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Daniele Natale ist seit 24. Oktober ein „ehrwürdiger Diener Gottes“. Was er erlebt hat, ist spektakulär.
Rom (kath.net / pk) Bruder Daniele Natale kam in San Giovanni Rotondo auf die Welt und stand Padre Pio sehr nahe. Ähnlich wie dieser hatte auch Bruder Daniele einen besonderen Zugang zur unsichtbaren Welt. Ein Erlebnis kann als spektakulär bezeichnet werden, nämlich als er starb, drei Stunden im Fegefeuer verbrachte und anschließend zurückkehrte und noch 42 Jahre lebte
Am 24. Oktober wurde Bruder Daniele als weiterer geistlicher Sohn des heiligen Padre Pio als „ehrwürdig“ anerkannt, heißt es in einem Bericht auf „Aleteia“. Das bedeutet, dass der Italiener ein Kandidat für eine Selig- und Heiligsprechung ist und anerkannt wird, dass er ein Leben in heroischer Tugend geführt hat. Der nächste Schritt ist, dass ein Wunder anerkannt wird, dass auf seine Fürsprache zurückgeht. Schon zu seinen Lebzeiten ereigneten sich vielen Wunder rund um ihn.
1952 wurde bei Bruder Daniele eine Form von Milzkrebs diagnostiziert. Er wurde an einen Arzt in Rom überwiesen, der ihn untersuchte und zunächst nicht operieren wollte. Der Arzt hielt den Krebs für zu weit fortgeschritten und sah keine Überlebenschance. Schließlich einigten sich mehrere Ärzte auf eine Operation. Dabei passierte es: Bruder Daniele fiel ins Koma und wurde für tot erklärt. Die folgenden Momente schildert Anna Gębalska-Berekets in einem Artikel für „Aleteia“:
„Die Angehörigen versammelten sich um seinen Leichnam zum Gebet. Drei Stunden später zog der Ordensbruder das Laken, das seinen Körper bedeckte, weg, stand auf und begann zu sprechen. Er sagte, nach dem Tod sei er vor Gott gestanden. Er habe ihn als liebenden Vater gesehen, nicht als Richter, der nur darauf gewartet habe, ihn für alle Sünden zur Rechenschaft zu ziehen, die er auf Erden begangen hatte. Bruder Natale erkannte, dass der Schöpfer sich jeden Tag um ihn gekümmert hatte, auch wenn er auf diese Liebe nicht immer geantwortet hatte.“
Der Kapuziner erlebte daraufhin drei Stunden Fegefeuer. Der Schmerz war schrecklich und heftig, „besonders in den Sinnen des Leibes, die Gott am meisten beleidigt hatten“, heißt es in dem Bericht. Am schmerzhaftesten war das Gefühl der Trennung vom Schöpfer.
Und nicht nur das: „Der Kapuziner sah auch die selige Jungfrau Maria. Bruder Daniele bat die Gottesmutter, bei Gott Vater für ihn einzutreten und ihm die Möglichkeit zu geben, auf die Erde zurückzukehren. Plötzlich erschien Padre Pio neben Maria und bat Unsere Liebe Frau, den Schmerz seines Freundes zu lindern. Natale wurde begnadigt. Diese Erfahrung führte dazu, dass Bruder Daniele nach seiner Rückkehr auf die Erde eine besondere Sendung übernahm: die Bekehrung der Herzen.“
Bruder Daniele lebte noch 42 weitere Jahre und starb 1994. Für den Rest seines Lebens organisierte er Gebetsgruppen und widmete sich seinem Dienst. Er entschied sich bewusst dagegen, Priester zu werden, und übernahm im Kloster verschiedene Aufgaben, etwa als Koch, Sakristan und Pförtner. Bruder Daniele war sein Leben lang für seine Heiligkeit bekannt: Er kümmerte sich um Arme und Leidende und half anderen in ihrem geistlichen Leben.
Foto: (c) WIKIPEDIA; Burkhard Mücke - Eigenes Werk; CC BY-SA 4.0
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