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vor 57 Minuten in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Die ablehnenden Aussagen des Erzbischofs von Algier zur Mission seien ‚verwirrend‘. Jesus selbst habe uns aufgetragen, das Evangelium zu verkünden, erinnert er.
Winona (kath.net/jg)
Robert Barron, Bischof von Winona-Rochester (US-Bundesstaat Minnesota) und Gründer des Medienapostolats „Word on Fire“ hat am 29. Oktober auf Äußerungen von Kardinal Jean-Paul Vesco, Erzbischof von Algier (Algerien), zur missionarischen Sendung der katholischen Kirche reagiert, berichtet InfoVaticana. In einem Beitrag auf X bezeichnet Barron die Aussage, die Kirche sei „nicht da, um zu bekehren“, als „verwirrend“. Würde er diese Ansicht teilen, würde er als Bischof zurücktreten und sich „eine ehrliche Arbeit“ suchen, schreibt Barron.
Kardinal Vesco hatte in einem Interview mit der katholischen belgischen Nachrichtenseite CathoBel gesagt, die Kirche in Algerien dürfe keine Bekehrungen anstreben, sondern müsse sich durch gutes Zusammenleben und Brüderlichkeit in die algerische Gesellschaft einbringen. Sie sei „keine proselytische Kirche“ und „keine Kirche, die da ist, um zu bekehren“, erklärte der Kardinal.
„Wieder einmal hat ein Kardinal eine, sagen wir, verwirrende Sicht der Evangelisierung geäußert“, kommentiert Barron Vescos Aussagen auf X. Anschließend zitiert er einige Sätze des Kardinals und kommentiert: „Entschuldigung, aber … was?“
Dann zitiert er den Auftrag, den Christus an die Apostel am Ende des Matthäusevangeliums richtet: „Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.“ (Mt 28,18-20)
„Das klingt für mich eindeutig nach Bekehrung“, schreibt Bischof Barron.
Dann verweist er auf den Völkerapostel Paulus, der in Korinth, Athen oder Thessaloniki das Evangelium von Jesus Christus verkündet hat, um die Menschen zu bekehren. Er sei nicht gekommen, um zuzuhören und Diskussionsgruppen zu bilden.
Das Zweite Vatikanische Konzil habe ebenfalls den Auftrag formuliert, das Licht Christi zu den Völkern der Welt zu tragen. Die Neuevangelisierung habe ihre Grundlage in der Konstitution „Lumen gentium“ des Konzils.
Evangelisierung dürfe natürlich nicht mit einschüchternden, autoritären oder respektlosen Methoden erfolgen, betont Bischof Barron. Die Ablehnung dieser Methoden dürfe aber nicht dazu führen, die Verkündigung Christi aufzugeben. „Um Gottes willen, schütten wir nicht das Kind mit dem Bade aus“, warnt er.
Barron schließt seine Antwort mit einer Aussage über seine Auffassung der bischöflichen Verantwortung: „Wenn ich wirklich glaubte, dass die Kirche nicht dazu da ist, Menschen zu Christus zu führen, dann würde ich zurücktreten und mir eine ehrliche Arbeit suchen“.
Foto: Archivbild Bischof Robert Barron
Well, another Cardinal has come out with a, shall we say, puzzling take on evangelization. A few years ago, Cardinal Américo Aguiar, at the time auxiliary bishop of Lisbon, said that he and the other organizers of World Youth Day in his hometown had no interest in converting anyone to Christ. Now Cardinal Jean-Paul Vesco of Algeria has opined that “the Church is not there to convert” and “Christians should approach other religions through fraternity rather than seeking conversions.” Excuse me, but…what? Last time I checked, the Founder said, “All authority in heaven and on earth has been given to me. Go therefore and make disciples of all nations, baptizing them in the name of the Father and of the Son and of the Holy Spirit, and teaching them to obey everything I have commanded you.” Sure sounds like conversion to me. When St. Paul came to Corinth or Athens or Thessalonica, his purpose was not to listen or to form a discussion group but rather to declare an unnerving message: the euangelion (glad tidings) that Jesus Christ is risen from the dead. So impassioned is he for this work that he says, “I have become all things to all people, that I might by all means save some. I do it all for the sake of the gospel” (1 Cor. 9:22); and “If I proclaim the gospel, this gives me no ground for boasting, for an obligation is laid on me, and woe to me if I do not proclaim the gospel” (1 Cor. 9:16)! Moreover, the entire thrust of the Second Vatican Council was toward bringing the Light of Christ to the peoples of the world (Lumen Gentium). And this missionary élan has given rise in the last few decades to the idea of a “new evangelization,” which is to say, a fresh declaration of the Lordship of Christ. Quite obviously, no one thinks that this work of evangelization should be done in a brow-beating, overbearing, or disrespectful manner (proselytization), but for God’s sake, let’s not throw the baby out with the bathwater. If I really thought that the Church does not exist to bring people to Christ, then I would resign and get an honest job.
— Bishop Robert Barron (@BishopBarron) October 29, 2026
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gebsy vor 33 Minuten: B E K E H R E N
kann nur Gott.
Wir DÜRFEN Zeugnis geben und verkünden.
Aber die Verkündigung OHNE Zeugnis ist ...
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