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Schwindler feierte im Bistum Turin monatelang Messe und hörte Beichten

vor 4 Stunden in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Die italienische Diözese hat den jungen Ägypter nun des Hauses verwiesen, Anzeige erstattet und seinen Namen von der offiziellen Website entfernt – Er behauptete mittels gefälschter Dokumente, ein koptischer Priester zu sein


Turin (kath.net/pl) Dreist und obendrein monatelang erfolgreich: Das ist die Quintessenz des Versuches eines 25-jährigen Ägypters, sich als koptischer Priester in das katholische Bistum Turin einzuschleusen. Er konzelebrierte, dann zelebrierte er, obendrein hörte er Beichte. Dafür bekam er Unterkunft, Verpflegung und Honorare. Offiziell versuchte er, damit ein Studium am Turiner Polytechnikum zu finanzieren. Das berichte die Tageszeitung „La Republicca“, andere italienische Medien griffen die Meldung auf.


Doch die vorgelegten Dokumente waren gefälscht, sowohl ein Dokument über die angebliche Priesterweihe im Januar 2025 wie auch die Immatrikulationsbescheinigung am Polytechnikum. Der Schwindel flog auf, als ein Gläubiger seine Anfragen gegenüber einem Diözesanpriester äußerte und dieser dann Zuständige um Nachforschungen bat.

Das Bistum Turin hat den jungen Mann inzwischen des Hauses verwiesen, Anzeige erstattet und seinen Namen von der offiziellen Website entfernt.


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