitimes Recht ausschließt, ihr eigenes kulturelles Erbe zu bewahren.


Es besteht die Gefahr, dass sich Migranten isolieren und erst gar nicht versuchen, sich an die neuen Lebensumstände anzupassen. Mit der Zeit führt eine solche Tendenz zu Unbehagen und Konflikten. Migranten sollten zur Integration ermutigt, aber nicht einer erzwungenen Assimilation unterworfen werden. Dieses Gleichgewicht zu finden, ist nicht immer einfach, aber für die Zukunft unserer Länder von entscheidender Bedeutung.

Viele europäische Länder schließen zunehmend ihre Grenzen. Unsere Zeit neigt dazu, eher Mauern als Brücken zwischen Völkern und Ländern zu errichten. Natürlich muss jedes Land abwägen, wie viele Migranten es aufnehmen kann. Geschieht dies nicht – und werden mehr Menschen aufgenommen, als gut integriert werden können –, so entstehen soziale Probleme. Diese führen wiederum zu einer restriktiveren Politik, sodass es selbst für Flüchtlinge und Asylsuchende – die unter dem Schutz internationaler Normen stehen, zu deren Einhaltung unsere Länder verpflichtet sind – nahezu unmöglich wird, in unser Land zu gelangen.

In manchen Fällen hat diese Entwicklung einen Punkt erreicht, an dem es als wünschenswert erachtet wird, möglichst viele Menschen fortzuschicken – selbst jene, die gut integriert sind und einen bedeutenden Beitrag zu unseren Gesellschaften leisten.

Die Kirche muss ihre Stimme erheben, um diejenigen zu verteidigen, denen ohne triftigen Grund eine ungerechte Behandlung droht. 

Unsere katholischen Pfarreien fungieren oft als Integrationswerkstatt, in der Migranten mit Liebe und Respekt willkommen geheißen werden und lernen können, harmonisch in ihrem neuen Heimatland zu leben. Unsere Diözesen sind Schmelztiegel, in denen verschiedene Kulturen aufeinandertreffen. Gottesdienste und Katechesen werden in einer Vielzahl von Sprachen angeboten. Zudem erhalten Neuankömmlinge praktische Unterstützung, um sich in einer ihnen fremden Bürokratie und in einem unbekannten sozialen Umfeld zurechtzufinden.

Auf diese Weise lernen Migranten, die sich unseren Gemeinschaften anschließen, ihren katholischen Glauben in ihrem neuen Land zu leben. Sie lernen, zum Aufbau der Ortskirche beizutragen. Sobald sie Teil einer Pfarrei geworden sind, fällt es ihnen leichter, in die breitere Gesellschaft hineinzuwachsen und durch ihre eigene Lebenserfahrung und ihr Engagement einen Beitrag zu ihr zu leisten.

Die nordische Kultur wurde über die Jahrhunderte hinweg von Menschen aus aller Welt bereichert, die bei uns willkommen geheißen wurden und Teil unserer Gesellschaft geworden sind. Es ist unser Gebet und unsere Hoffnung, dass dies auch in Zukunft so bleiben möge.

Die Liebe zum eigenen Land zu pflegen und dessen Traditionen sowie das kulturelle Erbe zu schätzen, ist etwas Gutes. Ein engstirniger Nationalismus hingegen muss Katholiken – wie auch allen Menschen guten Willens – zutiefst zuwider sein. Papst Franziskus ruft uns alle dazu auf, an einer Welt zu arbeiten, in der Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen in Frieden, Zusammenarbeit und Solidarität miteinander leben können. Er hat Orte wie die Kanarischen Inseln (ii) und Lampedusa (iii) besucht, um dazu aufzurufen, denjenigen zu helfen, die gezwungen waren, in ein anderes, sichereres Land zu fliehen.

Immer wieder fordert uns der Heilige Vater zudem dazu auf, unsere Sprache zu „entwaffnen“ (iv). Er bittet uns, darauf zu achten, wie wir übereinander sprechen, und rhetorische Übertreibungen zu vermeiden. Daran möchten wir uns selbst und Sie alle erinnern. Wir stellen fest, dass die öffentliche Berichterstattung und der Diskurs über Einwanderung heutzutage tendenziell schärfer, weniger differenziert und aggressiver werden. Dies kann zu einer Form der Manipulation führen, der wir uns entgegenstellen müssen.

Als Christen dürfen wir unsere Herzen nicht vor den wehrlosen und verletzlichen Menschen verschließen, die vor unserer Tür stehen. Wir müssen Jesus in dem bedürftigen Menschen erkennen, der auf unsere Hilfe hofft. Europa sucht in diesem Bereich nach einem neuen Gleichgewicht. Wir müssen uns unserer menschlichen und materiellen Grenzen realistisch bewusst sein. Dennoch müssen wir stets bereit sein, einen leidenden Bruder oder eine leidende Schwester, die uns um Hilfe bitten, nicht abzuweisen.

Wir, die Bischöfe der nordischen Länder, danken all jenen, die aus dem Ausland zu uns gekommen sind und die auf vielfältige Weise einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung unserer Kirche und Gesellschaft geleistet haben. Wir beten für unsere Länder, dass sie weiterhin Menschen willkommen heißen mögen, die – in Verbundenheit mit uns allen – bereit sind, an einer Welt mitzuwirken, in der alle in Frieden und Gerechtigkeit, Versöhnung und Einheit leben können.

Wir stellen unsere Länder unter den Schutz der unbefleckten Jungfrau Maria – der „Mutter der Migranten“, wie wir in der Litanei beten. Wir bitten um ihre Fürsprache, damit wir Jesus Christus in seiner Liebe zu den Armen und Schutzbedürftigen immer treuer nachfolgen können.

+Erik Varden OCSO, Trondheim, Tromsø – Vorsitzender
+Anders Kardinal Arborelius OCD, Stockholm
+Czeslaw Kozon, Kopenhagen
+David Tencer OFMCap, Reykjavik
+Raimo Goyarrola, Helsinki
+Fredrik Hansen, Oslo

i „Die wohlhabenderen Nationen sind verpflichtet, so weit es ihnen irgend möglich ist, Ausländer aufzunehmen, die auf der Suche nach Sicherheit und Lebensmöglichkeiten sind, die sie in ihrem Herkunftsland nicht finden können. Die öffentlichen Autoritäten sollen für die Achtung des Naturrechts sorgen, das den Gast unter den Schutz derer stellt, die ihn aufnehmen. Die politischen Autoritäten dürfen im Hinblick auf das Gemeinwohl, für das sie verantwortlich sind, die Ausübung des Einwanderungsrechtes verschiedenen gesetzlichen Bedingungen unterstellen und verlangen, daß die Einwanderer ihren Verpflichtungen gegenüber dem Gastland nachkommen. Der Einwanderer ist verpflichtet, das materielle und geistige Erbe seines Gastlandes dankbar zu achten, dessen Gesetzen zu gehorchen und die Lasten mit zu tragen.– Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 2241.
ii „Liebe Migranten: Bevor ich euch noch ein weiteres Wort sage, möchte ich mich vor eurer Würde verneigen. Ihr seid keine Zahlen und keine Aktennummern. Ihr seid Menschen mit einer Familie und einem Zuhause, das ihr zurückgelassen habt; mit Träumen, die niemand das Recht hat, zu missachten. Aber ich möchte euch auch sagen, dass euer Leben geschützt werden muss. Überlasst eure Existenz nicht denen, die damit Handel treiben. Glaubt nicht denen, die euch ein leichtes Paradies im Tausch für euren Körper oder euer Geld, euer Schweigen oder eure Freiheit versprechen. Diese falschen Versprechungen sind ‚Sirenengesänge‘, sie sind Gewerbe des Todes. Dieses Drama muss zu einer Gewissensprüfung werden: für die Herkunftsländer, die Bedingungen für Frieden, Gerechtigkeit und Entwicklung schaffen müssen; für die Transitländer, die dazu aufgerufen sind, die Schwachen zu schützen und sie nicht in die Hände krimineller Netzwerke zu überlassen; für Europa, das nicht die Menschenwürde proklamieren kann und sich dabei nicht daran gewöhnen darf, dass das Mittelmeer und der Atlantik zu Friedhöfen ohne Grabsteine werden; für die internationale Gemeinschaft, die zu einer wirksamen und beharrlichen Zusammenarbeit aufgerufen ist. Und auch die Kirche muss sich dieser Frage stellen. Die Aufnahme von Migranten darf weder eine Nebensache sein noch allein einigen Freiwilligen überlassen werden. Wir knien vor dem Altar nieder, um Christus in der Eucharistie anzubeten, von dem wir die Kraft und den Antrieb erhalten, die Nächstenliebe zu leben; deshalb dürfen wir später nicht an den kleinen Booten und Beibooten „vorübergehen“, denn aus dem Gebet entspringt jeder Dienst und zu ihm kehrt jeder Einsatz.“ – Ansprache in Las Palmas de Gran Canaria am 11. Juni 2026.
iii „Es gibt keine Liebe zu Gott ohne Liebe zum Nächsten, und es gibt keinen Nächsten, wenn ich mich ihm nicht nähere. Innehalten, sich berühren lassen, sich herabbeugen, angesichts des Leids anderer weinen – wie Jesus es getan hat – bedeutet, in die Dynamik der Liebe einzutreten, in der Gott sich offenbart hat. Meine Lieben, wer sich von dieser Dynamik des Mitgefühls und der Barmherzigkeit leiten lässt, beginnt, anders zu leben, anders Bürger zu sein und anders zu arbeiten. Dann kann wirklich die Zivilisation der Liebe entstehen, die meine heiligen Vorgänger Johannes XXIII., Paul VI. und Johannes Paul II. vor Augen hatten. Zusammen mit einer großen Zahl von Propheten und Märtyrern des vergangenen Jahrhunderts haben sie erkannt, dass nur die Barmherzigkeit auf die Abgründe des menschlichen Herzens und die Schrecken des Krieges mit Neuanfängen antworten kann. Auf den Schultern dieser Riesen, sind wir nun in ein Jahrtausend eingetreten, in dem wir der Zivilisation der Liebe geistlich, kulturell, rechtlich, politisch und wirtschaftlich Gestalt geben müssen. Möge uns das große Ausmaß des Leids, das wir erleben, die Radikalität dieses Aufrufs bewusstmachen.“ – Predigt in Lampedusa am 4. Juli 2026.
iv „Der erste Beitrag, den wir zu einer humaneren Zivilisation leisten können, besteht darin, auf unsere Worte zu achten: »Entwaffnen wir die Worte, und wir werden dazu beitragen, die Erde zu entwaffnen.« [188] Die Macht der Worte ist gewaltig, und wir erleben dies im täglichen Umgang miteinander, wenn jemand etwas sagt, das unsere Stimmung verändert, zum Guten oder zum Schlechten. »Der Friede beginnt bei jedem von uns: damit, wie wir auf unsere Mitmenschen blicken, ihnen zuhören, über sie sprechen; und in diesem Sinne ist die Art und Weise wie wir kommunizieren von grundlegender Bedeutung: Wir müssen „Nein“ sagen zum Krieg der Worte und Bilder, wir müssen das Paradigma des Krieges zurückweisen.«  [189] Wir müssen daher alle eine Gewissenserforschung hinsichtlich der Worte, die wir verwenden, der Vorurteile, von denen sie durchdrungen sind, und der offenen oder versteckten Aggressivität, die in ihnen steckt, vornehmen. Wir haben eine echte Gelegenheit, zum Guten beizutragen, jedes Mal wenn wir die Wahrheit sagen, einen weisen Ratschlag geben, jemanden unterstützen, der Trost braucht, eine Ungerechtigkeit anprangern und jemandem eine Stimme geben, der keine hat.“– Magnifica Humanitas, Abs. 214.

 


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Lesermeinungen

Veritasvincit vor 1 Stunden: Nächstenliebe

"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" heisst es im Hauptgebot. Der Mensch, welcher beim Grenzbeamten Einlass begehrt, ist sein Nächster. Lügt er dem Beamten irgenwelche Leiden im Herkunftsland vor, mit denen er sein Begehren begründet, obliegt es dem Beamten, den Wahrheitsgehalt des Gesagten zu prüfen. Ist der Beamte ein Mensch der Wahrheit, hätte er ein solches Begehren nicht gemacht. Er soll diesen Menschen so behandeln, wie er selbst handeln würde - das heisst, das Begehren muss sich auflösen und kann nicht verwirklicht werden.

Schillerlocke vor 2 Stunden: Man wird wieder lernen müssen zu unterscheiden

Auf diejenigen, die herkommen, um unsere Nächsten sein zu wollen, sollte man anders zugehen als auf jene, die herkommen, um uns auszunutzen oder die gar feindliche Absichten gegen uns hegen. Da wird es mit der Nächstenliebe sehr schwierig. Zu den einen sei man freundlich, vor den anderen nehme man sich in Acht.

Christianlay vor 4 Stunden: Kardinal Müller zur Migration

Kardinal Müller: Massenmigration dient der Zerstörung nationaler Identitäten. Treffender kann man die Intention der Massenmigration nicht erfassen.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot

Christianlay vor 4 Stunden: Was für eine Confusion!

1.Jesus Christus kam nicht als ein "Migrant" vom Himmel, sondern um uns zu erlösen.2.Wenn Jesus von "Brüdern" redet,meint er damit immer den Glaubensbuder, nicht jeden Menschen. 3.Was wir einem Glaubensbruder an Gutem tuen, das tuen wir ihm, es wird uns von Gott im Endgericht so zugerechnet- aber nirgends heißt es, daß in jedem Bedürftigen wir Jesus zu sehen bekämen.4.Die allermeisten Flüchtlinge sind Wirtschaftsflüchtlinge, die ihre Heimat verlassen und somit ihren Pflichten ihrer Heimat gegenüber nicht nachkommen. Uwe Lay Pro Theol Blogspot

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