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Medjugorjes neuer Apostolischer Visitator Cavina: „Menschen, die Gott fern waren, kehren nach vielen Jahren zum Beichtstuhl zurück; … entdecken Eucharistie neu; gottgeweihte Personen und Priester finden ihren Weg; verwundete Familien werden geheilt…“
Medjugorje (kath.net/pl) Die Ernennung zum Apostolischen Visitator von Medjugorje sei für ihn „eine wirklich erfreuliche Überraschung“ gewesen, „eine, die mir Freude bereitet und zugleich ein Gefühl der Erwartung und Begeisterung in mir weckt“. Dies sagte der emeritierte Bischof von Capri (Italien), Francesco Cavina. Er äußerte sich im Interview mit der italienischen katholischen Zeitschrift „Il Timone“, wie das kroatische Portal „bitno“ berichtet.
Der der neue Apostolische Visitator erklärte: „Die Kirche sieht Medjugorje heute sowohl aus geistlicher als auch aus pastoraler Sicht positiv.“
Dann führt Bischof Cavina weiter aus: „In der Note ‚Königin des Friedens‘ vom 19. September 2024 hat der Heilige Stuhl anerkannt, dass sich in Medjugorje eine Wirklichkeit entwickelt hat, die für das Volk Gottes reiche und gute Früchte hervorgebracht hat: Bekehrungen, eine Rückkehr zur Beichte, Liebe zur Eucharistie, Gebet, Fasten, geistliche Berufungen, Versöhnung in Familien, Werke der Nächstenliebe sowie ein weitreichendes Erwachen des Glaubens. Der Begriff ‚nihil obstat‘ bedeutet, dass die Gläubigen ‚auf umsichtige Weise ihre Verbundenheit mit diesem Phänomen zum Ausdruck bringen‘ und aus dieser Erfahrung ‚einen positiven Anstoß für ihr christliches Leben‘ gewinnen dürfen.“
Im Hinblick auf die Botschaften aus Medjugorje erklärte der neue Apostolische Visitator, dass die Kirche diese Botschaften – „als Ganzes betrachtet“ – als förderlich für das geistliche Leben und im Einklang mit der katholischen Glaubenslehre stehend bewertet hat. „Sie sprechen von Frieden, Bekehrung, Gebet, Fasten, Beichte, Eucharistie, Heiliger Schrift, Nächstenliebe und der Sehnsucht nach dem Himmel.“
Das Gespräch kam auch auf die Seher von Medjugorje zu sprechen. Cavina merkte an, dass der Vatikan im Dokument ‚Königin des Friedens‘ betont habe, dass „Wallfahrten nach Medjugorje nicht unternommen werden, um die mutmaßlichen Seher zu treffen, sondern um Maria, der Königin des Friedens – und durch sie Christus – zu begegnen: durch Gebet, das Wort Gottes, die Eucharistie und die Anbetung. Tatsächlich dürfen bei jedem authentischen geistlichen Phänomen die Protagonisten niemals den Herrn in den Schatten stellen.“
Mit Bezug auf die Seher wies der neue Apostolische Visitator weiterhin darauf hin, dass „ihre Lebensgeschichten, so wie wir sie kennen, zeigen, dass die sechs jungen Menschen aus dem Jahr 1981 tatsächlich einfache Jugendliche waren, die keinen Ruhm suchten und die über die Jahre hinweg dem Zeugnis, das sie empfangen haben, treu geblieben sind.“
Abschließend hob Msgr. Cavina die vielen guten Früchte von Medjugorje hervor – Früchte, die auch vom Vatikan anerkannt wurden. „Menschen, die Gott fern waren, kehren nach vielen Jahren zum Beichtstuhl zurück; Männer und Frauen entdecken die Eucharistie neu; gottgeweihte Personen und Priester finden ihren Weg; verwundete Familien werden wieder geheilt; junge Menschen finden zum Gebet zurück; und die Kranken erfahren – neben der körperlichen Genesung – vor allem eine Heilung des Herzens“, sagte der italienische Bischof.
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