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vor 6 Stunden in Chronik, 3 Lesermeinungen
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Münsteraner Kirchenhistoriker bei Pressegespräch in Wien: „Politisch ein gutes Pontifikat, aber reformmäßig erwarte ich gar nichts“
Wien (kath.net) Der Münsteraner Kirchenhistoriker Prof. Hubert Wolf zieht nach den ersten eineinhalb Jahren des Pontifikats von Papst Leo XIV. eine durchwachsene Bilanz, wie KAP berichtet. Bei einem Pressegespräch am Donnerstag in Wien bezeichnete er das derzeitige Oberhaupt der katholischen Kirche als politisch klug agierenden Akteur, trat jedoch Dämpfern bezüglich großer Reformerwartungen entgegen: „Es ist politisch ein gutes Pontifikat, aber reformmäßig erwarte ich gar nichts.“
Diese Entwicklung habe sich bereits im Verlauf des kurzen Konklaves abgezeichnet, so der Renommierforscher. „Man wollte offenbar keinen Liberalen, aber auch keinen konservativen Kandidaten.“ Das Kardinalskollegium habe sich bewusst für einen Kurs der Mitte entschieden, um niemanden „vor den Kopf zu stoßen“.
Vor diesem Hintergrund plädiert der Kirchenhistoriker dafür, den Begriff der Reform neu und historisch fundiert zu denken. Reform bedeute im eigentlichen Wortsinn eine „Zurückformung“ auf das Wesentliche. Die Kirchengeschichte biete hierzu ein reichhaltiges Repertoire an Alternativmodellen, auf die man bei der Gestaltung künftiger kirchlicher Strukturen zurückgreifen könne.
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ottokar vor 4 Stunden: Nicht Kardinäle, sondern durch diese der Heilige Geist hat uns Leo XIV geschenkt
Und es ist bedeutungslos,ob Herr Wolf Reformen erwartet oder nicht, dieses Pontifikat wird eines der ganz grossen Pontifikate sein, die uns der Herr geschenkt hat. Ein tief gläubiger , humorvoller, richtungsweisender und geliebter Papst wurde uns geschenkt!
Reformen wünschen immer die, welche die Kirche ihren eigenen Lebenswünschen anpassen wollen. Hat nicht die Heilige Mutter Teresa von Kalkutta zu einem Journalisten, der von ihr wissen wollte, was sich an unserer Kirche ändern müsse: Sie und ich, wir müssen uns ändern.
SarahK vor 4 Stunden: @ipkom
zu Christus wäre mal gut!
Bei uns hat der Prediger die Chance heute fast vertan und nur im letzten Satz die Kurve zu Gott noch gerade so bekommen. Schade denn die Menschlichkeit die er vorher in den Mittelpunkt stellte sollte für jeden der seine Laterne für die Ankunft des Herrn leuchten läßt sowieso christliches Grundwerk sein in meinen Augen, also quasi Mindestanspruch.
ipkom vor 6 Stunden: zurück zu was?
Zitat: ""Reform bedeute im eigentlichen Wortsinn eine „Zurückformung“ auf das Wesentliche. ""
das bedeutet im Klartext was?
- zurück zu dem, was die Apostel initiieren?
- zurück zu dem, was das Tridentinum in Gang brachte?
- oder zurück zu dem, was das V2 ausgelöst hat?
schade, dass der Kirchenhistoriker das nicht sagt. :-)
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