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vor 5 Stunden in Familie, 2 Lesermeinungen
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Fünf Franziskaner-Missionare wurden 1597 „wegen Hass auf den Glauben“ ermordet, nachdem sie sich gegen damalige Praktiken der Polygamie in dem Indigenenstamm der Guale ausgesprochen hatten.
Savannah (kath.net) Kardinal Frank Leo sprach fünf Märtyrer aus dem Orden der Franziskaner selig, die Messe wurde im Savannah Convention Center in Savannah, Georgia, am 31. Oktober 2026 gefeiert. Konzelebranten waren unter anderem Erzbischof Gabriele Giordano Caccia und Bischof Stephen D. Parkes, berichtet das „National Catholic Register“. Etwa 9.000 Gläubige feierten mit, man hatte ursprünglich nur mit 2.000 gerechnet – doch es kamen immer mehr Anmeldungen. Die fünf Franziskaner-Missionare waren 1597 „wegen Hass auf den Glauben“ ermordet worden, nachdem sie sich gegen damalige Praktiken der Polygamie in dem Indigenenstamm der Guale ausgesprochen hatten.
Bemerkenswerterweise reiste beispielsweise María Isabel Inoriza De Villota aus Spanien an, eine Nachfahrin in der 12. Generation eines Bruders von Pater Francisco. Sie kam gemeinsam mit ihrem 16-jährigen Sohn Imanol. „Schon als Kind habe ich erlebt, wie tief die Verehrung meiner Eltern für Francisco war“, erzählte sie gemäß Darstellung des NCR. „Wir haben uns immer an ihn gewandt und um seinen Schutz und seine Hilfe gebeten.“ Schon ihre Mutter habe „inbrünstig“ für die Seligsprechung gebetet – für sie sei dies nun „ein Traum, der in Erfüllung geht“.
Nach weltlichen Maßstäben könnte es so scheinen, als seien die Märtyrer gescheitert, bemerkte Kardinal Leo in seiner Predigt. „Doch dem ist nicht so.“ Denn diese Märtyrer waren erfolgreich, indem sie „dem Ruf zur Heiligkeit folgten – einem Ruf, der sie weiter dazu führte, den Ruf zum gottgeweihten Leben, zum sakramentalen Priestertum, zur Missionsarbeit, zur Evangelisierung, zum Teilen und Verteidigen des Glaubens und schließlich den Ruf, ihr eigenes Leben hinzugeben, anzunehmen.“
Doch „wie sehr fühlen wir uns gedrängt“, „Jesus in seinem Ruf zu folgen?“, fragte er. Denn ein heiliges Leben erfordere es, die Wahrheit zu verteidigen und „Christus immer an die erste Stelle zu setzen“, betonte er – auch während man sich gleichzeitig um Einheit in der Welt bemüht. „Polarisierung kommt nicht von Gott.“
Die Märtyrer legten zudem Zeugnis ab für „die christliche Lehre von der Ehe und hielten an dieser göttlichen Wahrheit fest – bis hin zum Vergießen ihres eigenen Blutes“, sagte er. Dabei unterstrich er den heiligen Charakter der Familie, die „auf dem sakramentalen, unauflöslichen Bund zwischen einem Mann und einer Frau gründet.“
Auch Bischof Stephen Parkes von Savannah betonte: „Ich bin fest davon überzeugt, dass durch die Fürsprache des seligen Pedro de Corpa und seiner vier Gefährten der Respekt vor der Würde und dem Wesen der heiligen Ehe wachsen wird.“ „Möge das Zeugnis dieser heiligen Männer die Treue zwischen Ehepartnern stärken, die in den Bund der heiligen Ehe berufen sind, und dazu beitragen, ein neues Engagement für das Heranwachsen glaubensstarker Familien im Bundesstaat Georgia und darüber hinaus zu fördern.“
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Tante Ottilie vor 2 Stunden: @Paddel - Nur um Verwechslungen vorzubeugen
Sie meinen wohl Josef, den von seinen Brüdern nach Ägypten verkauften Sohn des Jakob?
Paddel vor 4 Stunden: Beschämend
Bekomme eine Gänsehaut.
Wie viele haben schon ihr Blut vergossen für die Heiligkeit der Ehe?
Spontan fallen mir Johannes der Täufer ein, der Hl. Kilian, der hl. Thomas Morus
und ja, der Hl. Josef landete immerhin im Gefängnis, weil er selbst sich nicht zum Ehebrecher herabgelassen hat.
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