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Bätzing gegen Papst Leo

vor 3 Stunden in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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Der ehemalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz moniert angeblich „schlimme Aussagen“ des Papstes über sexuellen Missbrauch.


Rom-Limburg (kath.net)

„Sexueller Missbrauch ist in erster Linie ein menschliches Problem.“ Dies sagte Papst Leo XIV. zu dem leidigen Thema nach Beendigung seiner Frankreich-Reise – etwas, das dem Limburger Bischof Georg Bätzing offensichtlich gar nicht passt. Bätzing gehört zu denjenigen Kirchenfürsten, die jahrelang das Dogma verbreitet haben, dass sexueller Missbrauch etwas mit „kirchlichen Strukturen“ zu tun haben müsse. „Wir wissen heute sehr viel darüber, wie sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche möglich wurde, warum er über Jahrzehnte vertuscht werden konnte und welche kirchlichen structures ihn begünstigt haben“, meinte Bätzing jetzt auf seiner Website und stellt sich damit klar gegen den Papst, der dies anders sieht. Der Limburger Bischof verweist dazu auch auf eine Studie der DBK aus dem Jahr 2018, nach der sexueller Missbrauch in der Kirche nicht allein als Fehlverhalten einzelner Täter verstanden werden könne.



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Lesermeinungen

girsberg74 vor 51 Minuten: Bätzing gibt dem Problem ein Gesicht.

Walahfrid Strabo vor 3 Stunden:

Vielleicht sollte Bischof Bätzing auch mal an einer dieser zig Präventionsschulungen teilnehmen, die seit Jahren in den Bistümern für alle Mitarbeiter vorgeschrieben sind. Dann würde er wissen, dass der allergrößte Teil der stattfindenden Mißbrauchsfälle im direkten Umfeld der Opfer stattfindet: Familie, Verwandte, Nachbarschaft.

Hope F. vor 3 Stunden: Wen wundert's

daß sich Bischof Bätzing gegen den Papst stellt? Bätzing will die Strukturen ändern! Da es sexuellen Mißbrauch auch außerhalb der Kirche gibt, ist und bleibt es eine Frage der Persönlichkeit und nicht der Strukturen. Außerdem gab und wird es immer Wege geben, Regeln zu umgehen. - Bischof Bätzing sollte sich daran erinnern, daß auch er Gehorsam gelobt hat und Revolte in der kath. Kirche nichts zu suchen hat. Erst kritisierte man Papst Benedikt und jetzt Papst Leo. Pfui!!!

ipkom vor 3 Stunden: Bätzing gegen Papst Leo

das ist der Weg der deutschen Kirche, den Bischof Wilmer angekündigt hat.

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